13. Arbeitspsychologisches Kolloquium: Jung im Job – unterschätzt oder überfordert?

Eine Veranstaltung des Regierungspräsidiums Stuttgart

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Die Lebens- und Arbeitswelt junger Beschäftigter befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Kaum eine Generation wird derzeit intensiver diskutiert - häufig jedoch auf Grundlage pauschaler Zuschreibungen statt empirischer Befunde. Gleichzeitig stellt die Phase des Berufseinstiegs eine sensible Entwicklungsperiode dar, in der berufliche Identität, Sicherheitsverhalten und Wertorientierungen nachhaltig geprägt werden.

Forschungsbefunde zeigen, dass junge Beschäftigte besonderen Risiken ausgesetzt sein können, sei es erhöhte Wegeunfallzahlen, Konflikte im Ausbildungsalltag, psychische Belastungen durch Leistungs- und Anpassungsdruck sowie die Ansprechbarkeit für digitale Einfluss- und Radikalisierungsprozesse. 

Trotz vorhandener Präventionsprogramme bestehen in der betrieblichen Praxis häufig Unsicherheiten hinsichtlich geeigneter Ansätze und Handlungsoptionen.

Das arbeitspsychologische Kolloquium nimmt diese Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Neben einer kritischen Einordnung verbreiteter Generationenmythen werden evidenzbasierte Präventionsansätze vorgestellt, von Verkehrssicherheit über Gewaltprävention bis hin zu Strategien im Umgang mit extremistischen Einflussfaktoren. Ziel der Veranstaltung ist es, Risiken differenziert zu betrachten, bestehende Vorbehalte abzubauen und konkrete Impulse für eine gesundheitsförderliche und sichere Gestaltung der frühen Erwerbsphase zu geben.

Für die Veranstaltung werden Fort- und Weiterbildungspunkte bei der Landesärztekammer BW sowie beim VDSI beantragt. Weitere Informationen (Flyer mit Anmeldemöglichkeiten, digital per BITBW Meet) folgen.

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Datum
Donnerstag, 08.10.2026
Uhrzeit
Beginn: 09:00
Ende: 13:30
Kontakt
Sara Viereck
arbeitspsychologie-bw@rps.bwl.de
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