Mehr als 50 Jahre erfolgreich
Geschichte der Sektion AFW

Seit über 50 Jahren setzen wir uns für die Ausbildenden in der Psychologie ein. Damals gehörte Psychologiedidaktik noch in eine Nische. Doch unsere Gründungsmitglieder erkannten ihren Wert. Elf engagierte Vorsitzende und viele ehrenamtliche Mitglieder prägten seitdem das Wirken unserer Sektion.

Die Sektion Aus-, Fort- & Weiterbildung wurde 1970 gegründet. Damals hieß sie noch „Ausbildung in Psychologie“. Didaktik war noch ein Nischenfach, allenfalls hörten die Lehramtsstudenten etwas davon. Eine gemeinsame Interessenvertretung von Psychologielehrenden gab es bis dahin nicht.

Es waren zehn Männer und Frauen, die das ändern wollten. Sie trafen sich am 9. Januar 1970 in Nürnberg, um die Gründung der BDP-Sektion „Ausbildung in Psychologie“ vorzubereiten. Am 25. März 1970 gab es ein zweites Treffen und statt zehn Männern und Frauen, waren auf einmal 40 da. Sie besprachen die Aufgaben der Sektion und formulierten acht Fokusthemen:

  • Diskussion und Erprobung von Modellen zur Ausbildungsreform
  • Dokumentation und Erprobung von vorhandenen Lehrprogrammen
  • Einrichtung einer Zentralstelle für den Austausch von Lehrhilfsmitteln
  • Dokumentation von Ausbildungsschwerpunkten an den Psychologischen Instituten
  • Dokumentation und Förderung von Ansätzen zu einem Aufbau- und Kontaktstudium
  • Dokumentation der Effektivitätsprüfungen von Lehrveranstaltungen,
  • Erkundung des Arbeitsmarktes und Dokumentation von Berufsanforderungen mit dem Ziel einer Anpassung der Ausbildung an die Forderungen der Praxis
  • Diskussion der Ausbildungsziele mit der Absicht ein Aufbausystem für die Psychologen-Ausbildung zu entwickeln, das vielfältige Berufsdifferenzierungen vorbereitet

Am 22. September 1970 wurde die BDP-Sektion „Ausbildung in Psychologie“ gegründet – der Start der Erfolgshistorie unserer Sektion! Eine ausführliche Beschreibung der Geschichte der Sektion finden Sie hier.

Die Vorsitzenden der Sektion

  • Ute-Regina Roeder (seit 2014)
  • Gislinde Bovet (2002 – 2014)
  • Sabine Kowal (1999 – 2002)
  • Hermann Zayer (1991 – 1999)
  • Günter L. Huber (1989 – 1991)
  • Rolf Oerter (1987 – 1989)
  • Peter Jacobi (1983 – 1989)
  • Egon Stephan (1978 – 1983)
  • Bernhard Kraak (1976 – 1978)
  • Wolfgang Schönpflug (1972 – 1976)
  • Joachim Franke (1970 – 1972)
Logo Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.

Wir unterstützen alle Psychologinnen und Psychologen in ihrer Berufsausübung und bei der Festigung ihrer professionellen Identität. Dies erreichen wir unter anderem durch Orientierung beim Aufbau der beruflichen Existenz sowie durch die kontinuierliche Bereitstellung aktueller Informationen aus Wissenschaft und Praxis für den Berufsalltag.

Wir erschließen und sichern Berufsfelder und sorgen dafür, dass Erkenntnisse der Psychologie kompetent und verantwortungsvoll umgesetzt werden. Darüber hinaus stärken wir das Ansehen aller Psychologinnen und Psychologen in der Öffentlichkeit und vertreten eigene berufspolitische Positionen in der Gesellschaft.

BDP - Psychologie bewusst vertreten