Wachsende Medienpräsenz des BDP

Die in Berlin erscheinende Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ hat in einem Interview mit Elisabeth Noeske aus dem Vorstand der Sektion Klinische Psychologie das Thema „muttersprachliche Therapie“ sowohl in der Print- als auch in der Online-Ausgabe aufgegriffen. Die Psychologin beschreibt darin das therapeutische Angebot für Menschen mit Migrationshintergrund als absolut unzureichend. Sie erinnert in diesem Zusammenhang an die Petition für mehr muttersprachliche Therapie, die vor kurzem vom Petitionsausschuss des Bundestages abgelehnt wurde, und widerlegt das vom Ausschuss vorgebrachte Kostenargument.

Ein starkes positives Echo hat auch die Pressemitteilung des BDP zum Tag der Menschenrechte ausgelöst. Das Gesamteuropäische Studienwerk beklagt als Reaktion auf die Pressemitteilung, dass sich viele Deutsche keinerlei Gedanken machten, wie sich Ihre ausländischen/türkischen Mitmenschen nach der Aufdeckung der rechtsextremistischen Morde des NSU fühlen müssen. Angehörige der Mehrheitsgesellschaft, die selbst den sozialen Abstieg fürchten, entwickelten gegenüber ihren ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern keinerlei Empathie. Diskriminierung und Ausgrenzung seien in Deutschland gelebter Alltag und reichten weit in die Mitte der deutschen Gesellschaft hinein.

Zwei Drittel einer Seite hat die „Frankfurter Allgemeine“ den Nöten der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) gewidmet. BDP-Mitglied Robin Siegel, Bundesprecher der PiA, war ein wichtiger Gesprächspartner für diesen Text. Weit über den Verband und den Kreis der Betroffenen hinaus wurde so Aufmerksamkeit auf die unhaltbaren Arbeitsbedingungen von PiAs während ihrer Praktischen Tätigkeit in Kliniken gelenkt.

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