Schwierige Patient*innen in der Psychotherapiepraxis - Versorgungsrelevante und praxisnahe Aspekte der fachgerechten Behandlung

Referent: Dr. med. Jan Brüning gen. Brinkmann
Moderation: Dr. med. Gerhild Rausch-Riedel


Die Veranstaltung richtet sich an ambulant tätige ärztliche, psychologische und Kinder/Jugend-Psychotherapeut*innen, beginnt mit einem Vortrag und lädt anschließend zur aktiven Fragen- und Diskussionsrunde der Teilnehmenden ein.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Zertifizierung der Veranstaltung wird bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe beantragt.
 



„Schwierige Patient*innen“ sind häufig schwer psychisch erkrankt und stellen in der ambulanten Versorgerpraxis nicht selten eine besondere Herausforderung dar. Durch ungünstige Interaktionsmuster können sie einen sorgfältig geplanten Therapieprozess
teils erheblich beeinträchtigen. Gleichzeitig sind Behandler*innen in komplexe Beziehungskonstellationen involviert und sehen sich Anforderungen gegenüber, die oft über das Übliche hinausgehen.

Die Fortbildungsveranstaltung widmet sich der Frage, wie „schwierige Patient*innen“ in der ambulanten Psychotherapiepraxis definiert werden können, beleuchtet kritisch typische Fallstricke und Hürden in der Behandlung sowie notwendige Strategien und fachliche Kompetenzen für ein professionelles therapeutisches Handeln.

Die Veranstaltung ist zweigeteilt. Zunächst gibt Herr Dr. Brüning, genannt Brinkmann, in seinem Fachvortrag einen praxisnahen Überblick über die oben genannten versorgungsrelevanten Aspekte. Anschließend laden die VierVerbände-NRW unter Moderation von Frau Dr. Rausch-Riedel zu einer aktiven Diskussionsrunde und Austausch ein.

Herr Dr. Brüning gen. Brinkmann ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und wendet als ärztlicher Psychotherapeut in eigener Praxis die Verfahren der tiefenpsychologisch-fundierten und verhaltenstherapeutischen Psychotherapie an. Als zusätzlich zertifizierter DBT-Therapeut (DDBT e.V.), Traumatherapeut (DeGPT) sowie Psychosen-Psychotherapeut (DDPP) bringt er eine besondere Expertise für die Versorgung dieser sogenannten schwierigen Patient*innen mit.

Frau Dr. Rausch-Riedel ist Mitglied der Vier Verbände NRW und Vorsitzende des bvvp Westfalen-Lippe. Sie begleitet die Veranstaltung als Moderatorin.
 

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Datum
Mittwoch, 04.02.2026
Uhrzeit
Beginn: 17:00
Ende: 20:00
Kontakt
Dr. Johanna Thünker
thuenker@vpp.org
Veranstalter
Vierverbände Nordrhein
(vierverbaende.de)
Anmeldung
via Website
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Logo Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.

Der VPP vertritt den psychotherapeutischen Berufsstand im BDP.  Wir stehen für wissenschaftlich fundierte Psychotherapie, für Verfahrensvielfalt und für die Zugehörigkeit zur Psychologie. Wir vertreten Kolleg*innen aus allen psychotherapeutischen Tätigkeitsbereichen, egal ob in Anstellung, in Privatpraxis, Kassenpraxis oder noch in Aus- oder Weiterbildung tätig.

Im Rahmen von Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit setzen wir uns für die Verbesserung der Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsbedingungen ein, sowie für eine bessere psychotherapeutische Versorgung.

Gute Psychotherapie braucht einen aktiven Berufsstand!

Verband der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP e. V.