Gemeindepsychologische Perspektiven einer Prävention psychischer Störungen: Ausgangspunkte, Möglichkeiten und Beispiele
Eine Veranstaltung der Gruppe Gemeinde-/Community-Psychologie
Referent: Prof. Dr. Bernd Röhrle
Für die Gemeindepsychologie ist der Vorrang der Prävention verpflichtend. Dabei stehen verhältnisorientierte Interventionen im Vordergrund. Diese Haltung ist zugleich mit dem Wissen verbunden, dass eine solche Orientierung wegen der zunehmend unzureichenden kurativen Mühen mehr als notwendig und auch noch kostengünstig ist.
Eine Vielzahl entsprechender Möglichkeiten bietet sich an und ist empirisch hinreichend erprobt. Beispiele aus diesen Möglichkeitsräumen werden im Vortrag zeigen, dass sich im Rahmen von verschiedenen kontextuell unterstützten Maßnahmen
- durch Kompetenzsteigerungen Lebenswege und Lebenslagen verändert werden können,
- die Vielzahl der psychisch belastenden Krisen besser zu bewältigen sind (z.B. auch der Risikofaktor Einsamkeit),
- viele psychische Störungen und soziale Probleme vermieden werden können (z.B. mit Hilfe sozialraumorientierter Maßnahmen),
- Community Development zu einem resilienten Empowerment führen können (veranschaulicht an einem gemeindegetragenen Suchtpräventionsmodellprojekt in Luxemburg von Uwe C. Fischer).
Trotz solcher und anderer vielversprechender Perspektiven wird am Ende die Frage stehen, warum davon so wenig in Deutschland angeboten wird.
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- Dienstag, 15.09.2026
- Uhrzeit
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Beginn: 18:30
Ende: 20:00
- Kontakt
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Uwe C. Fischer
uwe.fischer@uni-bamberg.de
- Anmeldung
- via edudip
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