E-Brief April 2009
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit dem ersten E-Brief in 2009 läuten wir ein besonders aktives und ereignisreiches Jahr ein:
So laden wir Sie schon heute zum Landespsychologentag am 20. Juni 2009 nach Stuttgart ein. Wir hoffen, mit vielfältigen Vorträgen und Workshops rund um das Thema "Familie heute" auf Ihr Interesse zu stoßen.
Im Anschluss an den Landespsychologentag findet eine Mitgliederversammlung statt, auf der u. a. eine Position im Vorstand neu zu besetzen ist.
Im Herbst 2009 steht die Wahl der Landespsychotherapeutenkammer auf dem Programm, zu der der BDP wieder eine Liste "Kompetenz und Vielfalt" ins Rennen schickt.
Über folgende Vorhaben informieren wir Sie heute in dem Rundbrief, den Sie im Anhang finden:
Landespsychologentag 2009 am 20. Juni 2009 im SpOrt Stuttgart
Mitgliederversammlung am 20. Juni 2009
Notfallpsychologie in Baden-Württemberg
- mit dem Anliegen einer besseren Vernetzung
Integration von behinderten Kindern in die Regelschule
- ein aktueller Fall in Baden-Württemberg
Vermittlung psychologischer Berufswirklichkeit an Studierende
- durch Kolleginnen und Kollegen, die von ihrem Werdegang und Berufsalltag berichten
Arbeitskreis "Angebote für Studierende"
- zur Intensivierung der Zusammenarbeit mit unseren zukünftigen Kolleginnen und Kollegen
Psychologenausbildung in Bachelor- und Masterstudiengänge
- was auch für die Diplom-PsychologInnen wissenwert ist
Termine und Hinweise
Neuigkeiten aus der Bundesgeschäftsstelle
- Wir stellen Ihnen Ihre neuen Ansprechpartnerinnen vor
1. Landespsychologentag 2009
Der Landespsychologentag findet unter dem Motto „Familie heute“ am 20. Juni 2009 in Stuttgart statt.
Erfahrene Psychologen und Psychologinnen aus Forschung, Lehre und Praxis informieren über verschiedene thematische Schwerpunkte, zum Beispiel Krisen im Alter, Rolle der Familie in der Psychotherapie bei Menschen mit Migrationshintergrund, psychosoziale Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch und Work-Life-Balance.
Bei der Landespsychotherapeutenkammer wird die Akkreditierung der Veranstaltung als Fortbildung beantragt.
Das vollständige Programm wird demnächst verschickt und ab Ende April auch auf der Website der Landesgruppe veröffentlicht.
Wir bitten Sie, den Termin bereits jetzt vorzumerken und freuen uns über frühzeitige Anmeldungen, damit wir entsprechend planen können.
2. Mitgliederversammlung am 20. Juni 2009
Im Rahmen des Landespsychologentags wird eine Mitgliederversammlung stattfinden. Eine Einladung dazu werden Sie rechtzeitig erhalten.
3. Notfallpsychologie in Baden-Württemberg
Seit Jahren bietet die Deutsche Psychologen Akademie (DPA) eine Qualifizierung auf dem Gebiet der Notfallpsychologie an. Bundesweit haben mehrere Hundert Kolleginnen und Kollegen notfallpsychologische Kompetenzen erworben.
Nicht alle haben sich im Register Notfallpsychologie des BDP registrieren lassen. Dies erschwert es Ihren Vertretern im Land, die Interessen derjenigen Kolleginnen und Kollegen zu vertreten, die nicht gleichzeitig als Psychologische Psychotherapeut(inn)en Kammermitglied sind.
Wir ersuchen alle Notfallpsycholog(inn)en, ihren Eintrag im Register zu kontrollieren, sich ggf. registrieren oder ihren Eintrag anpassen zu lassen bzw. sich zusätzlich beim Vorstand der Landesgruppe zu melden.
Zum Register der DPA geht es hier lang.
Ihre Rückmeldung an die Landesgruppe können Sie richten an unser E-mail-Postfach.
4. Integration von behinderten Kindern in die Regelschule
Baden-Württemberg bildet das Schlusslicht in Deutschland bei der Integration (im Fachbegriff korrekter: Inclusion) von Kindern mit Behinderungen in die Regelschule.
Ein konkreter Vorgang an der Integrierten Waldorfschule (IWS) in Emmendingen hat den Landesgruppenvorstand dazu veranlasst, sich mit der Thematik zu befassen. An der IWS hatte die Kultusbehörde im August 2008 der Schule die Fortsetzung eines jahrelang erfolgreichen „Integrierten Schulentwicklungsprojekts“ untersagt, bei dem behinderte Kinder wie in den Vorjahren in eine reguläre erste Klasse eingeschult werden sollten.
Dieser Vorgang und die offenkundigen Tendenzen der Kultusbehörde, solche Projekte zurückzufahren, ist insofern bemerkenswert, als die UN Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen von der Bundesregierung seit März 2007 ratifiziert ist.
Der Vorstand hat die Petition betroffener Eltern unterstützt, sich mit zwei Schreiben an den Kultusminister und den Petitionsausschuss gewandt und sich mit einer Pressemitteilung an die Medien gerichtet.
Die Delegiertenkonferenz des Verbandes wird sich auf ihrer Sitzung im Mai in Berlin mit einer entsprechenden Empfehlung beschäftigen.
Die Pressemitteilung der Landesgruppe finden Sie hier.
Weitere Informationen stehen hier auf unserer Website zur Verfügung.
Zur Website der Integrierten Waldorfschule geht es hier lang.
5. Vermittlung psychologischer Berufswirklichkeit an StudentInnen
VertreterInnen des BDP führen immer wieder Vorträge an Universitäten durch oder informieren Studierende auf anderen Veranstaltungen über den Berufsalltag von Psychologen und Psychologinnen aus den diversen Tätigkeitsfeldern.
Kolleginnen und Kollegen, die Interesse daran haben, auch ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz weiter zu geben, laden wir herzlich zur Mitarbeit ein.
Wenn Sie Fragen haben, dann nehmen Sie telefonisch zu Thordis Bethlehem Kontakt auf (0711 3056331) oder schreiben Sie uns per E-mail.
6. Arbeitskreis „Angebote für Studierende“
Die Landesgruppe möchte ihre Zusammenarbeit mit den Hochschulen in Baden-Württemberg intensivieren. Zu diesem Zwecke gründen wir einen Arbeitskreis, der sich über mögliche Angebote austauscht, Maßnahmen konzipiert und auch an der Durchführung beteiligt ist.
Da es zahlreiche mögliche Angebote gibt, möchten wir prinzipiell alle interessierten Kolleginnen und Kollegen zur Mitarbeit aufrufen. Auch wer sich nicht mehr oder weniger regelmäßig zu Arbeitstreffen einfinden möchte, sondern nur zu einigen Themen mitarbeiten will, ist herzlich willkommen.
Außerdem sind auch Studierende eingeladen, sich in diesem Arbeitskreis zu engagieren – sind sie doch unsere Zielgruppe!
Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, stehen Ihnen Thordis Bethlehem (E-mail) und Michael Ziegelmayer (E-mail) gerne zur Verfügung.
Wenn Sie interessiert sind, dann schreiben Sie an das Landesgruppen-Postfach.
7. Psychologenausbildung in Bachelor- und Masterstudiengängen
Der vielzitierte „Bologna-Prozess“ bringt gravierende Veränderungen in der universitären Ausbildung von Psychologinnen und Psychologen mit sich. Um welche Veränderungen es sich genau handelt, wie das Studium nun aufgebaut ist und welche Kompetenzen wir zukünftig bei Bachelor- und Master-Absolventen erwarten dürfen, darüber werden wir Sie zukünftig in diesem E-Brief informieren. Auch über die Umsetzung in Baden-Württemberg werden wir berichten.
Auch wenn es erst wenige Bachelor-Absolventen gibt und noch weniger PsychologInnen mit einem Masterabschluss, so stoßen Sie als praktisch tätige PsychologInnen möglicherweise auf die eine oder andere Praktikumsbewerbung von Bachelor-Studierenden. Was verbirgt sich hinter dem gewählten Studiengang, was sind die Schwerpunkte und: Handelt es sich überhaupt um ein „echtes“ Psychologiestudium, das nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) entwickelt ist, und die auch der BDP befürwortet?
Um u. a. diese Frage zu beantworten, hat der BDP im vergangenen Jahr begonnen, die angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge zu bewerten. Das Ergebnis, das regelmäßig überprüft und ggf. überarbeitet werden soll, eine Übersicht über die anerkannten und nicht anerkannten Studiengänge sowie weitere Informationen sind hier auf der BDP-Website veröffentlicht.
Gegen diese Übersicht hatte die SRH Heidelberg vor dem Landgericht Mannheim geklagt, am 7. April wurde die Klage abgewiesen. Fazit der Verhandlung: Auch zukünftig darf der BDP definieren, was ein Psychologe bzw. was ein Psychologiestudium ist. Die Pressemitteilung des BDP vom 9. April 2009 finden Sie hier.
8. Termine und Hinweise
Ausführliche und stets die aktuellsten Termine finden Sie unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ auf unserer Website (Link).
17. April 2009 Berufs-Informationsvortrag „Klinische Psychologie“ an der Universität Heidelberg, organisiert von der Studienberatung des Psychologischen Instituts, 10:15 – 11:45 Uhr;
Ort: Hörsaal II (im Hintergebäude);
Referentin: Dipl.-Psych. Elisabeth Noeske
12. Mai 2009 Stammtisch in Freiburg
13. Mai 2009 Berufs-Informationsvortrag „Klinische Psychologie“ an der Universität Tübingen, organisiert von der Fachschaft Psychologie, 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: Friedrichstraße 21, Hörsaal im Erdgeschoss
Referent: Dipl.-Psych. Roland Raible
27. Mai 2009
Stammtisch in Karlsruhe
4. Juni 2009 1. Deutscher Gesundheitstag
„Gesundheit trifft Wirtschaft“
Porsche-Arena, Stuttgart
Website: www.deutscher-gesundheitstag.de
20. Juni 2009 Landespsychologentag 2009, Thema „Familie heute“
im SpOrt, Haus des Sports, Stuttgart-Bad Cannstatt
Weitere Informationen folgen in den nächsten Wochen auf der Landesgruppen-Website.
20. Juni 2009
Mitgliederversammlung der BDP-Landesgruppe Baden-Württemberg
im SpOrt, Haus des Sports, Stuttgart-Bad Cannstatt
Auch hierzu werden wir Sie auf der Landesgruppen-Website informieren.
10. Juli 2009
„Psychotherapie und Mobbing“ – Fachtagung der Mobbing-Hotline Baden-Württemberg für Psychologen, Psychotherapeuten und Ärzte.
Rehaklinik Glotterbad, 9:00 – 18:00 Uhr
Website: www.mobbing-hotline-bw.de/index.php
9. Neuigkeiten aus der Bundesgeschäftsstelle
Mittlerweile sind alle in Berlin angekommen – die Mitarbeiter sowie die GmbHs des BDP sind im Februar und März nach Berlin umgezogen, und nun sind im „Haus der Psychologie“ in Berlin-Mitte alle unter einem Dach vereint.
Die neue Adresse der Bundesgeschäftsstelle lautet
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
Telefon: 030 209 166 600
Telefax: 030 209 166 680
E-mail: info@bdp-verband.de
U-Bahn-Haltestelle Märkisches Museum
S-Bahn-Haltestelle Jannowitzbrücke
An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige neue Mitarbeiterinnen vorstellen, mit denen Sie möglicherweise in Zukunft zu tun haben.
Seit März ist sie die neue Sekretärin des Hauptgeschäftsführers: Marion Lange
Die Telefonzentrale des Hauses der Psychologie ist besetzt mit Ramona Steinwerth.
Leider gehen nicht alle langjährigen Bonner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Dauer mit nach Berlin. Im Team „MitgliederService & Marketing“ wird es drei neue MitarbeiterInnen geben, von denen zwei seit dem 1. April schon mit an Bord sind.
Die bewährte Leitung des Referates liegt weiterhin bei Hans-Werner Drewe.
Noch in den nächsten Wochen für die DK und die Einarbeitung der neuen KollegInnen verantwortlich ist Sabine Bouhs
Zur Einarbeitung in den nächsten Wochen noch mit dabei ist Martin Grygo
Ebenfalls nur noch für die Einarbeitung in Berlin ist Hannelore Nitsche.
Folgende Mitarbeiterinnen verstärken das Team seit dem 1. April 2009:
Sabine Gerner und Christiane Hammer
Die Landesgruppe dankt Herrn Drewe, Frau Bouhs, Herrn Grygo und Frau Nitsche für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünscht allen „alten“ und „neuen“ Aktiven in Berlin alles Gute!
Sie sehen, wir haben uns einiges vorgenommen. Und wir freuen uns, wenn Sie Lust bekommen, an der einen oder anderen Stelle mitzuarbeiten.
Ebenso freuen wir uns über Ihre Rückmeldungen und Anregungen zu unserer Arbeit und diesem E-Brief.
Für heute verbleiben wir mit besten Grüßen und Wünschen für "Fröhliche Ostern" und eine schöne Frühlingszeit!
Ihr Vorstand der BDP-Landesgruppe Baden-Württemberg