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Positionspapiere des BDP: Mit der Psychologie aus der Krise

   24.03.2021

Jetzt, in Zeiten der Covid-19 Pandemie, gewinnen die bereits vor der Krise bedeutsamen psychologischen Angebote zusätzlich an gesellschaftlicher Relevanz. Die seelische Belastung und der Stress von Kindern und Erwachsenen, Alleinstehenden wie Familien und Partnern, von Selbstständigen und Angestellten nimmt deutlich zu. Auch wenn die psychischen Auswirkungen der Krankheit selbst, wie auch die der Folgen von Lockdown, Geschäfts- und Schulschließungen erst in Ansätzen aufscheinen, ist mit professionellem Blick schon jetzt erkennbar, dass zum Beispiel Gewaltdelikte und Traumatisierungen ebenso zunehmen wie stressbedingte Depressionen und Ängste.

Gute psychologische Arbeit wird sowohl subjektiv als auch gesamtgesellschaftlich einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Auswirkungen und Folgen der Pandemie besser zu verarbeiten.

Psychologinnen und Psychologen sind hoch qualifizierte Fachkräfte. Sie verfügen über Fähigkeiten im Bereich der Diagnostik, Indikationsstellung, der Planung und Durchführung effektiver Interventionen. Durch ihr Psychologiestudium bringen sie zudem Kompetenzen unter anderem in den Bereichen Gesundheits- und Bildungsförderung, Kommunikation, strategisches Denken sowie wissenschaftlich fundierte Prozessevaluation mit.