Pia Lamberty
Aus welchen Gründen sollten sich Psycholog*innen berufspolitisch organisieren?
Psychologie war und ist immer eingebunden in gesellschaftliche Verhältnisse. Das zeigt sich auch in unseren berufsethischen Richtlinien, die ganz klar die Würde das Menschen als Grundwert betonen. In Zeiten wie diesen braucht es deswegen umso mehr eine gemeinsame Stimme und Positionierung der Psychologie, damit wir unserer Verantwortung für das Wohl der Menschen nachkommen können.
Was sollte sich in Zukunft unbedingt verändern – und was unbedingt bleiben?
Ich wünsche mir, dass die Psychologie mutiger wird, öffentliche Debatten zu gestalten.
Was wünschen Sie dem BDP zum Jubiläum?
Danke für alle, die mit viel Engagement und Herzblut dazu beitragen, dass Berufspolitik überhaupt möglich ist.