Einladung zum Erfahrungsaustausch

Mitarbeiter und Führungskräfte, die sich mit der "neuen Arbeitswelt" schwer tun.
Ref.: Nicole Venjakob, Hans-Joachim Freyberg 
Bei der digitalen Transformation geht es nicht nur um die Vernetzung von Dingen und Prozessen, sondern auch um die Vernetzung von Menschen - mit Hilfe von Kommunikations- und Informationstechnologien. Es geht um die Frage, was wir zukünftig arbeiten - und wie wir zukünftig arbeiten. Dies wird unter den Überschriften NEW WORK - oder auch vom NEW NORMAL - diskutiert und praktisch erprobt. Dabei werden folgende Stichpunkte aufgerufen: vernetztes Arbeiten (Mensch-Mensch und Mensch-Maschine Interaktion), Selbstverantwortung und Selbststeuerung von Teams, Führung auf Distanz auf der Grundlage von Vertrauen, Wissen teilen und Lernen auf der Grundlage von Fehlertoleranz, Gesundheits-Führsorge, neue Bürokonzepte.
Mit NEW WORK ist ein großes Versprechen verbunden: mehr Effizienz, mehr Effektivität, mehr Arbeitszufriedenheit, mehr Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter (und Führungskräfte) und am Ende auch "gesundes Arbeiten".
Also alles auf einem guten Weg? Natürlich nicht: die bisherigen Praxisberichte sind nämlich eher noch "Erfolgs- und Jubelgeschichten" - und erwähnen nur am Rande, dass diese neue Arbeit und Art der Arbeit nicht nur und ausschließlich auf Gegenliebe stößt. Entsprechend: die Mühen der Ebene im Umgang mit solchen Mitarbieter:innen und Führungspersonen, die dieser neuen Arbeit ablehnend gegenüber stehen, werden noch nicht ausreichend thematisiert.
 
Und genau in diese Mühen der Ebene wollen wir unseren Blick richten und fragen: wie können solche Mitarbeiter:innen und Führungskräfte für die neue Arbeitswelt gewonnen werden, die sich mit diesen Veränderungen schwer tun?

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