Wolff Henschen
Was verbindet Sie mit dem Verband?
Ich wurde gleich nach meinem Studium Mitglied und habe mich im Kreise von informierten Kolleginnen immer gut aufgehoben gefühlt
Wie sind Sie zum Verband gekommen? Was war Ihr erster Berührungspunkt?
Nach dem Studium war es damals der einzige Berufsverband der für unsere Berufsgruppe eigetreten ist; mein erstes sebeisgeld war klinischer Psychologe (bdp), damals noch mit einer innovativen und berufspoltisch solidarischen Techniker Krankenkasse : davon können wir nur noch träumen
Aus welchen Gründen sollten sich Psycholog*innen berufspolitisch organisieren?
Die Entwicklungen unter Frau Warken sind der beste Beweis dass dieser Zusammenhalt notwendig ist: bis heute wird nicht verstanden wie gesellschaftspolitisch wichtig unsere Arbeit ist, aber auch wie herausfordernd und schwer und mit welchen hohen Anforderungen an die fachlichkeit; immer neu werden wir in Rechtfertigung s Positionen gedrängt, die zeigen, dass nicht viel Aufklärung über das Berufsfeld nötig sein wird
Was sollte sich in Zukunft unbedingt verändern – und was unbedingt bleiben?
Die Solidarität muss bleiben, das zusammenstehen und die gegenseitige Unterstützung; möge es uns gelingen nicht zu verkrusten und so prinzipiell zu werden wie di Politik die uns begegnet : ketzerisch gesagt würde ich sie sogar ignorant und abwertend nennen
Was wünschen Sie dem BDP zum Jubiläum?
Ich wünsche unseren Verband die Erfahrungen der „alten“, das Potenzial der Mitglieder eine große Menge von Meinungsbildnern zu sein, die vielen engagierten „jungen“, die so kompetent und großartig den Berufsstand nach außen vertreten; möge es in Kooperation und Vernetzung allen gelingen bewegt zu bleiben und in der Gesellschaft für Bewegung zu sorgen
