Bundesweite PiA-Proteste

Unter dem Motto „Politik, Vergissmeinnicht – für eine schnelle Lösung der Therapiekrise“ organisiert die Psychologie-Fachschaftenkonferenz gemeinsam mit den Fachschaften bundesweite PiA-Proteste am 20. Mai 2017.

Die PiA-Vertretung des VPP fordert alle Mitglieder auf, sich an den Protestaktionen zu beteiligen und für bessere Bedingungen in der Psychotherapieausbildung zu demonstrieren.

Keine Rechte, keine Anleitung, kein Geld

Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) haben in Kliniken häufig keinen rechtlichen Status (keine Arbeitsverträge), müssen oft eigenverantwortlich ohne fachkundige Anleitung und Aufsicht Patienten behandeln und werden zumeist auch nur für 0,00 EUR vergütet.

Die PiA fordern:

  • Übergangsregelungen bis zur Ausbildungsreform
  • Angemessene Bezahlung der praktischen Tätigkeit
  • Masterniveau als einheitliche Zulassungsvoraussetzung zur Ausbildung
  • PiA & Studierende bei der Ausbildungsreform einbeziehen
  • Statusregelung

Durch die Proteste sollen Öffentlichkeit und Politik auf die Missstände aufmerksam gemacht werden – mit der klaren Botschaft, dass sich daran dringend etwas ändern muss.

Diskussionsrunde (BPtK, GK II und BAG) zur Reform der psychotherapeutenausbildung am 16.01.19 in Berlin

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SK VPP
Psychotherapie-Ausbildung
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Der VPP vertritt den psychotherapeutischen Berufsstand im BDP.  Wir stehen für wissenschaftlich fundierte Psychotherapie, für Verfahrensvielfalt und für die Zugehörigkeit zur Psychologie. Wir vertreten Kolleg*innen aus allen psychotherapeutischen Tätigkeitsbereichen, egal ob in Anstellung, in Privatpraxis, Kassenpraxis oder noch in Aus- oder Weiterbildung tätig.

Im Rahmen von Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit setzen wir uns für die Verbesserung der Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsbedingungen ein, sowie für eine bessere psychotherapeutische Versorgung.

Gute Psychotherapie braucht einen aktiven Berufsstand!

Verband der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP e. V.