Politik für Gesundheit und Umwelt

Politik für Gesundheit und Umwelt - Beiträge der Sektion

Die Sektion will mit den Fachbereichen Gesundheits - und Umweltpsychologie die Gesundheits - und Umweltpolitik zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen positiv beeinflussen. Sie ist dazu in den nachfolgend genannten Bereichen aktiv.

Die Sektion will

  • für die Gesundheits- und Umweltpolitik politische Prozesse mit psychologischem Know-how beeinflussen,
  • den gesellschaftlichen Wert der Gesundheits- und Umweltpsychologie verdeutlichen sowie
  • Berufschancen und Berufstätigkeiten von Psychologinnen und Psychologen für die Gesundheits- und Umweltpolitik fördern.

Nationale Politik für Gesundheitsförderung und psychische Gesundheit

Institutionen und Dokumente der nationalen Politik

Bundesministerium für Gesundheit (2025): „In Zukunft gesünder“ - Nationale Präventions-Initiative 

Gesundheitsministerkonferenz (2025): Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)Fachbehörde des Bundesministeriums für Gesundheit für Aufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention 
Zielsetzung: öffentliche Gesundheit in Deutschland stärken, den Public-Health-Ansatz besser an internationale Standards der Gesundheitsförderung und Prävention anpassen
InfoDienst Gesundheitsförderung: Nationale Institutionen für Gesundheitsförderung
InfoDienst Gesundheitsförderung: Schwerpunktthema Gesundheitsförderung
Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention

Öffentlicher Gesundheitsdienst (zentrale Website); Webseite Gesundheitskompetenz

gesundheitsziele.de: Kooperationsverbund zur Weiterentwicklung nationaler Gesundheitsziele: 10 nationale Gesundheitsziele
Ausgewählte Ziele: Ziel 4: Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung; Ziel 5: Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken; Ziel 7: Gesund älter werden

Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz - PrävG) 2015
Präventionsgesetz in Deutschland - historische Entwicklung (in Stichworten) 

Nationale Präventionskonferenz (NPK) aus den Spitzenorganisationen der gesetzlichen Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung,  der sozialen Pflegeversicherung sowie der privaten Krankenversicherung
Zielsetzung: nationale Präventionsstrategie entwickeln und fortschreiben.

GKV-Bündnis für Gesundheit: gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen
Ziel: Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten voranbringen

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V (BVPG) (mit BDP als Mitgliedsorganisation)

Offensive Psychische Gesundheit, BDP-Mitteilung, ergänzt um BDP-Broschüren zu „Gesunder Arbeit“

Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA): Themenfeld Gesundheit 

Präventionsallianz Baden-Württemberg

Masterplan Prävention Bayern

Weltgesundheitsorganisation - Zielsetzungen "Gesundheit für alle"

Die Sektion unterstützt die gesundheits - und umweltpolitischen Zielsetzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Deutschland und ihren Einfluss in der Politik, insbesondere die Zielsetzungen "Gesundheit für alle".

Geschichte und Veröffentlichungen zu "Gesundheit für alle"

1977 Weltgesundheitsversammlung:
Gesundheit ist ein grundlegendes Menschenrecht und ist ein soziales Ziel; sie ist wesentlich für die Befriedigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse und für die Lebensqualität.
Das vorrangige Ziel von Regierungen und der WHO soll es sein, dass alle Bürger der Welt bis zum Jahr 2000 einen Grad von Gesundheit erreichen, mit dem sie ein sozial und ökonomisch produktives Leben führen können.

1981 WHO: Globale Strategie "Gesundheit für alle im Jahr 2000"
1984 WHO für Europa (WHO-Euro): "Gesundheit für alle im Jahr 2000", Ziele der "Gesundheit für alle" 

1986 1. Internationale Konferenz zur GesundheitsförderungOttawa-Charta zur Gesundheitsförderung
„Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozeß, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, daß sowohl einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. verändern können."

1991 WHO-Euro: "Gesundheit für alle", 38 Ziele 

1994 WHO-Euro: Gesundheit in Europa - Sachstandsbericht 1994

1998 Weltgesundheitsversammlung"Gesundheit für Alle im 21. Jahrhundert"(Auswahl in deutscher Übersetzung)
1998 WHO-Euro: "GESUNDHEIT21 - Gesundheit für Alle im 21. Jahrhundert":
"GESUNDHEIT21 - Einführung",  "GESUNDHEIT21 - Gesundheit für Alle im 21. Jahrhundert
(lang), Auswahl
2005 WHO-Euro: "Das Rahmenkonzept "Gesundheit für alle" für die Europäische Region der WHO: Aktualisierung 2005"

2005 WHO-Euro: Europäische Erklärung zur psychischen Gesundheit: Herausforderungen annehmen, Lösungen schaffen

2012 WHO-Euro: Der Europäische Gesundheitsbericht 2012: ein Wegweiser zu mehr Wohlbefinden, mit Zusammenfassung

2012 WHO-Euro"Gesundheit 2020 - Rahmenkonzept und Strategie der Europäischen Region für das 21. Jahrhundert", in Kurzversion
2015 WHO-Euro: "Gesundheit 2020 - Bildung und Gesundheit durch frühe Entwicklung"
2015 WHO-Euro: "Die Erklärung von Minsk: Der Lebensverlaufansatz im Kontext von Gesundheit 2020"

2015 WHO-Euro: Der Europäische Gesundheitsbericht 2015: der Blick über die Ziele hinaus – neue Dimensionen der Evidenz: wesentliche Perspektiven

2014 WHO: Health in all Topics - Helsinki Statement,
Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung - Leitbegriffe: Gesundheit in allen Politikfeldern / Health in All Policies (HiAP)

2024 WHO: All for Health, Health for all: Investment case 2025-2028 

Kooperationen des BDP mit den WHO-Regionalbüro für Europa seit 1984

1984 WHO-Euro: Konferenz mit der Europäischen Föderation der Berufsverbände von Psychologen (EFPPA);
unveröffentlichter Tagungsbericht „Contribution of Psychology to Programme development in the WHO Regional Office in Europe“
ein übersetzter Tagungsbericht „Beiträge der Psychologie zu Programmentwicklungen des WHO-Regionalbüros für Europa“

1994 Besuch von Maximilian Rieländer für die Gesundheitspsychologie im BDP im WHO-Regionalbüro für Europa in Kopenhagen beim deutschen Mitarbeiter Rüdiger Krech zur weiteren Kooperation für die Zielstrategie „Gesundheit für alle"

1994 Tagung „Psychologische Gesundheitsförderung - ein Berufsfeld mit Zukunft“ am 15.10.1994 in Düsseldorf, u.a. mit Dr. Rüdiger Krech; Mitarbeiter im WHO-Regionalbüro für Europa
Ausgewählte Tagungsbeiträge:

Veröffentlichung der Tagungsergebnisse als Buch: "Psychologische Gesundheitsförderung als zukunftsorientiertes Berufsfeld", Herausgeber: Maximilian Rieländer, Lutz Hertel & Andrea Kaupert, Deutscher Psychologen Verlag, Bonn 1995

1997 Tagung zur Gesundheitspsychologie im BDP "Gesundheit für Alle im 21. Jahrhundert - Neue Ziele der Weltgesundheitsorganisation mit psychologischen Perspektiven erreichen" mit Rüdiger Krech, Mitarbeiter im WHO-Regionalbüro für Europa;
Ausgewählte Tagungsbeiträge:

Veröffentlichung der Tagungsergebnisse als Buch: Gesundheit für Alle im 21. Jahrhundert - Neue Ziele der Weltgesundheitsorganisation mit psychologischen Perspektiven erreichen.

Förderung psychischer Gesundheit in Europa

Die Sektion unterstützt den Prozess in Europa (der EU und der WHO für Europa) zur Förderung der psychischen Gesundheit ("Mental Health Promotion and Prevention") und arbeitet an aktiven Beiträgen des BDP mit.

"Ein umfassender Ansatz in Bezug auf psychische Gesundheit" - Initiative der Europäischen Kommission, 2023 mit "Aufforderung zur Stellungnahme"
und Antwort der EFPA

Wissensportal zur Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheiten der Europäischen Kommission

Politik "Umwelt und Gesundheit"

Institutionen und Dokumente der nationalen Politik für Prävention und Gesundheitsförderung, Beiträge von Psychologinnen und Psychologen, Kommentierungen aus der Sektion GUS (Fachbereich Umweltpsychologie)

Aktionsprogramm "Umwelt und Gesundheit" (auch eigene Website APUG) der Bundesregierung seit 1999, Umweltbundesamt
Botschaft: "Umwelt und Gesundheit gehören zusammen – Umweltschutz ist nachhaltige Gesundheitsvorsorge!"
Das Aktionsprogramm vernetzt die Politikbereiche Umwelt-, Gesundheit- und Verbraucherschutz auf Ebene der beteiligten Ministerien und Bundesoberbehörden.

"Konzept Nachhaltigkeit - Vom Leitbild zur Umsetzung, Abschlußbericht der Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt - Ziele und Rahmenbedingungen einer nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung" (1998)

Wir unterstützen Psychologinnen und Psychologen in ihren Berufstätigkeiten für die Gesundheitspsychologie und Umweltpsychologie.
Wir präsentieren Gesundheitspsychologie und Umweltpsychologie in der Öffentlichkeit, Gesellschaft und Politik.

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen