Noch 20 Tage bis zum Landestag der Psychologie 2018

Entscheidungen über Geld – nicht nur nach Faktenlage

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

täglich erreichen uns Anmeldungen zum diesjährigen Landestag, der unter der Überschrift „Mit Psychologie zum Erfolg“ steht. Darunter sind solche von ganz treuen Landestags-Gästen, aber auch andere, die erst auf Grund unserer E-Mails mit Informationen zu einzelnen Workshops entschieden haben, am 14. Juli unbedingt dabei sein zu wollen.

Dass es sich lohnt, verdanken wir auch einer Referentin, die das von vielen als heikel empfundene Thema „Geld“ anspricht. Es ist die Diplompsychologin Monika Müller, die schon vor Jahren die Finanzpsychologie zu ihrem Arbeitsfeld gemacht und 2013 eine Coachingausbildung für diesen Fachbereich entwickelt hat. Inzwischen coached sie vor allem Profis: Finanzmanager und Anlageberater. Wer in ihren Workshop geht – sei es um herauszufinden, ob er sein eigenes Angebot an Klienten um die psychologische Hilfe bei finanziellen Entscheidungen erweitern will, sei es um zunächst besser zu verstehen, wie Entscheidungen über Geld getroffen werden – darf sicher sein, beruflich wie privat zu profitieren.

Entscheidungen über Geld – nicht nur nach Faktenlage

„Bei Geld und Risiko spielen immer das eigene Denken und die eigene Befindlichkeit eine Rolle. Beides gehört zu unserem Potenzial, aus dem heraus wir Entscheidungen treffen. Beides kann aber auch zu einer Hürde werden, die Entscheidungen im Wege steht“, sagt Monika Müller. Sie erläutert das am Beispiel eines Geschäftsführerteams, das aus Menschen mit unterschiedlicher Risikobereitschaft besteht. „Im Normalfall werden sie versuchen, sich gegenseitig vom „richtigen“ Maß an Risiko bei einer Entscheidung zu überzeugen; das ist in der Regel nicht von Erfolg gekrönt. Zahlen, Daten, Fakten helfen wenig, wenn Emotionen wirken. Und die Einstellung zum Risiko ist ein stark emotionales Thema.“ Solange offen darüber kommuniziert werde, so Müller, könnten die Beteiligten lernen mit der Unterschiedlichkeit umzugehen.

Das gelte übrigens auch für Ehepaare. Monika Müller verbindet Finanzcoaching deshalb nicht automatisch nur mit Wirtschaftspsychologen. Interessant sei es u.a. auch für Paartherapeuten, Berufs- und Laufbahnberater. Es lässt sich in viele Leistungen von Psychologinnen, Psychologen und Psychotherapeuten sinnvoll einbauen. „Dazu muss man nicht zig Anlageformen kennen und diverse Bankbegriffe virtuos beherrschen. Man muss lediglich die psychologische Wirkung von Geld verstehen, um die richtigen Fragen stellen zu können.“ Eine davon, die sich täglich stellt, lautet: Was will ich heute wirklich tun? Wie Monika Müller Menschen dazu bringt, zu ihren inneren Motiven und Wünschen vorzudringen und die Frage dann selbst-bewusst im wahrsten Sinn des Wortes zu beantworten, wird sie in ihrem Workshop erläutern.

Lassen Sie sich das nicht entgehen.
Alles Gute bis zum 14. Juli, an dem wir Sie hoffentlich begrüßen können
Ihr Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg im BDP

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LG Baden-Württemberg

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