Noch 10 Tage bis zum Landestag

Arbeit gestalten – Räume gestalten – Zukunft gestalten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nur noch wenige Tage trennen uns vom diesjährigen Landestag der Psychologie. Haben Sie sich Ihr eigenes Programm bereits zusammengestellt? Haben Sie Wilhelm Schilling und Andreas Hegenbart bereits auf Ihrer Liste? Wenn der Psychologe und Innenarchitekt Hegenbart über seine Erfahrungen mit Kollaboration bei der Arbeit an einem Wegeleitsystem für sechs Bibliotheken-Standorte in Berlin spricht, entsteht vor den Augen seiner Zuhörer ein Stück Arbeitswelt, wie sie in Zukunft immer öfter vorkommen wird: Menschen, die an verschiedenen voneinander mehr oder weniger entfernten Standorten und auf unterschiedlichen Hierarchieebenen arbeiten, ständig in Kontakt sein und den Stand der Arbeiten kennen müssen, unterschiedlichen Berufsgruppen angehören und gleichzeitig zu gemeinsamen Lösungen finden müssen. Einen Einblick in diese Arbeitswelt, in virtuelle Räume, die an großen Wänden entstehen und einem das Gefühl geben, mit den dort sichtbaren Kollegen und Kolleginnen in einem Raum zu sitzen und sich auszutauschen, sich aus- und wieder einklinken zu können, liefert der gemeinsame Workshop von Schilling und Hegenbart unter dem Titel

Arbeit gestalten – Räume gestalten – Zukunft gestalten

Die Veranstaltung, in deren Rahmen auch Filmausschnitte aus der alarmierenden Dokumentation "Work hard - play hard" gezeigt werden, vermittelt zugleich einen Vorgeschmack auf den Fachtag Wirtschaftspsychologie Anfang 2020, bei dem es um das Zusammenwirken gebauter Arbeitswelt und Wirtschaftspsychologie gehen wird. Beide Referenten sind überzeugt, dass sich viel rascher als heute von manchem erwartet und durchaus nicht auf große international agierende Unternehmen beschränkt die Arbeitswelt wandeln wird. Sie sind damit nicht allein, wie Forschungen nicht nur des Collabo-Teams der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Niedersachsen zu kollaborativen Anwendungen zeigen.

Das Besondere an dem, was Hegenbart und Schilling präsnetieren werden, ist die sinnvolle, ja notwendige Einbindung der Psychologie in einem frühen Statium der Entwicklung. „Für Wirtschaftspsychologen und -psychologinnen eröffnen sich dabei interessante Aufgabenfelder“, so Andreas Hegenbart. „Sie können als Beratende bei der Lösung auftretender Probleme helfen, selbst Lösungsvorschläge mit Teams erarbeiten. Dazu sollten sie internetbasierte digitale Werkzeuge kennen und deren Wirkung auf Menschen abschätzen können. Wenn der Wandel gelingen und nicht auf Kosten der Arbeitnehmenden gehen soll, geht es auch um eine die Gesundheit nicht gefährdende Zusammenarbeit über Zeitzonen hinweg, um die bewusste Trennung von Arbeit und Freizeit, um einen achtsamen Umgang mit sich selbst, also durchaus nicht nur um wirtschaftspsychologische Aspekte“, erklärt Hegenbart.

Bringen Sie am 13. Juli Neugierde ins „SpOrt Stuttgart“ mit!

Wir freuen uns auf Sie
Ihr Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg

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LG Baden-Württemberg

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