Um Leben zu retten braucht es ein Suizidpräventionsgesetz jetzt!

BDP beteiligt sich an der Mahnwache am 1. Juli 2024 um 11:55 Uhr zum #spgjetzt und ruft zur Teilnahme auf

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Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention und das Werner-Felber-Institut laden zur Mahnwache für ein Suizidpräventionsgesetz - #spgjetzt – ein. Auch der BDP beteiligt sich und ruft zur Teilnahme auf.

Die Fakten

2022 sind 10.119 Personen in Deutschland durch einen Suizid gestorben. Das sind 28 Menschen pro Tag. Um knapp 10 % hat sich die Suizidrate 2022 im Vergleich zu 2021 erhöht. Das ist enorm. Besonders bitter: Bei Kindern und Jugendlichen ist Suizid die zweithäufigste Todesursache. 

Doch noch immer gibt es keine gesetzliche Regelung für eine sinnvolle und effektive Suizidprävention. Es ist höchste Zeit, das zu ändern.

Der Hintergrund

Im Juli 2023 hat der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifenden dem Entschließungsantrag zur Förderung der Suizidprävention mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. 

Im Mai 2024 hat das Bundesgesundheitsministerium dann die Nationale Suizidpräventionsstrategie veröffentlicht. Die vorgesehenen Maßnahmen beinhalten wichtige Aspekte, lassen Fragen zur Finanzierung aber offen und bieten keine verbindliche Grundlage für die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Deswegen benötigen wir das vom Bundestag zu Recht geforderte Suizidpräventionsgesetz.

Mit einer Mahnwache am 1. Juli 2024 um 11.55 Uhr vor dem Gebäude des Bundesgesundheitsministeriums wollen wir den Bundesgesundheitsminister an den Auftrag erinnern, bis zum 30. Juni 2024 einen Gesetzentwurf vorzulegen. 

Zur Veranstaltung werden Vertreter*innen verschiedener Institutionen und Gruppen, die in ihrer Arbeit mit dem Thema konfrontiert sind sowie Vertreter*innen von Betroffenengruppen erwartet. 
Ein sinnvolles Suizidpräventionsgesetz kann Leben retten – deshalb #spgjetzt!

Weitere Informationen finden Sie in der PDF-Datei:

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