Burnout: Verrückt nach (der) Arbeit?
Strategien gegen den Burnout unserer Organisationen
Strategien für Führungskräfte und Mitarbeiter
Ref.: Christof Fertsch-Röver, Bernhard Broekman
Burnout ist in aller Munde, die Gazetten sind voll davon, es wird kräftig und kontrovers diskutiert.
- Burnout setzt „brennen für“ voraus,
- ist ein Modebegriff,
- wird mit Depression gleichgesetzt,
- ist nur was für richtige Männer,
- ist alles Humbug,
- basiert auf einer gestiegenen Sensibilität der Hausärzte,
- ist keine Diagnose im eigentlichen Sinn,
- kostet Unternehmen Unsummen durch immer mehr Fehltage und Aufwand für Vertretungen, lange Ausfallzeiten, wiederum zu Belastung der Vertretenden, benötigt lange Wiedereingliederungsprozesse im BEM …
- kreiert BGM-Konzepte.
Deshalb soll unser Workshop helfen aufzuräumen, zu sortieren und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, mit möglichen Antworten auf die Frage: „Was kann PE, BGM und ABO-Psychologe/in tun?“
Mögliche Struktur/Themen:
- Begriffsklärung Burnout: Modebegriff (wie Mobbing) oder klare Diagnose? Darstellung der DGPPN !
- Selbstdiagnose der WS-TN anhand des MBI- oder Freiburger-Fragebogen.
- Erfahrungsaustausch:
Wer hat Fälle im Coaching, Therapie oder beruflichen Umfeld: Symptome, Diagnose, Verlauf, Ergebnisse (Zwei oder drei Fälle aus den Coachings von CFR und BB)
Was müsste ich tun, um meinen eigenen Burnout möglichst effektiv vorzubereiten? - Wie verhalten wir uns selbst, wenn wir einem (möglichen) Burnout Fall begegnen?
- Was raten wir unseren Kunden oder Arbeitgebern?
- Anlaufstellen für uns und Burnout Kandidaten (Beratungsstellen, Kliniken, Netzwerke)
- Inhalte aus Trainings zur „Gesundheitsgerechten Führung“ nach dem GKM-Konzept (BB)
Übrigens ein Zitat eines CEO Anfang der 90er auf die Frage, was das Unternehmen dagegen macht, dass Leute ausbrennen: „I like people who burn.“