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PM: Deutscher Psychologie Preis 2021 wird an Prof. Dr. Cornelia Betsch im Frühjahr 2022 verliehen

   24.11.2021  13:35

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Cornelia Betsch forscht zu Corona, sie publiziert zu Corona und sie ist eine wichtige Stimme zu Corona in den Medien. Für dieses Engagement wurde sie mit dem Deutschen Psychologie Preis 2021 ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung kann nun nicht, wie geplant, im November 2021 stattfinden ⎼ aufgrund der aktuellen pandemischen Situation in Deutschland.

 

Die Pandemie mit ihren aktuell schnell und stark steigenden Inzidenzzahlen sorgt dafür, dass der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID), die für den 25. November 2021 in Berlin geplante feierliche Verleihung verschieben mussten. Ein neuer Termin wird für das Frühjahr 2022 anvisiert.

 

“Wir möchten damit Verantwortung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernehmen und auch ein Signal senden, sich mit feierlichen Veranstaltungen und größeren Menschenansammlungen angesichts der Verschlechterung der Pandemielage zurückzuhalten”, erklärt Prof. Dr. Michael Bosnjak, Direktor des Leibniz-Instituts für Psychologie, im Namen der auslobenden Organisationen. Über den neuen Termin wird auf den Homepages der vier Institutionen und auf Deutscher Psychologie Preis - psychologie.de informiert werden.

 

Die Preisträgerin

 

Cornelia Betsch ist Professorin an der Universität Erfurt. Sie forscht unter anderem zu Gesundheitskommunikation und sozialen Aspekten bei Gesundheitsentscheidungen, insbesondere im Kontext des Impfens und der Impfgegnerschaft. Dabei arbeitet sie mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Robert Koch-Institut und der Weltgesundheitsorganisation zusammen. Seit Beginn der Corona-Pandemie fragt sie regelmäßig die Bevölkerung über deren Wissen zum Virus, deren Risikowahrnehmung, Schutzverhalten und Vertrauen in politische Entscheidungen. Die Ergebnisse des sogenannten „COVID-19 Snapshot Monitoring“ - kurz COSMO - sorgen bis heute für breites öffentliches Interesse.

 

Der Preis

 

Der Deutsche Psychologie Preis prämiert herausragende Leistungen in der psychologischen Forschung, die sich durch hohe praktische Bedeutung auszeichnen. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Leistungen von hoher Qualität und Originalität, die relevant sind für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Der Preis wird seit 1992 vergeben und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Er wird vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) gemeinsam mit Bundespsycho-therapeutenkammer (BPtK), Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs) und ZPID – Leibniz-Institut für Psychologie ausgelobt.

 

Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Gita Tripathi-Neubart, BDP Hauptgeschäftsführung;
Kontakt: presse@bdp-verband.de

 

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) vertritt die beruflichen Interessen der niedergelassenen, selbständigen und angestellten/ beamteten Psychologinnen und Psychologen aus allen Tätigkeitsbereichen. Als der anerkannte Berufs- und Fachverband der Psychologinnen und Psychologen ist der BDP Ansprechpartner und Informant für Politik, Medien und Öffentlichkeit. Der BDP wurde vor 75 Jahren am 5. Juni 1946 in Hamburg gegründet. Heute gehören dem Verband rund 11.000 Mitglieder an.