ZUHÖREN BERLIN – GEHÖRT DAZU – für mehr Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Pressemitteilung
Berlin, 14.07.2026: Der internationale Weltzuhörtag (World Listening Day) soll Menschen dazu anregen, durch Zuhören ihre Umwelt bewusster wahrzunehmen. Die Ursprünge des Aktionstags, der erstmals 2010 begangen wurde, kommen aus der Welt der Klangforschung und Akustik. Bis heute widmet sich das globale Zuhörprojekt dem „Verständnis der Welt, einer natürlichen Umwelt, Gesellschaften und Kulturen durch aktives Zuhören“ (World Listening Project).
Um aktives Zuhören geht es auch der Initiative „Zuhören Berlin“. In Zeiten multipler Krisen, geprägt von Polarisierung und einer wachsenden Verunsicherung in der Bevölkerung, verbindet die 2023 ins Leben gerufene Initiative „Zuhören Berlin“ die Perspektiven von psychischer Gesundheit, Kommunikation und gesellschaftlichem Zusammenhalt und baut damit eine Brücke zwischen persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Herausforderungen.
Im Spannungsfeld zwischen psychologischen Handlungsfeldern und bildungsorientiertem Journalismus nutzt die Initiative dabei Erkenntnisse aus der sozialpsychologischen Forschung für einen Dialog zwischen Individuum und Gesellschaft und schafft Räume, in denen Menschen sich begegnen können.
„Denn viele Menschen fühlen sich heute nicht nur einsam, sondern auch übersehen, unverstanden oder nicht mehr zugehörig. Dabei ist Zugehörigkeit ein menschliches Grundbedürfnis – und eine wichtige Voraussetzung für psychische, mentale Gesundheit, Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Marlen Nebelung, Psychologin im BDP und aktiv in der BDP-AG „Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt“.
Mit Pop-up-Zuhöraktionen, Workshops, Vorträgen und weiteren Dialogprojekten für Organisationen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren macht die Initiative aktives Zuhören erfahrbar – und zwar überall dort, wo Menschen zusammenkommen.
Die Vision: Eine neue Kultur des Zuhörens und eine Gesellschaft, in der Menschen sich wieder gehört und zugehörig fühlen, Verantwortung übernehmen und Zukunft gemeinsam gestalten.
Der Ansatz: Zuhören ist mehr als eine Kommunikationstechnik, es ist eine Haltung und eine gesellschaftliche Ressource. Sie schafft Verständnis, Verbundenheit und Dialog.
Die Aktion: Öffentliche Zuhörräume laden ein zum Innehalten. Dort können Menschen mit geschulten Zuhörer*innen ins Gespräch kommen und erzählen, ohne Unterbrechung, Bewertung oder Erwartung.
Die Gründerinnen der Initiative „Zuhören Berlin“, die Psychologin und Coachin Marlen Nebelung und die Journalistin und Moderatorin Stephanie Puls, verbinden Psychologie und Journalismus für eine neue Kultur und Praxis des Zuhörens. Gerne stehen sie als Expertinnen vorab oder am Welt-zuhörtag 2026 für Interviews zur Verfügung.
Ihre Ansprechpartnerin:
Bettina Genée
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Phone: +49 176 58868222
Mail: presse@bdp-verband.de