Refresher Psychotherapie: Theorie und Behandlung der PTBS nach Steven Porges

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+++ Anmeldung bis 12 Uhr am Veranstaltungstag möglich +++

Selbstregulation zu lernen, ist für traumatisierte Menschen von essentieller Wichtigkeit und ein Kernziel in der Traumatherapie. Die Polyvagaltheorie von Stephen Porges zeigt ein neues Verständnis des autonomen Nervensystems und beschreibt, wie wir Menschen uns durch Neurozeption auf Signale einstellen, die Sicherheit, Gefahr oder Lebensgefahr bedeuten. In der Online-Veranstaltung sollen die wichtigsten Kerngedanken der Polyvagaltheorie für die Arbeit mit traumatisierten Menschen vorgestellt und Implikationen für den therapeutischen Alltag aufgezeigt werden. Anhand von Metaphern und Bildern kann dieser Ansatz Patient*innen näher gebracht und so ein neues Verständnis für ihre Reaktionsweisen vermittelt werden. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir traumatisierten Menschen helfen können, den eigenen autonomen Zustand besser regulieren zu können.

 

Literaturhinweise:

Deb Dana: Die Polyvagaltheorie in der Therapie. Probst-Verlag, Lichtenau, 2019

Stephen Porges & Deb Dana: Klinische Anwendungen der Polyvagaltheorie. Probst-Verlag, Lichtenau, 2019

 
Referent/Referentin

Dipl. Psych. Susanne Deimling, psychologische Psychotherapeutin,  arbeitet als Traumatherapeutin (DeGPT und EMDR) und Verhaltenstherapeutin in eigener Praxis in Eisenhüttenstadt. Sie ist Supervisorin und Dozentin im Rahmen des Trauma-Curriculums für die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer (OPK). Darüber hinaus ist sie als Gutachterin für psychisch reaktive Traumafolgestörungen und in der Akutbehandlung nach Unfällen für die Berufsgenossenschaften tätig.

Im Land Brandenburg hat sie die psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) maßgeblich mit aufgebaut. Sie leitet das Notfallteam der Psychotherapeut*innen für die Unfallkasse Brandenburg und ist Fachberaterin des Landesfeuerwehrverbands Brandenburg e.V.

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Datum
Montag, 26.04.2021

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