Deutscher Psychologie Preis 2011 geht an Professor Gigerenzer

Für herausragende wissenschaftliche Leistungen, die gleichzeitig eine besondere Relevanz für die Praxis besitzen, erhält Professor Dr. Gerd Gigerenzer in diesem Jahr den Deutschen Psychologie-Preis. Die höchste Auszeichnung in der Psychologie wird vom BDP, der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), der Christoph- Dornier-Stiftung für Klinische Psychologie (CDS) und der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gemeinsam vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Professor Gigerenzer gilt als führender deutschsprachiger Wissenschaftler auf dem Gebiet der Erforschung von Risikokompetenz und Risikokommunikation. Er setzt seine Ergebnisse unmittelbar in die Praxis um: Manager, amerikanische Bundesrichter und deutsche Ärzte haben an seinen Weiterbildungen in der Kunst des Entscheidens und im Umgang mit Risiken und Unsicherheiten teilgenommen. Gigerenzer ist seit 1997 Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin sowie des 2009 in Berlin gegründeten Harding Zentrum für Risikokompetenz. Seine Auszeichnung mit dem Deutschen Psychologie Preis erfolgt am 25. Oktober 2011 im Leibnitzsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) in Berlin. Die Jury, die über die Preisvergabe entschieden hat, setzt sich zusammen aus den Präsidenten der ausrichtenden Verbände Dipl.-Psych. Sabine Siegl (BDP), Prof. Dr. Peter A. Frensch (DGPs), Prof. Dr. Wolfgang Fiegenbaum (CDS) und Prof. Dr. Rainer Richter (BPTk) sowie den „externen“ Mitgliedern Gert Scobel, Leiter des Programmbereichs Wissen sowie der Redaktion „scobel“ beim Fernsehsender 3sat und Prof. Dr. Dr. Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Ein ausführliches Interview mit dem Preisträger erscheint in der Ausgabe 7+8/2011 von Report Psychologie.

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