Glückwünsche von Weggefährt*innen der Sektion

Die Sektion wurde 1970 gegründet. Im Report Psychologie 11/12-2020 haben wir einen kurzen Überblick über die Geschichte der Sektion und ihrer wichtigsten Arbeitsgebiete gegeben und dabei auch Kolleginnen und Kollegen, zu Wort kommen lassen, die uns zu verschiedenen Zeiten und bei unterschiedlichen Themen begleitet haben. Leider mussten wir die Geburtstagsgrüße, die uns erreicht haben, dafür sehr stark kürzen. Deshalb hier die vollständigen Texte mit herzlichem Dank an alle Gratulanten und der Bitte, uns den wenig sensiblen Umgang damit zu vergeben.

 

Danke für 50 Jahre Ideenreichtum und Umsetzung!

Unsere Sektion für Aus-, Fort- und Weiterbildung feiert in diesem Jahr bereits ihr 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum übermittle ich allen Sektionsmitgliedern und dem Sektionsvorstand die besten Grüße und Glückwünsche im Namen des BDP-Verbandsvorstandes.
Die Mitglieder der Sektion setzen sich seit nunmehr fünf Jahrzehnten mit viel Leidenschaft und Engagement dafür ein, dass sich Psycholog*innen über ihr Studium hinaus weiter qualifizieren, ganz im Sinne des lebenslangen Lernens. Aber auch dafür, dass psychologisches Wissen – etwa durch das Schulfach Psychologie – in die Gesellschaft hineingetragen wird und Wirkung entfalten kann. Ebenso ist die Frage, wie Psychologie didaktisch am besten vermittelt werden kann, Teil der wichtigen Arbeit der Sektion AFW.
Ein Meilenstein in der Arbeit der letzten Jahre war u.a. die Kreation des „Berufsbildes Psychologin/ Psychologe“, welches überaus nachgefragt ist – nicht nur bei den Berufsberatungsstellen – und daher mittlerweile in der 5. Auflage erschienen ist. Es informiert kurz und bündig über die zahlreichen psychologischen Berufsfelder und zeigt damit auch konkrete berufliche Möglichkeiten auf.
Ebenfalls hervorheben möchte ich den im Jahr 2018 gedrehten Film zu den Berufsaussichten des Psychologiestudiums, den bereits über 9.600 Menschen angesehen haben. Für diese großartige Idee und das bei der Umsetzung notwendige außerordentliche Engagement bedanke ich mich ganz besonders herzlich!
Im Jahr 2022 werden sich BDP-Vorstand und Präsidium dem Leitthema „Mehr Psychologie in die Schulen“ widmen – sowohl die Psychoedukation als auch Angebote von Schulpsycholog*innen werden hier im Fokus stehen. Ich freue mich bereits heute auf eine fruchtbringende Zusammenarbeit!  
In diesem Sinne bedanke ich mich für das bisherige und künftige Wirken der Sektion für Aus-, Fort- und Weiterbildung und wünsche allen Mitgliedern und dem Vorstand weiterhin Ideenreichtum, gepaart mit pragmatischer Umsetzung: den besten „Zutaten“ für eine erfolgreiche Arbeit.
Ihre Dr. Meltem Avci-Werning
BDP-Präsidentin

 

Grußwort 50-jähriges Bestehen Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung
Zu ihrem 50-jähigen Bestehen gratuliere ich der Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung des BDP im Namen der DGPs sehr herzlich! Die Qualität und Weiterentwicklung der psychologischen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind gemeinsame Anliegen von BDP und DGPs, die von außerordentlich großer Bedeutung sind, wie jüngst die Reform des Psychotherapie-Ausbildungsreformgesetzes gezeigt hat. Mich als Pädagogischer Psychologin verbindet mit der Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung des BDP seit vielen Jahren das gemeinsame Interesse an der Vermittlung psychologischer Inhalte und Kompetenzen an unterschiedliche Zielgruppen und in unterschiedlichen Kontexten. Die durch die Sektion ausgerichtete Tagung „Psychologiedidaktik und Evaluation“ bietet ein Forum, innerhalb dessen sich Gleichgesinnte alle zwei Jahre über neue Entwicklungen austauschen. Ich schätze diese Tagung sehr, denn hier findet sich ein kleiner Kreis von hoch motivierten Personen zusammen, die sich in unterschiedlicher Weise in Wissenschaft und Praxis für die Didaktik und Evaluation psychologischer Lehre engagieren. Der Austausch in dieser Runde ist der Ursprung vieler Ideen und fruchtbarer Kooperationen. Ich wünsche der Sektion, dass das Bewusstsein über die Bedeutsamkeit der Psychologie-Vermittlung weiter ansteigt und dazu führt, dass der Kreis der regelmäßigen Tagungsbesucherinnen und –besucher kontinuierlich wächst. Im Bereich der Didaktik der Psychologie sehe ich ein großes Potential, das bislang zu wenig genutzt wurde. Am Beispiel der Medizinausbildung wird deutlich, dass die Didaktik eines Faches zu einem eigenständigen, hoch angesehenen Zweig werden kann. Wer, wenn nicht wir Psychologinnen und Psychologen hätten das Know how, um diese Teildisziplin stark zu machen?

Prof. Dr. Birgit Spinath
Professorin für Pädagogische Psychologie
Universität Heidelberg
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (9/2018 - 9/2020)

 

Aus-, Fort- und Weiterbildung war meine erste – und lange Zeit einzige – Sektionswahl im BDP, nur kurze Zeit nach deren Gründung. Offizielle Leitungsfunktionen habe ich zwar nur im Vorstand der „Politischen Psychologie“ ausgeübt, aber der AFW war ich doch die ganze Zeit intensiv verbunden. Bis auf die erste Tagung in Rauischholzhausen habe ich keine Fachtagung Psychologiedidaktik und Evaluation versäumt und fünf Tagungen in Frankfurt und Berlin selbst mitorganisiert – immer in der perfekten Teamkonstellation mit Kerstin Brusdeylins und Michael Krämer. Im zweijährigen Turnus konnte ich mich auf den intensiven Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar aus Georgien in einer anregten und gleichzeitig entspannten Atmosphäre freuen. Bisweilen wurden neue Schwerpunkte wie die Hochschuldidaktik insgesamt oder der Psychologieunterricht in Schulen stärker in den Fokus gerückt. Aber immer brachten die Fachtagungen und die daraus resultierenden Tagungsbände  eine faszinierende Fülle an spannenden Lehrkonzeptionen und konkreten unterrichtsmethodischen Tipps. Der AFW verdanke ich eine Vielzahl an Anregungen und Kompetenzen, zunächst für meine Lehraufgaben an der Frankfurter Goethe-Universität, und dann für meine Lehr- und Leitungstätigkeit an der Psychologischen Hochschule Berlin. Neben Buchpublikationen, Fachtagungen und Tagungsbänden haben die Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung und ihre Mitglieder durch vielfältige Stellungnahmen, Berichte und engagierte Beiträge zur Verbreitung psychologiedaktischer Impulse, zu gut funktionierenden DK-Abläufen und zur Leitung des BDP-Verbandes beigetragen. Mit meinem persönlichen Dank und den Glückwünschen der gesamten Psychologischen Hochschule Berlin möchte ich sehr gerne das Jubiläum der Sektion würdigen und alles Gute für das weitere Wirken zugunsten der Psychologiedidaktik in Schule, Hochschule und Weiterbildung sowie zugunsten des Berufsverbandes und der Gesellschaft insgesamt wünschen.

Prof. Dr. Siegfried Preiser
Rektor der Psychologischen Hochschule Berlin

 

Das Abenteuer, ein neues Unterrichtsfach für die Schule zu erobern: Zum 50. Geburtstag der Sektion AFW
Als die Sektion AFW 1970 gegründet wurde, hatte ich gerade mein Studium der Experimentellen Psychologie an einer amerikanischen Universität begonnen.  Um dieses Studium finanzieren zu können, bot die Uni mir eine Stelle als Teaching Assistant an.  Es ging darum, Undergraduates im 1. Studienjahr in die grundlegenden Weisheiten der Psychologie einzuführen.  Meine anfänglichen Bedenken dieser Aufgabe gegenüber verwandelten sich, nicht zuletzt durch das lebhafte Interesse der Studentinnen und Studenten, allmählich in Begeisterung. Als ich mit akademischen Würden ausgestattet 1973 nach Deutschland zurückkehrte, wollte ich so bald wie möglich, neben der hauptamtlichen Projektarbeit am Pädagogischen Zentrum in Berlin, das Fach Psychologie unterrichten -- und zwar in der Sekundarstufe II. Ich hatte Glück: Dieses Vorhaben stieß an meinem ehemaligen Gymnasium auf Interesse, und seither habe ich bis zu meiner Pensionierung in 2009 Psychologie in der Sekundarstufe II (und in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher) unterrichtet.
Was hat diese Kurzfassung eines Teils meines beruflichen Lebenslaufes mit dem 50. Geburtstag der Sektion AFW zu tun?  Tatsächlich sehr viel:  Während die erste Tagung zum Thema „Psychologie-Unterricht an Gymnasien“ im Jahr 1979 noch von der Stiftung Volkswagenwerk finanziert und im Auftrag der kooperativen Ausbildungskommissionen von BDP und DGfPs veranstaltet wurde, hat die Sektion AFW, durch einen Kreis von engagierten Kolleginnen und Kollegen getragen, in den folgenden Jahren und bis auf den heutigen Tag die weitere Entwicklung dieses Themas tatkräftige unterstützt und zu einem wichtigen Teil ihrer Arbeit gemacht.  Die Sektion AFW hat dadurch wesentlich dazu beigetragen, dass das Unterrichtsfach Psychologie in ganz Deutschland in den Kanon der Schulfächer aufgenommen wurde.  Da ich an diesem Prozess mitwirken durfte und dabei durch vom BDP finanzierte Tagungen, Buchveröffentlichungen und vor allem durch die Zusammenarbeit mit interessierten Sektionskolleginnen und -kollegen unterstützt wurde, möchte ich mich mit diesem Geburtstagsgruß bei der Sektion AFW für diese Unterstützung bedanken und ihr zugleich für die kommenden Jahre weiterhin viel Erfolg wünschen.

Sabine Kowal

 

Zum 50sten der Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung

Fünfzig Jahre Sektion AFW in Psychologie, das sind fünfzig Jahre im Dienste des BDP: vielfältige Aktivitäten für Mitglieder, Sympathisanten und Interessierte; die Vermittlung psychologischer Bildung im weitesten Sinne auch an inhaltlich verwandte Gruppierungen; die Unterstützung der streng wissenschaftlichen Ausrichtung des BDP, nicht zu unterschätzen in der heutigen Zeit seltsamer Alternativitäten.

Verbandsintern steht die Unterstützung der Einheit des Gesamt-BDP mit seiner vielfältigen und komplexen Struktur statt der Vertretung von Partikularinteressen im Zentrum der Sek-tionsaktivitäten.

Das alles in den langen Jahren des Bestehens mit Erfolg betrieben zu haben, macht einen solchen Geburtstag zu einem besonderen Anlass und muss gebührend gewürdigt werden, wenn auch Virus-bedingt in weniger festlicher Form. Vielleicht kann in Nach-Corona-Zeiten noch gefeiert werden.
Dank gebührt allen in den unterschiedlichsten Funktionen, die Arbeitskraft und Zeit für diese lobens- und liebenswerte Sektion eingesetzt haben.

In diesem Sinne:  Alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg wünscht

Hermann Zayer

 

Herzlichen Glückwunsch der Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung in Psychologie zum 50. Geburtstag!

Der Sektion wünsche ich weiter viele gute Beiträge zur Fortentwicklung des BDP und damit insgesamt der Psychologie. In meiner Zeit als DK-Vorstand (1999-2006) habe ich die Sektion in ihren An- und Beiträgen sehr sachorientiert und konstruktiv erlebt. Sie hat die wichtige Zeit des oft emotional bewegten Übergangs von der Verabschiedung des Psychotherapeutengesetzes 1999, der folgenden Kammerbildung und der dadurch bedingten großen Veränderungen im Berufsverband klar und sachlich begleitet. Die faire Behandlung aller Untergliederungen war ihr ein Anliegen.
Darüber hinaus hat sie sich der Geschichte des Verbands gewidmet und diese auch filmisch dargestellt. Dies hat zur Identitätsstiftung mit dem BDP beigetragen. Der Sektion danke ich für alle ihre bisherige Arbeit und ermuntere sie, sich weiter so konstruktiv einzubringen, damit in Zukunft die Psychologenschaft in der Gesellschaft noch stärker etabliert wird.

Inka Saldecki-Bleck

 

Happy Birthday zum halben Jahrhundert, Sektion AFW im BDP!

Das Jahr 1970 war ein ereignisreiches Jahr: Die Beatles veröffentlichten ihr letztes Album, trennten sich allerdings danach, während andere sich neuformierten, um die Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung in Psychologie (AFW) im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen zu gründen. Und 50 Jahre später gibt es sie immer noch!
Eine großartige Leistung, wenn man bedenkt, dass sie sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, unterschiedliche Berufsgruppen sowie Wissenschaft und Praxis zusammenzuführen, um gemeinsam Möglichkeiten und Standards für das Lehren und Lernen von Psychologie zu entwickeln, zu evaluieren und zu hinterfragen. Eine wichtige wenngleich nicht einfache Angelegenheit, die im deutschsprachigen Raum meines Wissens keine andere Einrichtung so ausdauernd und im Zuge ihrer zweijährlichen Tagung konsequent von Anbeginn an verfolgt und dokumentiert. Danke dafür – das macht es dem verantwortungsbewussten, in der Psychologieausbildung tätigen Nachwuchs oder auch spät erleuchteten Hochschuldozent/innen wie mir einfacher, darauf aufzubauen.
Die gelungene Vernetzung von Psychologielehrenden und in der Praxis tätigen Psycholog/innen ist weiterhin ihrer Unterstützung wert! Ich wünsche der Sektion, dass Ihre Mitgliederzahl weiterwächst und ihre bisherigen Aktivitäten dahingehend Früchte tragen, dass die Bedeutsamkeit einer fundierten Psychologiedidaktik sowohl für die Hochschullehre als auch für den Schulunterricht (endlich!) erkannt wird, bisherige Konzepte und Methoden weiterentwickelt werden und noch stärker in den wissenschaftlichen Diskurs Einzug finden.
Der Pioniergeist aus 1970 ist für mich auch heute noch zu spüren. In diesem Sinne, auf in die nächsten 50 Jahre!

Dr. Maria Tulis-Oswald
Universität Salzburg

 

In der Nachkriegszeit und der Gründungsphase des BDP 1946 stand bekanntlich  das Bemühen der Psychologenschaft um den Aufbau einer fundierten wissenschaftlichen und auf Berufspraxis ausgerichteten Ausbildung im Zentrum der Interessenvertretung unseres neuen, ja in weiten Kreisen der Bevölkerung unbekannten praktischen Berufs.
Das später entwickelte international im Konsens entwickelte "Scientist-Practioner-Modell " stellt inzwischen auch in Europa ein erstrebenswertes Ausbildungs- und Praxismodell für unsere Berufsgruppe in Forschung, Lehre und Praxis dar. Aber es bedeutet auch eine erhebliche Ausdifferenzierung bezüglich der Studienabschlüsse im Vergleich zu den ersten Nachkriegsjahren.
Bis zur Gründung der Sektion im Jahre 1970, die seitdem erkennbar für den Anspruch des BDP auf ein Mitwirkungsrecht in Aus-, Fort- und Weiterbildungsfragen der Psychologenschaft steht, vergingen 24 Jahre im Berufsverband, in denen immer wieder lebendige Debatten innerhalb des BDP wie auch in der 1959 gegründeten Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen über die Studienprogramme und das zu vertretende Berufsbild beobachtet werden konnten.
Die gesellschaftlich losgetretene allgemeine Bildungsreform im ersten Jahrzehnt nach der Sektionsgründung führte über 3 Jahrzehnte zu einem engen Austausch und Konzeptbildungen in der Föderation. Die Sektion hat bis zur Beendigung der Arbeiten in der  "Planungskommission Aus-, Fort-und Weiterbildung" der Föderation im Jahr 2001 einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung und Schärfung des sich diversifizierenden Berufsprofils geleistet.
Sie hat mit etlichen Tagungen zur Didaktik des Psychologieunterrichts nicht nur das Know-How der in den Hochschulen tätigen Kollegenschaft bereichert, sondern auch das der praktisch Tätigen im Sekundären Bildungsbereich wie in der Beruflichen Bildung von Assistenzberufen in Bildung und Gesundheit.
Im Bologna-Prozeß der europäischen Psychologen*innen-Verbände und den wachsenden Bedarfen der Nachbardisziplinen in den letzten 20 Jahren ergaben sich weitere Schwerpunkte in der Sektionsarbeit. Beispielsweise  die Mitwirkung am Aufbau des EUROPSy-Studienmodells der EFPA in der NAK oder als Mitwirkung in Gremien der EFPA.
Die Pflege eines partnerschaftlichen Kontakts mit dem Verband der Psychologielehrer*innen in Deutschland zeigt einen Ausschnitt aus dem gesellschaftlichen Engagement.
Zu bemerken ist weiterhin, dass - ganz im Zeichen des Gründungsgedankens des BDP - der Sektion mit ihrer Gründung vor 50 Jahren eine damit verbundene Verantwortung als Anker für die Belange der an Hochschulen und Universitäten tätigen Psycholg*Innen zukam. Mit deren Engagement unterstützt und fördert sie bis heute einen kontinuierlichen Entwicklungsprozeßss eines sich ausdifferenzierenden Berufsprofils.
Nicht zuletzt und nach sorgsamer Betrachtung von Zielvorstellungen und Begründungszusammen-hängen unterstützte der damalige Sektionsvorstand 2010  den Aufbau einer Psychologischen Hochschule in Berlin, die das Scientist-Practioner-Modell der EFPA und IUPsyS mit den Anforderungen der mit dem Bologna Prozess verbundenen Studienprogramme verknüpfen sollte. Es beinhaltet ein kenntnisreiches und inhaltlich -methodisch komplexes wissenschaftlich fundiertes Konzept der Aus- Fort-und Weiterbildung und forciert gerade nicht die Akzeptanz einer Berufsbausübung als Psychologe*in auf dem Niveau eines ersten Berufsabschlusses.
Die Aktiven in der Sektion haben sich aber nicht nur um ihre Kernaufgaben gekümmert, sondern vor allem in den beiden letzten Jahrzehnten um verbandspolitische Querschnittsaufgaben, z.B. der Leitung des Haushaltsausschusses in Verfolgung einer guten Haushaltspolitik.
Die Schwerpunkte eines ehrenamtlichen Engagements in unserem Berufsverband bestimmen sich durch einen erfolgreichen Passungsprozess von sich entwickelnden beruflichen wie gesellschaftlichen Bedarfen  und den eigenen persönlichen Interessenlagen sowie dem Sachwissen, das eingebracht wird.
Diese erfolgreichen Passungsprozesse sind seit langem das "Geheimnis" der erfolgreichen Engagements der Sektionsvorstände.
In wesentlichen Debatten, wie z.B. der Psychotherapiepolitik oder im Bolognaprozess haben wir jedoch alle im BDP mit der Sektion lernen müssen, dass die Sichtweisen und Regelungsbedarfe des BDP auf nationaler Ebene immer weniger verstanden und akzeptiert wurden. Einzelinteressen standen immer mal wieder im Wettstreit mit gegensätzlichen oder übergeordneten Zielvorstellungen der Beteiligten.
Als Mitglied der Sektion wünsche ich mir die Fortsetzung einer lebendigen und aktiven Mitwirkung der Sektion an der Lösung der bildungspolitischen Fragen unseres Berufsstands
und unserer Gesellschaft sowie eine weitere engagierte Beteiligung an der Entwicklung und Stabilisierung unserer Interessenvertretung in unsicheren berufspolitischen Zeiten.

24.9.2020
Carola Brücher-Albers

 

Liebe Mitglieder der Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung (AFW) in Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen, nun ist Ihre Sektion schon 50 Jahre alt. Nach so einer langen Zeit steht im Privatleben die „Goldene Hochzeit“ an. Viele Paare versammeln an diesem besonderen Tag ihnen nahe stehende Menschen um sich,  um ausgiebig zu feiern. Wer 50 Jahre gemeinsam durch Höhen und Tiefen gegangen ist und einander beigestanden hat, kann wahrlich stolz sein dankbar zurückblicken.  So in etwa stelle ich mir Ihre aktuelle Gefühlslage im Jubiläumsjahr vor, wenn auch nur wenige von Ihnen die ganze Strecke zurückgelegt haben. Unsere inzwischen verstorbene ehemalige Vorsitzende Dr. Gertrud Paffrath hat seit der Gründung des Verbandes der Psychologielehrerinnen und -lehrer e.V. 1978 gemeinsam mit Dr. Gislinde Bovet eine enge Kooperation mit der Sektion AFW gepflegt und mit Leben erfüllt und wäre heute über die konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit sehr glücklich. Die Sektion AFW vermittelt das Bild einer großen Familie. Besonders auf den alle zwei Jahre stattfindenden Tagungen habe ich mich herzlich aufgenommen gefühlt. Den Veranstaltern gelingt es immer wieder einen organisatorischen Rahmen zu schaffen, in dem einerseits die Teilnehmer*innen mit gebotenem Ernst über neuere didaktische Entwicklungen informiert werden, andererseits aber auch eine Atmosphäre von Leichtigkeit zu vermitteln, der den wissenschaftlichen Diskurs beflügelt. Im Einklang damit stehen die geselligen Abende am Rande der Tagung. Ich habe hier den ungezwungenen Austausch unter den Mitgliedern als sehr bereichernd erlebt.

Es sind nicht nur die Tagungen, die uns verbinden, sondern auch gemeinsame Ziele und Interessen. Als Mitglied des Vorstandes möchte ich mich im Namen des Verbandes der Psychologielehrerinnen und –lehrer dafür bedanken, dass wir vom AFW hochqualifizierte Unterstützung bei der Entwicklung des Unterrichtsfaches Psychologie erhalten haben. Besonderer Dank gebührt hier Frau Dr. Roeder, die ein tragfähiges und inzwischen oft erprobtes Fortbildungskonzept für Psychologielehrer*innen erarbeitet hat, dessen vielfältige Umsetzung auf unseren Bundestagungen auf große Resonanz  gestoßen ist.  Gemeinsam mit Prof. Dr. Krämer und Prof. Dr. Dutke haben wir Schritte unternommen, unsere Anliegen, anspruchsvollen Psychologieunterricht deutschlandweit zu etablieren bzw. weiter auszubauen, den Kultus- bzw. Bildungsministerien der Bundesländer vorzutragen. Wir wissen uns hier auch unterstützt von der EFPTA, deren Mitglied unser Verband ist. Psychologie als Unterrichtsfach erfreut sich dort, wo es angeboten wird, großer Beliebtheit. Die Schüler*innen, die mit psychologischen Fragestellungen im Unterricht konfrontiert werden, können sich ein realistisches Bild der Wissenschaft Psychologie machen. Sie erhalten einen Einblick in die vielfältigen Disziplinen und Anwendungsfelder der Psychologie. Dadurch erwerben sie belastbare Grundlagen für eigene Entscheidungsprozesse, ein Psychologiestudium aufzunehmen oder einen Beruf zu ergreifen, der den Erwerb psychologischer Kenntnisse voraussetzt. Für die Zukunft hoffen wir, dass die gedeihliche Zusammenarbeit weiterhin Früchte trägt und wünschen uns einen anregenden Gedankenaustausch durch wechselseitigen Besuch der jeweiligen Tagungen.

Ihre über 50 Jahre geleistete anspruchsvolle Arbeit hat überaus deutlich gemacht, welchen Gewinn es für eine Gesellschaft bedeutet, auf psychologische Expertise zurückgreifen zu können. Daher hätten Sie ein rauschendes Fest verdient, bei dem wir gerne persönlich gratuliert hätten. Da die gegenwärtige Situation das leider unmöglich macht, wollen wir wenigstens schriftlich ganz besonders herzliche Glückwünsche senden.

Jürgen Malach
stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Psychologielehrerinnen und –lehrer e.V. Deutschland.

 

Ich habe die Sektion AFW des BDP zum ersten Mal 2004 im Rahmen der 5. Tagung Psychologiedidaktik und Evaluation an der Universität in Trier kennen und schätzen gelernt. Seit dieser ersten Tagung war ich sozusagen „Fan“ der Sektion AFW und habe annähernd durchgängig (mit wenigen Ausnahmen) den konstruktiven und kollegialen Austausch bei den folgenden Tagungen (u.a. in Frankfurt a.M., Münster und Berlin) genossen. Gerade die Unterstützung dieser Veranstaltungsreihe durch die Sektion ist beispielhaft, weil sie hier Wissenschaft und Praxis an einen Tisch bringt und so eine zentrale Position einnimmt. Gerade die Aus-, Fort- und Weiterbildung für Psychologinnen und Psychologen ist dermaßen zentral und notwendig, dass jede praktisch tätige Psychologin/Psychologe Berührungspunkte zur Sektion AFW haben müsste. Entsprechend vielfältig sind auch die gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben, bei denen die Sektion immer die Brücke zwischen nationalen und internationalen Entwicklungen seitens Politik, Wissenschaft und Praxis bauen kann und muss. Dies sind keine einfachen Aufgaben, aber ein Blick zurück zeigt, dass die Sektion AFW dies sicher auch in Zukunft bravourös leisten kann und wird. Ich wünsche der Sektion AFW weiterhin gutes Gelingen bei all ihren Vorhaben und freue mich schon auf die nächste Tagung Psychologiedidaktik und Evaluation.

Joerg Zumbach

 

Für mich persönlich ist die Sektion AFW schon seit 2003 eine verlässliche und zugleich herausfordernde Begleiterin bei der Ausrichtung meiner Forschungsinteressen. Auf den Tagungen Psychologiedidaktik und Evaluation gelingt es regelmäßig, in überaus konstruktiver Atmosphäre die Tradition des kritischen akademischen Diskurses auch über die Fächergrenzen hinweg zu bewahren und dem Nachwuchs ein lebendiges Forum zu bieten. Die thematische Breite mit direktem Bezug zur gelebten interprofessionellen Praxis empfinde ich dabei als sehr inspirierend. Ich wünsche der Sektion AFW gutes Gelingen bei den aktuell anstehenden dringenden Aufgaben in den Bereichen Digitalisierung im Bildungswesen und den neuen Ausbildungsmodellen für Psychologie und Psychotherapie.

Jun.-Prof. Dr. Michaela Zupanic
Interprofessionelle und kollaborative Didaktik in Medizin- und Gesundheitsberufen
Fakultät für Gesundheit
Universität Witten/Herdecke
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58448 Witten

 

Glückwunsch: 50 Jahre Sektion AFW

Ein halbes Jahrhundert Sektion AFW, das ist ja schon mal was. Da mit diesem runden Geburtstag eine Sektion ja nicht dem Ruhestand näherkommt, ist der weiteren Arbeit viel Erfolg zu wünschen, der engagierte Mitglieder voraussetzt. Da diese aus den verschiedensten Arbeitsbereichen der Psychologie stammen, hat die Sektion offenen Augen, Ohren und Angebote für alle anderen Sektionen, dies, weil Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung dort überall aktiv betrieben werden und das ohne Didaktik und Evaluation nicht sinnvoll möglich ist. Toll ist auch, dass AFW-Sektionsmitglieder in den bisherigen Jahrzehnten und aktuell immer wieder auf prominente Positionen an der Spitze und in den Gremien des BDP gewählt wurden und werden.

Günter Krampen
25.08.2020

 

Herzlichen Glückwunsch an die Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung zum 50-Jahre-Jubiläum.

Was verbindet mich mit der Sektion?
Meine ersten Erinnerungen an die Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung gehen auf die erste Delegiertenkonferenz des BDP im Jahre 1980 zurück, an der ich als Delegierter die sehr aktiven Vertreter der Sektion kennenlernen konnte. Damals hieß die Sektion noch Sektion Ausbildung in Psychologie, so wie sie 1970 auf Initiative von Carl Graf Hoyos wohl als Reaktion auf die vorher mehrfach misslungenen Fusionsversuche von BDP und Deutscher Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und den unterschiedlichen Auffassungen über die Bedeutung und Aufgaben der Lehre der Psychologie gegründet worden war. Sie sollte als Forum für Lehrende in Psychologie, die nicht Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) waren oder sein konnten, dienen. Bereits auf der Mitgliederversammlung der Sektion ein Jahr später waren der Sektion 70 Mitglieder beigetreten. Das war sicher eine Bestätigung der Gründungsentscheidung und gleichzeitig eine Steigerung der Bedeutung des BDP als Vertretung der im Hochschulbereich tätigen Diplom-Psycholog*Innen. Schon damals und auch in den übrigen Jahren waren aus meiner Sicht die Vertreter der Sektion gerne bereit, wichtige Aufgaben im Verband zu übernehmen, was ich stets sehr geschätzt habe. Immer wieder gerne denke ich an die sehr angenehme Zusammenarbeit im Präsidium mit einem Vorstandsmitglied der Sektion.
Gleich zu Beginn meiner Amtszeit als Präsident (1990 – 2001) fand dann ca. 20 Jahre nach der Gründung im Jahre 1991 die Namensänderung statt. Seitdem heißt die Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung in Psychologie. Zukunftsweisend rückte u.a. die qualitative Weitergabe von Psychologie an Nichtpsychologen in den Fokus der Aufgaben der Sektion. Damit hat sich die Sektion bereits vor 30 Jahren für eine für den BDP wichtige, aber im Verband kontrovers diskutierte Frage, nämlich den verantwortungsvollen Umgang mit „Giving psychology away“, verdient gemacht!
In logischer Konsequenz ergab sich somit auch seit Mitte der 90er eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Verband der Psychologielehrer und -lehrerinnen, in dem auch sehr viele der als Lehrkräfte des Faches Psychologie tätigen Diplom-Psychologen und Psychologinnen organisiert sind.
Nicht hoch genug einzuschätzen sind die zahlreichen unterstützenden Beiträge der Sektion bei Kongressen und Psychologentagen des BDP, ebenso die seit Anfang der 90er durchgeführten Tagungen der Sektion zum Erfahrungsaustausch über Konzepte, Organisation, Durchführung und Evaluation von Psychologieunterricht, die im Deutschen Psychologen Verlag (DPV) veröffentlicht sind.

Ich habe in meiner Zeit als Präsident des BDP die Sektion AFW immer als sehr unterstützend und hilfreich erlebt, die Arbeit in föderativen Kommissionen in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung und die Begleitung des European Psychologist Modells seien in diesem Zusammenhang beispielhaft genannt.
Für die Zukunft wünsche ich mir weiterhin eine solche Unterstützung und Beteiligung der Sektion, die dann -auch als Plattform für die psychologischen Kolleg*Innen aus dem Hochschulbereich- dem BDP hilft, bei den aktuellen und zukünftigen berufspolitischen Fragen gestärkt, gleichberechtigt und in symmetrischer Kommunikation die Gespräche und Verhandlungen mit den Verbänden und der Politik erfolgreich führen zu können.
In diesem Sinne hoffe ich auf die aktive Beteiligung der Sektion an allen für uns Psycholog*Innen wichtigen bildungs- und gesellschaftspolitischen Fragen und wünsche der Sektion viele neue interessierte und unterstützende Mitglieder.

Lothar J. Hellfritsch

 

Es gibt viele gute Gründe, der AFW zu danken. Ich für meinen Teil kann sagen, dass mir ihre Bemühungen im Bereich der Psychologiedidaktik sehr wichtig sind. Ihr Eifer für die Etablierung und Weiterentwicklung der Psychologiedidaktik ist zentral für die fundierte Verbreitung von psychologischen Einsichten und Kenntnissen. Nur durch Veranstaltungen und Publikationen wie der Reihe „Psychologiedidaktik und Evaluation“ kann sich die Psychologiedidaktik als eigene wissenschaftliche Disziplin positionieren. Und nur so kann die Psychologie gar zu einem gesellschaftlich anerkannten Aspekt von Allgemeinbildung werden. Ganz persönlich muss ich noch hinzufügen, dass ich mich als angehender Dissertant auf den Tagungen herzlich aufgenommen fühlte von dieser überaus freundlichen Wissenschafts-Community. Vielen Dank und ich wünsche der AFW alles Gute zu ihrem Fünfzigsten und nur das Beste für die Zukunft!

David Fraissl

 

50 Jahre Sektion AFW

Gern wird eine Gesellschaft oder eine Vereinigung mit dem menschlichen Lebenslauf verglichen. Da heißt es, sie sei „den Jugendjahren entwachsen“, „gereift“ usw. Schauen wir daher, wie es einigen Psychologinnen und Psychologen ging, als diese 50 Jahre alt wurden:
Wilhelm Wundt erhielt 1882 die notwendigen finanziellen Mittel, um in Leipzig Bereiche der Philosophie auf eine experimentelle Grundlage zu stellen. Er plante seine neue Zeitschrift „Philosophische Studien“, die erstmals 1883 erschien.
Sigmund Freud erhielt zum 50. Geburtstag von Freunden eine künstlerisch gestaltete Medaille. Diese trug die griechische Inschrift aus dem König Ödipus von Sophokles: „Er löste das berühmte Rätsel und war ein gar mächtiger Mann.“ Das war sein Ziel: Ein mächtiger Rätsellöser wollte er sein.
Als Charlotte Bühler im Dezember 1943 ihren 50. Geburtstag feierte, war sie als Klinische Psychologin in Minneapolis tätig. Das war für die Wiener Entwicklungspsychologin eine schwierige Zeit, in der von ihr eine Neuausrichtung in der Emigration notwendig wurde. Einige Jahre später gelangte sie im Bereich der Humanistischen Psychologie zu neuem Ansehen.
Walter Jacobsen wurde im Dezember 1945, der Zeit größter Not, 50 Jahre alt. Für ihn und viele Psychologinnen und Psychologen war da eine berufliche Neuorientierung notwendig. Gemeinsam mit Hamburger Kolleginnen und Kollegen gründete er daher schon wenige Monate später den Berufsverband Deutscher Psychologen als eingetragenen Verein. Jacobsen wurde der erste gewählte Vorsitzende.
Der Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung im BDP gratuliere ich herzlich zu 50 Jahren produktiver und wertvoller Arbeit und wünsche ihr weiterhin Erfolg, Anerkennung und auch in Zukunft – soweit erforderlich – die Fähigkeit zur Neuausrichtung.

Helmut E. Lück

 

Liebe Sektion AFW!

Alles Gute zum Geburtstag hier international, denn ich habe mit zwei sehr vielsprachigen Päsident*nnen wunderbar effektiv zusammenarbeiten können, die aus der Sektion kamen!

Albanisch – gëzuar ditëlindjen! Arabisch – aid milad said! Armenisch – tsnounde shnorhavor! Aserbaidschanisch – ad gununuz mubarek! Baskisch – zorionak zuri! Weißrussisch – З днём нараджэння! 

Bengalisch – subho janmadin! Bosnisch – sretan rođendan! Bulgarisch – честит рожден ден! Burmesisch – mwe nay mingalar pa! Katalanisch – feliç aniversari! Chinesisch (Cantonesisch) – sang yut fai lok! Chinesisch (Mandarin) – sheng ri kuai le! Korsisch – felice anniversariu! Kroatisch – sretan rodjendan!Tschechisch – všechno nejlepši! Dänisch – tillykke med fødselsdagen! Niederländisch – gefeliciteerd met je verjaardag / gelukkige verjaardag! Englisch – Happy birthday! Estnisch – palju õnne sünnipäevaks! Finnisch – hyvää syntymäpäivää! Flämisch – gefeliciteerd met je verjaardag! Französisch – joyeux anniversaire! Friesisch – lokwinske mei dyn jirdei! Griechisch – na ta ekatostisis / chronia polla / xronia polla! Haitianisch – jwayé zanivèsè / bon anivèsè! Hawaianisch – hau’oli la hanau! Hebräisch – yom huledet sameakh! Hindi – janamdin mubarak ho! Ungarisch – boldog születésnapot kívánok! Isländisch – til hamingju með afmælið! 

Indonesien – selamat ulang tahun! Irisch – lá Breithe shona dhuit! Italienisch – buon compleanno! Japanisch – o tanjôbi omedetô (gozaimasu)! Koreanisch – saeng-eel-chook-hah-hahm-nee-dah! Kurdisch – rojbuna te piroz be! Laotisch – souksaan van kheud! Latein – felix dies natalis! Lettisch – apsveicu dzimšanas dienā! Litauisch – su gimtadieniu! Luxemburgisch – E schéine Gebuertsdag! Mazedonisch – sreken rodenden! Maltesisch – xewqat sbieħ għal għeluq sninek! Maori (Neuseeland) – ra whanau koa!

Mongolisch – tursun udriin bayar hurgeye (Tєрсєн єдрийн баяр хvргэе)! Norwegisch – gratulerer med dagen gratulerer med fødselsdagen! Persisch – tavallodet mobârak! Polnisch – wszystkiego najlepszego z okazji urodzin! Portugiesisch – feliz aniversário / parabéns! Rumänisch – la mulţi ani! Russisch – С днем рождения (S dniom rojdeniya)! Sardinisch – bonos annos (logudorese)! Schottisch – co-latha breith sona dhuibh! Serbisch – srecan rodjendan! Slowakisch – veselé narodeniny! Slowenisch – vse najboljše! Spanisch – feliz cumpleaños! Suaheli – kumbukumbu njema [nndjema]! Schwedisch – grattis på födelsedagen! Schweizerisch (deutsch) – Vöu Glöck zom Gebortstag! Tagalog – maligayang kaarawan!

Tahitianisch – ia ora te mahana fanaura’a! Thai / thailändisch – สุขสันต์วันเกิด (souksaan wankeud)!

Türkisch – dogum gunun kutlu olsun! Udmurtisch – vordiśkem nunalenyd! Ukrainisch –  днем народження (Z dnem narodzhennya)! Usbekisch – tug’ilgan kuningiz muborak bo’lsin! Vietnamesisch – chúc mừng sinh nhật! Walisisch – penblwydd hapus!

Also in allen möglichen Sprachen, happy birthday und Schön, dass es Euch gibt!

Mit herzlichen Grüßen

Laszlo Pota