Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen: Einladung aus dem Bundespräsidialamt

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs beriefen im Dezember 2019 den Nationalen Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel ein, konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Hilfen für Betroffene nachhaltig zu verbessern.


Von Beginn an war auch der BDP an diesem Prozess beteiligt, der sich in Arbeitsgruppen unterteilte: "Hilfen", "Kindgerechte Justiz", "Schutz vor Ausbeutung und internationale Kooperation", "Forschung und Wissenschaft". In der AG "Schutz" waren die BDP-Präsidentin Dr. Meltem Avci-Werning und der Präsidiumsbeauftragte für Kindeswohl und Kinderrechte, Ralph Schliewenz, aktiv vertreten. Hier wurde primär zu den Gelingensbedingungen, um Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt zu ermöglichen, gearbeitet: Rahmenbedingungen verbessern, Qualifizierung von Fachkräften im Themenfeld stärken, Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Alltag umsetzen, (interdisziplinäre) Zusammenarbeit und Vernetzung stärken, Wirkungen von Schutzkonzepten nachweisen, digitale Lebenswelten in Schutzkonzepten querschnittlich berücksichtigen. Darüber hinaus konnten weitere Maßnahmen oder Vorhaben in die Arbeitsgruppe eingebracht werden.


Die Berichte der AGen flossen nun in eine gemeinsame Verständigung des Nationalen Rats ein, die am 29. Juni mit allen Beteiligten abschließend diskutiert und am 30. Juni mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender erörtert werden soll. Ralph Schliewenz wird für den BDP den Einladungen folgen.

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