Der VPP weist die Kritik von Prof. Dr. Lauterbach und Prof. Dr. Wittchen an Psychotherapeuten scharf zurück

Der Gesundheitsexperte der SPD Prof. Dr. Karl Lauterbach und Prof. Dr. Wittchen von der Universität Dresden haben das 49. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT dazu genutzt, Kritik am Ausbildungsstand der Kolleginnen und Kollegen zu üben. Angeblich seien diese „schlicht nicht im Saft“ und würden ihrer „Weiterbildungspflicht nicht nachgehen“.

Diese Kritik ist unhaltbar und wird von Seiten des VPP, wie auch von anderen Berufsverbänden, scharf zurückgewiesen! Psychotherapeuten leisten einen wichtigen und flächendeckend qualitativ hochwertigen Beitrag zur Versorgung psychisch erkrankter Menschen.
Statt die wahren Ursachen, nämlich die ihren Namen nicht verdienende Bedarfsplanung und die schwierigen Arbeitsbedingungen der Kollegen sowie die überfällige Ausbildungsreform für die schlechte Versorgung psychisch kranker Menschen in Deutschland zu nennen, flüchten sich angebliche Gesundheitsexperten in verleumderische Kollegenkritik.
Der VPP fordert Herrn Lauterbach und Herrn Wittchen auf, sich bei den Kolleginnen und Kollegen zu entschuldigen und das konstruktive Gespräch mit den Berufsverbänden zu suchen, um gemeinsam nach Lösungen für die durchaus vorhandenen Probleme bei der psychotherapeutischen Versorgung zu suchen.

Marcus Rautenberg

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Der VPP vertritt den psychotherapeutischen Berufsstand im BDP.  Wir stehen für wissenschaftlich fundierte Psychotherapie, für Verfahrensvielfalt und für die Zugehörigkeit zur Psychologie. Wir vertreten Kolleg*innen aus allen psychotherapeutischen Tätigkeitsbereichen, egal ob in Anstellung, in Privatpraxis, Kassenpraxis oder noch in Aus- oder Weiterbildung tätig.

Im Rahmen von Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit setzen wir uns für die Verbesserung der Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsbedingungen ein, sowie für eine bessere psychotherapeutische Versorgung.

Gute Psychotherapie braucht einen aktiven Berufsstand!

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