Gefährdungsbeurteilung

Psychische Belastung
Ref.: Boris Ludborzs
boris.ludborzs@wirtschaftspsychologie-bdp.de
Dipl.-Psych. Boris Ludborzs war zunächst 6 Jahre in betrieblichen arbeitswissenschaftlichen Forschungsprojekten an der Technischen Universität Berlin, dann 32 Jahre bis Rentenbeginn im Juli 2014 in einer gewerblichen Berufsgenossenschaft (BG Chemie/BG RCI) tätig.
In dieser Zeit arbeitete er unter anderem in den Gremien mit, in denen die Leitlinie und die Empfehlungen zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung zur psychischen Belastung entwickelt wurden.
Jetzt ist er freiberuflich und im Auftrag von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen tätig. Aktuelle Schwerpunkte der freiberuflichen Tätigkeit: Beratung und Begleitung sowie Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen in Betrieben. Qualifizierung von Aufsichtspersonen zur Überprüfung von Gefährdungsbeurteilungen im Rahmen ihres Beratungs- und Überwachungsauftrags.
Boris Ludborzs ist Mitglied des Vorstandes der Sektion Wirtschaftspsychologie im BDP.

Teil 1 (ca. 60 min):
Allein in den Unfallversicherungsträgern (Berufsgenossenschaften und Unfallkassen) arbeiten etwa 100 Psychologen, überwiegend Diplom-Psychologen. Nur wenige sind Mitglied im BDP und werden deshalb mit ihren Aufgaben und Aktivitäten im BDP kaum wahrgenommen.
In einem ersten Schritt soll ein Überblick gegeben werden über Schwerpunkte der Aktivitäten von Psychologen in Unfallversicherungsträgern und Arbeitsschutzbehörden. Im Mittelpunkt steht die Verhältnisprävention und als zentrales Element die Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung. Nach aussen sind sie daran beteiligt, in Gremien (insbesondere im Rahmen der GDA) die gesetzlichen und untergesetzlchen Kriterien (Stand der Technik)  für die Vorgehensweise zu erarbeiten, nach innen in ihrem Zuständigkeitsbereich entsprechend zu beraten, qualifizieren und überwachen.

Teil 2:
Mit Metaplantechnik sollen die Teilnehmer kurz herausarbeiten, an welchen Fragestellungen des Vortrages sie besonders interessiert sind. Darauf werde ich dann intensiver eingehen und auch Querbezüge zu den thematisch damit zusammenhängenden Entwicklungen im BDP herstellen

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