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"Ständige Konferenz": BDP verlangt Beteiligung an QS-Verfahren

01.01.2001

(hwd) Qualitätssicherung in Krankenhäusern war das Thema der wieder von der Deutschen Angestellten Gewerkschaft (DAG) organisierten 12. Sitzung der Ständigen Konferenz der Verbände der Beschäftigten im Gesundheitswesen am 4.9.00 in Hamburg. Für den BDP nahmen Präsidiumsmitglied Laszlo Pota und Hauptgeschäftsführer Armin Traute an der Zusammenkunft teil. Die BDP-Vertreter konnten den nicht-psychologischen Berufsgruppen deutlich machen, welche Vielzahl von Psychologinnen und Psychologen im Krankenhaus, nicht nur auf den psychiatrischen Stationen, tätig ist. Sie verschafften damit auch ihrer Forderung Gehör, dass die Gruppe der Psychologen bei der Etablierung von QM-Systemen wie dem KTQ ("Kooperation, Transparenz und Qualität im Krankenhaus") zu beteiligen ist. In einer Resolution forderte die "Ständige Konferenz" die öffentlichen Arbeitgeber auf, die Tarifverhandlungen über die Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes voranzubringen. Verlangt wird außerdem die unverzügliche Aufhebung der gedeckelten Krankenhausbudgets, um die massiven Personalreduzierungen der letzten Jahre zu stoppen. Seit 1996 sind in den bundesweit 2.200 Kliniken 38.000 Arbeitsplätze abgebaut worden.