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Vorwurf der Duldung psychischer Folter erschüttert amerikanische Psychologenschaft

   21.09.2015

Nachdem im November vergangenen Jahres der Bericht über die Verhörmethoden der CIA veröffentlicht wurde, rückte die Diskussion über die Beteiligung von Psychologen ins Zentrum der fachöffentlichen Diskussion. Anhand der verfügbaren Dokumente wurde deutlich, dass Psychologen im Auftrag der CIA sogenannte erweiterte Verhörtechniken entwickelten, die mit inhumanen Praktiken und erheblichen psychischen Belastungen einhergingen. Sie berieten die Verhörteams und erforschten Verhörstrategien mit dem Einsatz von Schlafentzug, Waterboarding, Erniedrigung etc. im Hinblick auf unterschiedliche Dauer und Abfolgen und deren Effektivität zur Gewinnung von Aussagen. Einer der Vertragsnehmer war Mitglied in der American Psychological Association (APA) und kündigte nach Vertragsabschluss seine Mitgliedschaft. Diese Beteiligung von Psychologen führt nun zehn Jahre danach zu einer intensiven Diskussion, die die gesamte Psychologenschaft erschüttert hat.

Zur vollständigen Stellungnahme (PDF)