Matthias S. Hartmann

Psychotherapie/ Supervision/ Hochschullehrer
Matthias S. Hartmann

Was verbindet Sie mit dem Verband? 

Für mich war’s schlichtweg eine Frage der Selbstverständlichkeit, dem führenden Berufsverband frühzeitig beizutreten

Wie sind Sie zum Verband gekommen? Was war Ihr erster Berührungspunkt?

Ein Uni Dozent nannte den BDP in einer Veranstaltung als die damals größte Plattform für Psychologen im Beruf. Das habe ich mir zu Herzen genommen.

Aus welchen Gründen sollten sich Psycholog*innen berufspolitisch organisieren?

Um den Berufsstand nach außen würdig zu vertreten und für unsere Rechte einzustehen

Was sollte sich in Zukunft unbedingt verändern – und was unbedingt bleiben?

"Gesellschaftspolitische Diskussion über den Wildwuchs
psychologischer Konzepte und angeblicher Behandlungsformen in der Öffentlichkeit."

Was wünschen Sie dem BDP zum Jubiläum?

"Dass er die Arbeit der engagierten Mitglieder würdigt: ich selbst habe zum Beispiel mehr als zwei Dutzend Kolleginnen und Kollegen zum BDP gebracht als Mitglieder.

Ich war der Initiator der bis heute gültigen Form von Intervision.

Ich war der erste Diplom Psychologe in Deutschland, der über den Berufsverband, die Thematik der Psychoonkologie öffentlich gemacht hat und hierfür zahlreiche Vorträge und Seminare gehalten hat.

Ich war Berufspolitisch um 1992/93 aktiv für die Entwicklung des Psychotherapeutengesetzes, unter anderem in Gesprächen mit der damaligen hessischen Sozialministerin Lautenschläger und dann mit dem damaligen BM für Gesundheit Horst Seehofer und anderen im Bonner langen Eugen. Dort habe ich die Positionen des Verbandes BDP vortragen und diskutieren können. .

All diese persönlichen Engagements wurden mir gegenüber bisher vom Vorstand nie wirklich gewürdigt. Vielleicht gibt es das gar nicht mehr in euren Archiven, was ich als einzelner geleistet habe und wie viele andere einzelne für den Verband sich da täglich auch engagiert  haben.

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Wir unterstützen alle Psychologinnen und Psychologen in ihrer Berufsausübung und bei der Festigung ihrer professionellen Identität. Dies erreichen wir unter anderem durch Orientierung beim Aufbau der beruflichen Existenz sowie durch die kontinuierliche Bereitstellung aktueller Informationen aus Wissenschaft und Praxis für den Berufsalltag.

Wir erschließen und sichern Berufsfelder und sorgen dafür, dass Erkenntnisse der Psychologie kompetent und verantwortungsvoll umgesetzt werden. Darüber hinaus stärken wir das Ansehen aller Psychologinnen und Psychologen in der Öffentlichkeit und vertreten eigene berufspolitische Positionen in der Gesellschaft.

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen