Demonstration – Verbände gegen Kürzungen in der Psychotherapie!

Wer an der psychischen Gesundheit spart, spart an der falschen Stelle

Pressemitteilung

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Berlin, 13.04.2026: Wir – ein breites Bündnis psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände - laden Sie zur Teilnahme an der Demonstration gegen Kürzungen in der Psychotherapie ein. 

Diese wird am kommenden Mittwoch, den 15.04.2026 um 13:00 Uhr in der Paul-Löbe-Allee in Berlin mit einer Kundgebung und der Überreichung der Petition „Monatelange Wartezeiten – und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gekürzt?“ beginnen. Anschließend zieht die Demonstration zum GKV-Spitzenverband, wo die Abschlusskundgebung gegen 15:30 Uhr stattfinden wird. 

Liste der Redner*innen: 
Dr. Andreas Gassen, KBV 
Cornelia Metge, BPtK 
Johanna Alisa Jung (Petentin der Petition mit derzeit über 550.000 Unterschriften) 
Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Johanna Thünker, VPP im BDP
Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier, DGPs 
Mathias Heinicke, Ariadne Sartorius, bvvp  
Vertreter*innen weiterer Berufs- und Fachverbände

Hintergrund: 
Auf Betreiben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) hat der erwei-terte Bewertungsausschuss am 11. März 2026 beschlossen, die Vergütung für psychotherapeu-tische Leistungen ab April 2026 pauschal um 4,5 % zu kürzen. Die „sprechende Medizin“ wurde vorher schon mit Abstand am schlechtesten vergütet, sie weiter zu kürzen, ist ein fatales Sig-nal. Doch damit nicht genug. Weitere Vorschläge für Kürzungen im Bereich der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen machte die FinanzKommission Gesundheit am 30. März 2026. Auch hier wurde der Rotstift überproportional stark bei der Psychotherapie ange-setzt. 

Psychotherapeut*innen wie Betroffene sind entsetzt, bereits seit Mitte März gab es zahlreiche Aktivitäten. Dass das Anliegen viele Unterstützer*innen hat, wird auch durch die Petition mit über einer halben Million Unterschriften deutlich. In einer Zeit der globalen Krisen ist die psychotherapeutische Versorgung wichtiger denn je, wird hier gespart, hat das auch gesell-schaftliche Auswirkungen.  

Darum demonstrieren wir am 15. April 2026 im Rahmen des bundesweiten Aktionstags gemein-sam in Berlin und fordern die Politik auf, die psychotherapeutische Versorgung in Deutschland zu sichern und nicht weiter auszuhöhlen. 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Berichterstattung. 
Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage weiteres Hintergrundmaterial zur Verfügung und vermitteln Ihnen Interviewpartner*innen. 

Ihre Ansprechpartnerin:
Bettina Genée
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Phone: +49176 58868222
Mail: presse@bdp-verband.de

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Kategorien:
Pressemitteilung
SK VPP
Gerechte psychotherapeutische Versorgung
Schlagworte:
VPP
Psychotherapie
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