Cony Lohmeier
Was verbindet Sie mit dem Verband?
Mit dem BDP verbindet mich ein Verband gleichbetroffener Kolleginnen und Kollegen, die immer versuchen, die gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowohl im Sinne der psychologischen Berufsausübung, als auch zum Wohl der Klientinnen und Klienten zu verändern. Ausserdem verbindet mich mit dem BDP das (ernsthafte) Engagemant gegen Gewalt an Frauen.
Wie sind Sie zum Verband gekommen? Was war Ihr erster Berührungspunkt?
Im Studium beschäftigte mich die Frage, ob und wie ich in meinem (künftigen) Beruf als Psychologin würde arbeiten können; das war in den 1980er Jahren nicht so einfach.
Aus welchen Gründen sollten sich Psycholog*innen berufspolitisch organisieren?
Wir sollten unsere beruflichen Rahmenbedingungen mitgestalten und zum Besseren verändern - das geht nur gemeinsam. Der BDP bietet dazu die notwendige kompetente Plattform.
Was sollte sich in Zukunft unbedingt verändern – und was unbedingt bleiben?
Unbedingt verändern? Eigentlich nicht viel, vielleicht bis auf Öffentlichkeitsarbeit, die ein realistisches Image von uns Psychos vermitteln hilft.
Unbedingt beibehalten: die guten Ideen für Hilfen in der Not (z.B. Corona-Hotline), Präsenz in Gesetzgebungsverfahren mit zeitnahen Updates für die Mitglieder, Report Psychologie, Newsletter, Einsatz für Menscherechte und kritische Begleitung gesellschaftlicher Entwicklungen.
Was wünschen Sie dem BDP zum Jubiläum?
Gute Energien, weiterhin Kraft, Kompetenz und wache Mitglieder!