ePA im Gesundheitsdatenschutzgesetz
BDP-Positionspapier zur elektronischen Patientenakte im Gesundheitsdatennutzungsgesetz

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BDP-Positionen zur ePA - Patientendaten schützen

Zeitgleich zur Diskussion über die gesetzliche Neuregelung der Nutzung von Gesundheitsdaten und der Einführung der elektronische Patientenakte (ePA) in Deutschland findet in Europa ein Gesetzgebungsverfahren zur Nutzung von Gesundheitsdaten im gesamten europäischen Raum (European Health Data Space, kurz EHDS) statt. Die Vorhaben sollen die Speicherung sowie auch den Zugang und die Nutzung von Gesundheitsdaten beispielweise für Forschungszwecke gesetzlich regeln.

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) sieht bei den derzeitigen Plänen der Bundesregierung die Hoheit gesetzlich Versicherten über ihre persönlichen Gesundheitsdaten in Gefahr - besonders im Bereich hoch sensibler Daten, etwa aus psychotherapeutischen Behandlungen. Diese beinhalten sehr private biografische Daten oder sensible Befunde sowie Daten von Dritten und Zustimmungspflichten, beispielweise im Rahmen von Testergebnissen einer Kinder- und Jugendlichentherapie. Bereits zuvor hat der Verband und seine Fachsektion Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VPP im BDP e.V.) in unterschiedlichen Stellungnahmen an das Bundesgesundheitsministerium die Datensouveränität für Patientinnen und Patienten gefordert und neben den Vorteilen auch auf Probleme bei der Nutzung der Daten für Forschungszwecke hingewiesen. Hier gilt es z.B. auszuschließen, dass eine wirtschaftliche Nutzung im Vordergrund steht. 

Zur Sensibilisierung im Umgang mit Daten zur psychischen Gesundheit hat der Berufsverband nun ein Positionspapier erarbeitet, welches die Dringlichkeit der Erhaltung der Datensouveränität von Patientinnen und Patienten thematisiert sowie weitere relevante Aspekte bei der Einführung
der elektronischen Gesundheitsakte (ePA) adressiert.

Der BDP weist mit Nachdruck darauf hin, dass die Datensouveränität eine grundlegende Voraussetzung für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger bei der anstehenden Digitalisierung von Gesundheitsdaten ist. Er fordert die Politik auf, die berechtigten Sorgen aller Beteiligten bei den anstehenden Gesetzesentwürfen zur Gesundheitsdatennutzung zu berücksichtigen.

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KI in der Arbeitswelt ist das Motto auf dem diesjährigen Tag der Psychologie der BDP Landesgruppe Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der LG Hessen

Auf der Online-Veranstaltung wird es darum gehen: „Wie KI uns als Psycholog*innen fordert und fördert in Echtzeit“

News

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KI ist nicht mehr Zukunftsmusik, sie ist längst in der Arbeitswelt angekommen. Und sie wird die Arbeitswelt grundlegend verändern. In ganz unterschiedlichen Arbeitskontexten kann und wird sie Arbeitsbereiche ganz oder teilweise übernehmen oder unterstützen, Arbeitsstrukturen und -abläufe verändern oder ganz neue Formen der Arbeit schaffen. Für Arbeitgebende und Arbeitnehmende bedeutet dies vor allem auch eine Veränderung der Arbeitsbedingungen sowie neuartige Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz. 

Bevor es zu spät ist, gilt es jetzt den Prozess zu begleiten und aktiv mitzugestalten, um die Berücksichtigung menschengerechter und arbeitsschutzkonformer Arbeitsstrukturen bei aktuellen Entwicklungen in allen Bereichen der Arbeitswelt zu gewährleisten.

Auf dem diesjährigen Tag der Psychologie der BDP Landesgruppe NRW in Kooperation mit der Landesgruppe Hessen wird es genau darum gehen, wenn in vielen verschiedenen Vorträgen, Diskussionen und Workshops die Künstliche Intelligenz in unterschiedlichen Arbeitsfeldern beleuchtet und die Frage gestellt wird: „Wie KI uns als Psycholog*innen fordert und fördert in Echtzeit“. 
Dabei sollen ausdrücklich ‚Chancen und Risiken‘ ausgelotet, die Ambivalenz gegenüber dem Thema aufgegriffen und die verschiedenen Rollen, die wir als Expert*innen einnehmen können und müssen, beleuchtet werden. 

Eröffnen wird die Online-Veranstaltung der erst kürzlich mit dem wichtigsten internationalen Psychologiepreis, dem IUPSYS QUADRENNIAL AWARD, ausgezeichnete Prof. Dr. Markus Langer zum Thema „KI Entscheidungen – Intelligenz trifft Verantwortung: unsere neue Kolleg*in KI“. Weitere Themen der Veranstaltung werden „KI und HR als Transformationstreiber“, „KI in der Versorgungsforschung“ sowie auch Fragestellungen rund um ChatGPT und Co sein.

Tag der Psychologie der LG NRW in Kooperation mit der LG Hessen:
28. September 2024, 9:00 – 16:00 Uhr

Zur Anmeldung und weiteren Informationen geht es hier.   https://t2351db4a.emailsys1a.net/c/84/7684141/6569/0/16964733/2164/1002878/34e3e37dbe.html

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