Gesundheit in allen Politikfeldern – mit Psychologie fördern

"In Zukunft gesünder" leben – mit Psychologie fördern

"In Zulkunft gesünder" ist das (psychologisch sehr begrüßenswerte) Motto der Nationalen Präventions-Initiative (NPI) des Bundesgesundheitsministeriums. Die Bundesregierung will mit der NPI eine gesundheitsförderliche Gesamtpolitik im Sinne der WHO-Strategie "Health in All Policies" (HiAP) / "Gesundheit in allen Politikfeldern" fördern.
Dazu wollen wir als Psychologinnen und Psychologen im BDP mit unserer Fachkompetenz beitragen.

(Diese Webseite wird seit dem 26.05.26 aufgebaut. Geplant sind viele Verweise auf ausgewählte wichtige Beiträge der Politik, Perspektiven der Psychologie,  ausgewählte wichtige Beiträge von Psychologinnen und Psychologen. Hinweise auf mögliche Beiträge, Ergänzungen und Verbesserungen der Webseite bitte an gp@bdp-gesundheit-umwelt-psychologie.de.) 

Bewusst gesund leben - Gesundheit und Gesundheitsförderung psychologisch erläutert

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Die Darstellungen der Weltgesundheitsorganisation zu Gesundheit und Gesundheitsförderung  werden ergänzend psychologisch erläutert.

  • Gesundheit: Gesund leben – Wohlbefinden

    a) ‚Gesund leben‘ bewirkt Gesundheit

    Der menschliche Organismus 'will' - wie alle Lebewesen - gesund leben; dazu organisiert er seine Lebensprozesse (unbewusst) selbst, so dass Menschen 'Gesundheit' oft für ‚selbstverständlich‘ halten. Gesund leben - mit dynamischen Lebensprozessen ausgeglichen leben - bewirkt Gesundheit. 

    Wenn Menschen sich von gesundheitlichen Problemen beschwert fühlen, merken sie, dass der Organismus unbewusst nur begrenzt fähig ist, gesunde Lebensprozesse zu organisieren.
    Dann sind Menschen herausgefordert, bewusst gesund zu leben, mit Bewusstheit gesunde Lebensprozesse zu organisieren.

    Menschen wollen gesund leben und können bewusst gesund leben, indem sie  

    • körperlich, psychisch, geistig sowie in sozialen Beziehungen und Gemeinschaften Wohlbefinden erleben,
    • persönliche Fähigkeiten wirksam einsetzen, z.B. kreativ, produktiv und sinnvoll arbeiten, so Selbstwirksamkeit erfahren, 
    • zum Leben in ihren Gemeinschaften positiv beitragen,
    • Unsicherheiten und Belastungen im Lebensalltag bewältigen,
    • gesellschaftliche Teilhabe praktizieren und erfahren.

    So können Menschen Gesundheit auch gezielt bewirken.

    b) Wohlbefinden bewusst erleben und bewusst etwas dafür tun

    Menschen können Wohlbefinden erleben, indem sie es bewusst achten und dafür aktiv ‚Gutes tun‘.

    Wohlbefinden bewusst achten - heißt: es achtsam spüren und es wertschätzen
    (es nicht als 'selbstverständlich' betrachten, dadurch wenig achten und es schnell vergessen)

    Menschen können Wohlbefinden bewusst achten, indem sie im Alltag öfters (mehrmals am Tage)

    • sich bewusst körperlich wohlfühlen, angenehme Körperempfindungen bewusst achten, 
    • Atmen bewusst spüren und achten, es dann meist ausgeglichen erleben und so sich ausgeglichen fühlen,
    • das Pulsieren im Körper achten und belebend spüren,
    • sich in körperlichen Bewegungsaktivitäten bewusst achten, sie mit dem Atemrhythmus verbinden und sich so belebt und ausgeglichen fühlen.

    Menschen erleben oft im angenehmen Zusammensein mit Mitmenschen Wohlbefinden und können es bewusst achten.

    Fürs Wohlbefinden bewusst aktiv ‚Gutes tun: für sich selbst, gemeinsam mit anderen in Gemeinschaften sowie auch für andere.
    So können Menschen als Personen und in Gemeinschaften zufrieden und sinnvoll leben.

    Wohlbefinden lässt sich bewusst erleben und aktiv fördern, aber nicht von außen schenken.
    Es lässt sich durch Rahmenbedingungen zwar erleichtern, aber nicht herstellen.

    Gesundheitsversorgung und Politik können nicht Gesundheit als Wohlbefinden schenken,
    sondern darauf hinweisen, wie Menschen und Gemeinschaften bewusst Wohlbefinden erleben und dafür handeln können.

    c)  In Gemeinschaften bewusst gesund leben

    Menschen wollen in Gemeinschaften bewusst gesund leben, insbesondere in familiären Gemeinschaften, Schul-, Arbeits- und Freizeitgemeinschaften (Alltagsgemeinschaften).
    Sie wollen sich in Alltagsgemeinschaften integrieren und integriert fühlen, mitmenschliche Beziehungen gesund erleben und gestalten, gute Kommunikationen und Verständigungen pflegen und erleben.  

    Menschen erleben Gesundheit deutlich durch ihre Lebensqualität in Alltagsgemeinschaften.
    Sie erleben mangelnde Integration in Alltagsgemeinschaften gesundheitlich oft belastend.

    d) Mit persönlichen Fähigkeiten sinnvoll wirken

    Menschen können persönliche Begabungen, Ideen und Fähigkeiten in bewegungsmäßige, produktive, kreative und kommunikative Aktivitäten (Leistungen) umsetzen. So können sinnvoll Gutes für sich und für ihre Gemeinschaften bewirken; so können sie sich selbstwirksam und sinnerfüllt erleben.

    e) Unsicherheiten und Belastungen im Lebensalltag bewältigen

    Lebewesen leben mit Lebens-not-wendigkeiten: innere Rhythmen kreisläufig in Balance halten, aus der Umwelt ‚nährende‘ Energien aufnehmen, sich vor gefährdenden Energien aus der Umwelt schützen, in Gemeinschaften fürs Leben kooperieren.

    Aus Lebens-not-wendigkeiten erleben Menschen im Alltag auch ‚natürliche‘ Unsicherheiten und Belastungen, oft unerwünscht mit spontanem Unwohlfühlen.

    Menschen können solchen Unsicherheiten, Belastungen und Unwohlgefühlen bewusst atmend, achtsam, konzentriert und geistig akzeptierend begegnen und sie dann mit konzentrierten Aktivitäten bewältigen.

    f) Einstellungen zu spirituellen Orientierungen übers eigene irdische Leben hinaus klären

    Das eigene irdische Leben ist begrenzt; das körperliche Leben endet im Tod.

    Die Menschheit hat seit ihren kulturellen Anfängen spirituell-religiöse Orientierungen entwickelt, die transzendierend über das eigene begrenzte Leben hinausweisen, z.B. auf ein ‚Leben nach dem Tod‘, auf geistiges, verbindendes, lichtes/erleuchtendes Sein als Ursprung und Grundlage des Universums.

    Spirituell-religiöse Einstellungen und Aktivitäten können nachweislich dazu beitragen, gesund zu leben.

    Menschen können Einstellungen zu spirituell-religiöse Orientierungen für sich bewusst klären.     


  • Gesundheitskompetenz psychologisch umfassend verstehen

    Wenn Menschen bewusst gesund leben wollen und können, zeigen sie Gesundheitskompetenz.

    So reicht Gesundheitskompetenz viel weiter, als mit Gesundheitsinformationen umzugehen.

    Gesundheitskompetenz lässt sich aus psychologischer Sicht verstehen als bewusste Bereitschaft und Fähigkeit von Menschen, bewusst gesund zu leben:
    Menschen wollen und können bewusst gesund leben –  frei-willig selbstbestimmt, das Leben und Erleben mit seinen Rhythmen achend, selbstverantwortlich, 
    mit gewohnheitsmäßigen gesunden Lebensweisen – als Personen in all ihren Lebensphasen sowie in und mit Gemeinschaften.

    Wenn Menschen bewusst frei-willig selbstbestimmt gesund leben, übernehmen sie meist Selbstverantwortung dafür, wie weit sie gesund leben.

    Gesundheitskompetenz umfasst folgende Bereitschaften und Fähigkeiten:

    • Wohlbefinden körperlich, psychisch und im Zusammensein mit Mitmenschen bewusst erleben;
    • das eigene Erleben bewusst achten, d.h. aufmerksam wahrnehmen und wertschätzen;
    • bewusst Gutes tun: für sich, zusammen mit anderen und für andere;
    • das Leben bewusst achten und frei-willig selbstbestimmt gestalten wollen (also entsprechende Motivationen, Denkweisen, Einstellungen);
    • Selbstverantwortung für eigene Lebensweisen mit ihren Auswirkungen übernehmen;
    • fürs ‚gesund leben wollen‘ entsprechende Informationen (in Gemeinschaften, aus dem Web, aus Literatur, von Gesundheitsberufen) suchen und empfangen sowie selbstbestimmt auswerten;  
    • gewohnheitsmäßige gesunde Lebensweisen nachhaltig aktivieren;
    • gesund denken, Konzentration üben, das eigene Leben bejahen (mit Höhen und Tiefen), Zufriedenheit und Dankbarkeit üben;
    • positive soziale Einstellungen, Fähigkeiten und Verhaltensweise für das Leben in Gemeinschaften sowie mit Mitmenschen allgemein pflegen, insbesondere Empathie üben;
    • aus unterbewusster Dynamik entstehendes spontanes Erleben (Impulse, Gefühle und Gedanken) bewusst wahrnehmen, achten und reflektieren, es also bewusst konzentriert beantworten (z.B. auch von unangenehmen spontanen Gedanken über bewusstes Atmen zu konzentriertem Denken umschalten); 
    • Lebens-not-wendigkeiten, Unsicherheiten, Belastungen sowie unerfüllte Wünsche und Gefühle bewusst akzeptieren, da sie zum 'normalen' Lebenslauf gehören, sie bewusst ertragen und dann mit Konzentration zu bewältigen versuchen;
    • Einstellungen zu spirituellen und religiösen Orientierungen für sich geistig klären, insbesondere auch zu Seinsmöglichkeiten nach körperlichem Tod.

    So umschriebene Gesundheitskompetenz kennzeichnet auch psychische Gesundheit.
    ‚Bewusst gesund leben wollen und können‘ meint auch: 'psychisch gesund leben'.  


  • Gesundheitsförderung – Zielorientierungen und Wirkungen

    a) Positive Zielorientierungen: „In Zukunft gesünder“ leben

    ‚Gesundheitsförderung‘ thematisiert positive Zielorientierungen für mehr Gesundheit;
    demgegenüber thematisiert ‚Prävention‘ eine Zielsetzung gegen Krankheit.

    Wenn Menschen sich körperlich-psychisch bewegen, schauen und gehen sie eher nach vorn als nach hinten.
    Psychologisch lerntheoretisch betrachtet: Menschen können leichter etwas fördern (‚Verhalten verstärken‘) als etwas vermindern (‚Verhalten löschen‘).
    Menschen können leichter neue positive Wege einüben als negative Gewohnheiten bremsen.  

    Ein Beispiel: Um ungesunde Gewohnheiten und Krankheiten zu vermindern, können Menschen

    • gegenteilige und passende gesunde Lebensmöglichkeiten suchen (z.B. gegenüber Angst mehr an Vertrauen, Hoffnung und Mut denken),
    • eine neue gesunde Lebensweise im Wollen, Denken und Handeln ausprobieren,
    • und, wenn sie gut wirkt, regelmäßig einüben,
    • dann 100 Tage einüben und so zu neuer gesunder Gewohnheit und Fähigkeit stabilisieren.

    b) Persönliche Gesundheitskompetenz fördern

    Gesundheitsförderung zielt primär an, Menschen in ihren Gesundheitskompetenzen zu fördern:

    Menschen wollen und können bewusst gesund leben – frei-willig selbstbestimmt, achtsam, selbstverantwortlich, mit gewohnheitsmäßigen gesunden Lebensweisen – als Personen in all ihren Lebensphasen sowie in und mit Gemeinschaften.

    Wenn Menschen bewusst gesund leben wollen und können, zeigen sie Gesundheitskompetenz.
    (vgl. oben: „Gesundheitskompetenz psychologisch umfassend verstehen“)

    Menschen brauchen aus psychologischer Sicht diese Gesundheitskompetenzen not-wendig, um weitere gesunde Lebensweisen nachhaltig zu trainieren: sich gesund ernähren, bewegen und entspannen sowie Suchtgefahren bewältigen.

    Gesundheitskompetenz fördern - heißt auch: psychische Gesundheit fördern.

    Menschen geraten unter anderem durch folgende Mängel an Gesundheitskompetenz in psychische Störungen/Erkrankungen:  

    Bei psychischen Störungen fehlen wichtige Bereitschaften, Einstellungen und Fähigkeiten von Gesundheitskompetenz.

    Bespiele:

    • Unangenehme spontanes Erleben als Impulse, Gefühle, Gedanken aus unterbewusster Dynamik gehört zum (gesunden) Leben.
      Wenn Menschen sich vom unangenehmen spontanen Erleben nur treiben lassen, ohne es bewusst zu achten und konzentriert zu reflektieren, betrachten sie es zeitweise als ‚psychische Störung‘, weil es Wünschen zu einem ‚paradiesischen‘ und erfolgreichen Leben nicht entspricht.
    • Lebens-not-wendigkeiten, Unsicherheiten, Belastungen sowie unerfüllte Wünsche und Gefühle gehören zum Leben.
      Wenn Menschen diese nicht bewusst akzeptieren bzw. ertragen wollen, antworten sie durch ihr ‚Nein‘-Denken dazu zeitweise mit ‚psychischer Störung‘.

    c) In Lebenswelten gesund leben: ökologische Umwelt, Gemeinschaften, Gesellschaft

    >Gesundheitsförderung zielt an, dass Menschen in ihren Lebenswelten gesund leben.
    Die entsprechenden Ziele von Gesundheitsförderung werden nachfolgend umschrieben.

    Menschen leben in der ökologischen Umwelt bewusst gesund, z.B.:

    • sich gesund ernähren, mit gesunden Ernährungsmöglichkeiten  
    • sich wohnlich passend einrichten, mit passenden Wohnbedingungen
    • sich in der Natur angenehm bewegen, Natur ökologisch ‚genießen‘
    • mit der Natur und ihren Ressourcen positiv umgehen
    • in stabilen Ökosystemen leben, mit Schutzmöglichkeiten gegenüber Naturkatastrophen   

    Menschen leben in Gemeinschaften bewusst gesund,
    insbesondere in familiären Gemeinschaften, Schul-, Arbeits- und Freizeitgemeinschaften (Alltagsgemeinschaften).
    Sie integrieren sich in ihre Alltagsgemeinschaften und fühlen sich integriert; sie erleben und gestalten mitmenschliche Beziehungen gesund; sie pflegen und erleben passende Kommunikationen und Verständigungen.

    Menschen erleben das Ausmaß von Wohlbefinden und Gesundheit sehr deutlich durch die Qualität ihres Lebens in ihren Alltagsgemeinschaften.   

    Für die Gesundheitsförderung in Lebenswelten ist es deshalb ein wichtiges Ziel,
    dass Menschen in Gemeinschaften gemeinsam bewusster gesund leben,
    dass sie Gemeinschaftsbewusstsein zu gesunden Lebensweisen fördern.  

    Wenn Menschen in ihren Gemeinschaften bewusst gesund leben, sind sie auch eher bereit und fähig, zur Gesundheitsförderung in weiteren sozialen Umwelten beizutragen, z.B.

    • in ihren Kommunen,
    • durch eine auf Gesundheit orientierte Berufstätigkeit,
    • durch ehrenamtliches Engagement für Gesundheitsförderung.  

    d) Politik für gesunde Lebensbedingungen in der Gesellschaft

    Die Politik ist auf Bundesebene, Landesebene und kommunaler Ebene dazu aufgerufen, gesellschaftlich Gesundheit fördernde Lebensbedingungen für Menschen und ihre Gemeinschaften zu gestalten,

    • um es Menschen zu erleichtern, bewusst gesund zu leben,
    • um gesunde Formen von Kommunikationen, Verständigungen, sozialen Beziehungen und Gemeinschaftsleben zu fördern,
    • um benachteiligten Menschen und Gruppen mehr Chancen zu eröffnen, bewusst gesund zu leben (gesundheitliche Chancengerechtigkeit).

    Die Kommunen können mit der kommunalen Politik sowie mit vielen Vereinen und Gruppierungen Gesundheitsförderung in Lebenswelten ermöglichen.   

    e) Wirkungen von Gesundheitsförderung (incl. Prävention)   

    Wenn Menschen ihre Gesundheitskompetenz fördern, dann beugen sie auch Krankheiten vor, genesen bei Krankheiten eher und bewältigen chronische Erkrankungen besser.

    Gesundheitsförderungkann personale Gesundheitskompetenz und Selbstverantwortung fördern und so Prävention, Therapie und Rehabilitation bewirken.

    Gesundheitsförderung betont den ‚salutogenetischen‘ Blick nach vorn, nämlich bewusst gesunde und resiliente Lebensweisen anzustreben und zu vermehren; sie blickt nicht primär ‚pathogenetisch‘ darauf, Störungen zu verhindern oder zu beseitigen.  

    Aus psychologischer Sicht ist folgendes Verständnis gemäß der Ottawa-Charta sinnvoll:
    Gesundheitsförderung (incl. Prävention)


  • Weitere Web-Informationen

Psychologie für Gesundheitsförderung

(Dieser Abschnitt wird noch weiter bearbeitet.)

Politik für Gesundheitsförderung mit Psychologie, Psychologinnen und Psychologen – eine kleine Geschichte (PDF-Datei)

Psychologie (Gesundheitspsychologie) dient dazu, psychische Bedingungen und Möglichkeiten für Gesundheitsförderung zu erkennen und zu fördern. Sie bietet Wissen zur Gesundheitsförderung für Menschen, Gemeinschaften, Organisationen sowie für die Politik und die Gesellschaft.

Psychologie kann Menschen in einer psychologisch umfassend beschriebenen Gesundheitskompetenz unterstützen:
Menschen wollen und können bewusst gesund leben – frei-willig selbstbestimmt, achtsam, selbstverantwortlich, mit gewohnheitsmäßigen gesunden Lebensweisen – als Personen in all ihren Lebensphasen sowie in und mit Gemeinschaften.

Psychologie will Menschen unterstützen, Gesundheitskompetenz zu pflegen, zu erweitern und anzuwenden – durch evidenzbasierte Strategien und Interventionen.

Psychologie will „Menschen in der Entwicklung zu selbstbewusstem, selbstbestimmtem und selbstverantwortlichem Leben in Freiheit und in respektvollem und verantwortlichem Miteinander“ unterstützen (BER 2022, 3.2, Abs. 2 e).

Menschen können mit psychologischem Wissen und psychologischer Unterstützung eher bewusst und selbstbestimmt gesund leben (Gesundheitskompetenz pflegen): mit gesunden ökobiopsychosozialen Lebensweisen sowie mit fairen Kommunikationen und guten Beziehungen leben.

Gemeinschaften, Organisationen und die Gesellschaft können mit psychologischem Wissen und psychologischer Unterstützung gesunde ökobiopsychosoziale Lebensweisen, Kommunikationen und mitmenschliche Beziehungen pflegen und gesundheitsfördernde Gemeinschaftskulturen etablieren.  

Webseiten der BDP-Sektion Gesundheits- und Umweltpsychologie

Literatur

Dlugosch, G. E. & Dahl, C. (2012): Die Rolle der Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit bei der Gesundheitsförderung von sozial benachteiligten Menschen – Projektdokumentation. Köln: BZgA.

Wir unterstützen Psychologinnen und Psychologen in ihren Berufstätigkeiten für die Gesundheitspsychologie und Umweltpsychologie.
Wir präsentieren Gesundheitspsychologie und Umweltpsychologie in der Öffentlichkeit, Gesellschaft und Politik.

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen