BDP unterstützt IUPsyS-Statement zum Inaugural Psychological Science Diplomacy Day for Peace 2026

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Der Verband veröffentlicht die „Erklärung zu Krieg und den Verantwortlichkeiten der Psychologie“ (Statement On War and Responsibilities of Psychological Science) der Internationalen Vereinigung für Psychologische Wissenschaft (International Union of Psychological Science / IUPsyS) zum ersten Tag der psychologischen Wissenschaftsdiplomatie für den Frieden am 29. Mai 2026.

Der BDP teilt die tiefe Besorgnis im Zusammenhang mit den verheerenden Folgen der Kriege weltweit, die immenses menschliches Leid sowie auch tiefgreifende Erschütterungen in Gesellschaften und Gemeinschaften verursachen. Als Interessenvertretung des Berufsstandes der Psycholog*innen in Deutschland nimmt der Verband seine Verantwortung wahr und veröffentlicht die IUPsyS-Erklärung auf seiner Website, um auf diese Weise einen Beitrag zum Diskurs zu leisten.

Die Erklärung erscheint zu einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte weltweit tiefgreifendes menschliches Leid verursachen, Gesellschaften destabilisieren und Ungleichheiten verschärfen. Sie bekräftigt die fortwährende Verantwortung der psychologischen Wissenschaft – die erstmals im „Manifest der Psychologen“ von 1945 formuliert wurde – das Verständnis und die Prävention von Krieg zu unterstützen sowie Frieden und menschliches Wohlergehen zu fördern.

Die Erklärung hebt die einzigartige Fähigkeit der psychologischen Wissenschaft hervor, die Ursachen von Konflikten, Gewalt zwischen Gruppen und Krieg zu ergründen sowie Kooperation, Versöhnung und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Zudem unterstreicht sie die ethische Verpflichtung von Psycholog*innen und psychologischen Fachorganisationen, sich mit den psychischen Folgen des Krieges auseinanderzusetzen, die Genesung von Einzelpersonen und Gemeinschaften zu unterstützen sowie zu einer öffentlichen Aufklärung und politischen Gestaltung beizutragen, die auf einer wissenschaftlich fundierten, friedlichen Konfliktlösung beruht. 

Auch lädt sie Psycholog*innen dazu ein, mit anderen Fachdisziplinen zusammenzuarbeiten sowie künftige Generationen darin auszubilden und zu ermutigen, die psychologischen Dimensionen der Friedenskonsolidierung zu verstehen.

Ergänzend weist der BDP darauf hin, dass bereits die Vorbereitungen auf Krieg Folgen zeitigen. Sie reichen über die Normalisierung von Gewaltbereitschaft und Verstärkung von Feindbildern, zur Akzentuierung gesellschaftlicher und kultureller Unterschiede und sind in der Folge mit Spaltungen in der Gesellschaft verbunden.

Hier geht es zum IUPsyS-Erklärung.

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Psychologie in Krisen
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