Xaver Egert
Wie sind Sie zum Verband gekommen? Was war Ihr erster Berührungspunkt?
Mein erster Berühungspunkt mit dem Verband war ein Workshop zum Thema Klimapsychologie. Ich war begeistert, dass der BDP auch in diesem wichtigen Bereich Verantwortung übernimmt und habe mich daraufhin entschlossen, Mitglied zu werden
Aus welchen Gründen sollten sich Psycholog*innen berufspolitisch organisieren?
Ohne eine berufspolitische Vertretung kämpft letztendlich jeder für sich allein. Das ist nicht nur einsam, sondern auch kräftezehrend. Eine gemeinsame Organisation bietet hingegen Möglichkeiten für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung.
Was sollte sich in Zukunft unbedingt verändern – und was unbedingt bleiben?
Gerade Themen wie Demokratieerhalt und Klimaschutz sind Themen, die sich ohne die Berücksichtigung der menschlichen Psyche nicht sinnvoll behandeln lassen. Dass es seitens des BDP hier bereits diverse Formate und offizielle Stellungnahmen gibt, die diese Tatsache aufgreifen, finde ich großartig. Bitte mehr davon! Die Psychologie darf sich nicht in ihrem Elfenbeinturm verstecken, sondern muss ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auch gerecht werden.
Was wünschen Sie dem BDP zum Jubiläum?
Ich wünsche dem BDP viele neue Mitglieder, die sich in die Verbandsarbeit einbringen und den BDP mit ihren Themen bereichern. Außerdem wünsche ich dem BDP ein stabiles und gesundes Fortbestehen - und immer ein offenes Ohr seitens der Politik!
