Tagung des AK "Psychologische Gesundheitsförderung und Prävention", 12.10.1997

Tagung „Gesundheit für Alle im 21. Jahrhundert - Neue Ziele der Weltgesundheitsorganisation mit psychologischen Perspektiven erreichen" des Arbeitskreises "Psychologische Gesundheitsförderung und Prävention" der Sektion Klinische Psychologie am 12.10.1997 in Würzburg

Der Tagungsbericht erschien als Publikation:
Gesundheit für Alle im 21. Jahrhundert - Neue Ziele der Weltgesundheitsorganisation mit psychologischen Perspektiven erreichen. Herausgeber: Maximilian Rieländer & Carola Brücher-Albers, Deutscher Psychologen Verlag, Bonn 1999

(Das Buch ist im DPV vergriffen, Restexemplare bei Maximilian Rieländer, 15 €)

Aus dem Vorwort des Buches

„Gesundheit für alle“ ist eine zielorientierte internationale Gesundheitspolitik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als weltweit agierende sowie der WHO für Europa (WHO-Euro). Sie wird in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Mitgliedstaaten seit 1977 umgesetzt. Diese Gesundheitspolitik wird von der WHO zusammen mit den Mitgliedstaaten in regelmäßigen Abständen aktualisiert und erneuert.

Die WHO-Euro hat Psychologenverbände - die European Federation of Professional Psychologists’ Associations (EFPPA) und den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) - als nichtstaatliche Organisationen in Konsultationsprozesse zur Entwicklung und Erneuerung der GFA-Politik einbezogen.

1984 führte die WHO-Euro mit der EFPPA eine Tagung zum Thema „Beiträge der Psychologie zu Programmentwicklungen im WHO-Regionalbüro für Europa“ durch.

1997 führte der Arbeitskreis ‘Psychologische Gesundheitsförderung und Prävention’ der Sektion Klinische Psychologie im BDP zusammen mit dem WHO-Euro-Mitarbeiter Rüdiger Krech eine Tagung zum Thema „’Gesundheit für alle’  in Europa - Ziele der Weltgesundheitsorganisation - Beiträge deutscher PsychologInnen“ unter der Leitung von Maximilian Rieländer durch.

Die Beiträge und Referate von Psychologinnen und Psychologen bei dieser Tagung 1997 bilden den Hauptinhalt des Buches;
sie sind um Beiträge bei weiteren Tagungen zur Gesundheitspsychologie im BDP ergänzt. 

Aufgaben des Buches

Die Hauptaufgabe dieses Buches besteht darin, die erneuerte Zielstrategie „Gesundheit für alle  im 21. Jahrhundert“ der WHO bekanntzumachen und ihre Verwirklichung in Deutschland und Europa durch psychologische Beiträge zu unterstützen.

Dazu wendet sich das Buch an Fachleute und Organisationen im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen, an Organisationen mit gesundheitspolitischer Verantwortung, an PsychologInnen und Psychologen-Verbände, an das WHO-Regionalbüro für Europa selbst und Organisationen, die mit ihm zusammenarbeiten.  

Beiträge des Buches

Einleitung: Entwicklungen der Zielstrategie „Gesundheit für alle“  und die Mitarbeit von Psychologenverbänden (Maximilian Rieländer)

„Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert“ - erneuerte Zielsetzungen aus der Arbeit der WHO

Is it healthy? Die europäische Gesundheitspolitik  „Gesundheit21” (Rüdiger Krech, WHO-Regionalbüro für Europa)

Charta von Ljubljana über die Reformierung der Gesundheitsversorgung (WHO für Europa 6/1996)

Weltgesundheitsorganisation: Jakarta-Erklärung zur Gesundheitsförderung im 21. Jahrhundert (WHO 7/1997)

Weltgesundheitsorganisation:  WELTGESUNDHEITSERKLÄRUNG (Weltgesundheitsversammlung 5/1998)

Weltgesundheitsorganisation: „Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert“  (Weltgesundheitsversammlung 5/1998)

WHO-Euro: „Gesundheit21“ - 21 Ziele für das 21. Jahrhundert" (WHO für Europa 9/1998)

WHO-Euro:  „Gesundheit21 – Das Rahmenkonzept ‚Gesundheit für alle’ für die  europäische Region der WHO“ - eine erläuterte Auswahl  (Auswahl: Maximilian Rieländer)

Fachliche Beiträge: Gesundheit verstehen und fördern

Die Salutogenese als neue Perspektive in der Gesundheitspsychologie (Toni Faltermaier)

Mehr an Gesundheit als an Krankheit denken -  Plädoyer für eine positive Gesundheitsorientierung  (Maximilian Rieländer)

Gesundheit systemtheoretisch verstehen -  neue Denkanstöße zum Gesundheitsverständnis (Maximilian Rieländer)

Gesundheitspsychologie als Integration von Praxis und Forschung - vorgestellt am Beispiel des Modellprojektes „Wege zum Wohlbefinden“  (Winfried Krieger & Gabriele E. Dlugosch)

"Gesundheitspsychologie 2000“ - Abschlußbericht der Task Force on Health Psychology der European Federation of Professional Psychologists’ Associations (EFPPA) (Carola Brücher-Albers)

Europäische Perspektiven in der Gesundheitspsychologie aus berufspolitischer Sicht (Carola Brücher-Albers)

„Psychosoziale Prävention und Gesundheitsförderung“ -  Ein postgraduales Studium an der Freien Universität Berlin (Dieter Zleiber & Burkhard Gusy)

Gesundheitspsychologie und Public Health –  Beiträge der Psychologie im gesundheitswissenschaftlichen Studium (Petra Kolip)

Aus der Praxis der Arbeit von PsychologInnen

Psychologische Gesundheitsförderung für Kinder, Jugendliche und Familien - personzentrierte Arbeit in Systemen und mit systemischer Orientierung  (Curd Michael Hockel)

Organisation von Entspannungstrainings für Kinder im schulischen Rahmen (Elke Radewald)

Betriebliche Gesundheitsförderung -  ein organisationspsychologisches Arbeitsfeld (Andreas Wenzel)

„Gesunde Städte - gesund leben!“ Kommunen und Kreise  im Gesunde-Städte-Netzwerk zwischen Aufbruch und Ernüchterung    (Martina Abel)               

Gesundheitszentren und Gesundheitskonferenzen - Felder psychologischer Mitarbeit in der kommunalen Gesundheitsförderung  (Thomas Wittek & Klaus Schur)               

Selbsthilfegruppen und Psychologen - Schwierigkeiten auf dem Wege zur Partnerschaft (Josef Schmitz)

Nachwort: Zukunftsorientierte psychologische Mitarbeit zur „Gesundheit für alle“ im 21. Jahrhundert (Maximilian Rieländer & Carola Brücher-Albers)

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Datum
Sonntag, 12.10.1997
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