Der Landespsychologentag 2011

Ausgrenzen oder wachsen? Über den Umgang mit Vielfalt

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wie in jedem Jahr laden wir auch in 2011 zu unserer Mitgliederversammlung ein. Eine gute Tradition fortsetzend verbinden wir diese mit unserem Landespsychologentag, der am Samstag, 17. September 2011, in Freiburg stattfindet und den wir unter das Motto stellen

„Ausgrenzen oder wachsen? Über den Umgang mit Vielfalt“.

Vielfalt (neudeutsch "Diversity") beinhaltet die Begegnung mit dem Andersartigen. Dieses "Andere" kann uns bereichern, aber gleichzeitig wissen wir, wie die Konfrontation mit dem Anderen, dem Fremden, auch immer wieder Angst macht.

In diesem Frühjahr erleben wir viele Diskussionen darüber, wie mit der Andersartigkeit umzugehen ist - bzw. wie eine konstruktive Begegnung verhindert werden kann. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union seit dem 1. Mai 2011, die Frauenquote für Führungspositionen oder auch die Inklusion im Bildungswesen. Mittlerweile ist die Vielfalt ein gesellschaftlich so gewichtiges Thema, dass die neue Landesregierung ihm sogar eine Ministerin für Integration widmet. Zur Diskussion der Chancen und Möglichkeiten, aber auch Grenzen und Schwierigkeiten im Umgang mit Vielfalt möchten wir mit unserem Landespsychologentag unseren eigenen Beitrag leisten.

Den Einstieg in das Thema wird Herr Prof. Jens Förster gestalten mit einem Bericht über neuere Theorien unbewusster Vorurteile. Wir sind sehr stolz, dass mit Herrn Förster ein Psychologe von Weltrang unserer Einladung gefolgt ist. Jens Förster studierte Operngesang und Psychologie. Heute forscht und lehrt der anerkannte Sozialpsychologe an der Universität Amsterdam. Seine Hauptforschungsbereich sind die soziale Informationsverarbeitung, Vorurteile und Motivation. Außerdem ist er als Kabarettist und Chansonnier tätig.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie verlieh ihm 2010 den Charlotte-und-Karl-Bühler-Preis. In der Laudation heißt es: "Mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten ist Herr Förster heute einer der international einflussreichsten Psychologen seiner Generation. Seine Forschung ist nicht nur empirisch originell und methodisch rigoros, sie ist auch konzeptuell wegweisend, die insbesondere in der Zusammenführung von bisher disparaten Perspektiven aus unterschiedlichen Teilbereichen der Psychologie." Sein Buch "Kleine Einführung in das Schubladendenken - über Nutzen und Nachteil des Vorurteils" können wir Ihnen nur ans Herz legen.

Wir freuen uns, wenn sich auch für Sie etwas in unserem Angebot findet und wir uns in Freiburg sehen. Ergänzungen und weitere Informationen zum Landespsychologentag finden Sie immer aktuell auf der Landesgruppen-Website.

Beiliegend senden wir Ihnen Ihren Flyer und Anmeldeunterlagen zu (Anmeldeschluss ist der 9. September 2011). Über die genauen Workshopinhalte informieren Sie sich bitte auf der Landesgruppen-Website.

Direkt im Anschluss an den Landespsychologentag findet wieder die Mitgliederversammlung statt.

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LG Baden-Württemberg

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