Ilse Voigt

Klin. Psych., freie Praxis

Was verbindet Sie mit dem Verband? 

Die Berufsbezeichnung Psychologe war noch nicht geschützt und ich wollte, dass sich ein Verband für mich und alle anderen stark macht und unsere Rechte vertritt

Wie sind Sie zum Verband gekommen? Was war Ihr erster Berührungspunkt?

Während des Studiums in Bonn hörte ich vom BDP, dessen Sinnhaftigkeit sich mir sofort erschloss. Psychologen waren wenig angesehen zu der Zeit und das hat mich geärgert. Also, nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stark!" wollte ich den Verband unterstützen.

Aus welchen Gründen sollten sich Psycholog*innen berufspolitisch organisieren?

Um sichtbar zu sein als relevante Gruppe und nicht nur alleine am jeweiligen Arbeitsplatz, ist der BDP damals wie heute wichtig.

Was sollte sich in Zukunft unbedingt verändern – und was unbedingt bleiben?

Der BDP sollte sich noch mehr einmischen ins gesellschaftlichen Zusammenleben! Besonders auf langfristige Folgen von heutigem Verhalten aufmerksam machen, weil das für Laien sooo schwer einzusehen ist.

Was wünschen Sie dem BDP zum Jubiläum?

Bleiben Sie stark als Gemeinschaft, der Wissenschaft verpflichtet, überparteilich und den Menschen verpflichtet!
Salute auf die nächsten 20 Jahre fürs erste!!!

Veröffentlicht am:

Wir unterstützen alle Psychologinnen und Psychologen in ihrer Berufsausübung und bei der Festigung ihrer professionellen Identität. Dies erreichen wir unter anderem durch Orientierung beim Aufbau der beruflichen Existenz sowie durch die kontinuierliche Bereitstellung aktueller Informationen aus Wissenschaft und Praxis für den Berufsalltag.

Wir erschließen und sichern Berufsfelder und sorgen dafür, dass Erkenntnisse der Psychologie kompetent und verantwortungsvoll umgesetzt werden. Darüber hinaus stärken wir das Ansehen aller Psychologinnen und Psychologen in der Öffentlichkeit und vertreten eigene berufspolitische Positionen in der Gesellschaft.

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen