Politische Determinanten von psychischer Gesundheit

Der Fachbereich Public Mental Health der DGPH, die Arbeitsgruppe Public Mental Health der DGSMP, das Referat Psychosoziale Versorgungsforschung und Public Mental Health der DGPPN und die Fachgruppe Seelische Gesundheit des DNVF laden Sie ein zu einem Vortrag am Dienstag, 14. Juli 2026, 12 Uhr via Zoom.


Abstract: Psychische Gesundheit ist nicht allein das Resultat individueller oder klinischer Faktoren, sondern wird wesentlich durch soziale und politische Rahmenbedingungen geprägt. Während das biopsychosoziale Modell die Interdependenzen von Gesundheit und Gesellschaft betont, stehen die politischen Determinanten psychischer Gesundheit nach wie vor wenig im Fokus, obwohl diese erheblichen Einfluss auf den Alltag der BürgerInnen haben: sei es durch gesetzliche Rahmenbedingungen, die finanzielle Förderung von Angeboten, politische Diskurse außerhalb des Gesundheitsbereiches wie zum Beispiel Migration, Sicherheit und Klima, oder die zunehmende Wiederkehr exkludierender Agenden.
Der Vortrag beleuchtet die Verschränkungen von Politik und Psyche, von affektiven Dynamiken im politischen Handeln bis hin zu den strukturellen Folgen für die Versorgung und Teilhabe Betroffener. Gleichzeitig werden Ansätze diskutiert, wie durch Partizipation, intellektuelle Bescheidenheit und „resilience and mental health in all policies“, zukunftsfähige Strukturen im Sinne einer positiven „psychopolitischen“ Agenda geschaffen werden können. Ziel ist es, die Rolle politischer Rahmenbedingungen und Entscheidungen für psychische Gesundheit aus der politischen und psychiatrischen Praxisperspektive heraus

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Datum
Dienstag, 14.07.2026
Uhrzeit
Beginn: 12:00
Kontakt
Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung
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