Psychologie Studium | Hier findest du alle Infos zu Aufbau und Inhalt!


 

Alle Informationen zum Psychologie Studium

Du möchtest mehr über das Psychologie-Studium erfahren? Dann bist du bei uns genau richtig! Hier erhältst du alle wichtigen Informationen über die Studieninhalte, Voraussetzungen, Dauer und den Verlauf des Psychologie-Studiums.

Psychologie ist die Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten. Sie beobachtet, registriert und kategorisiert menschliches Erleben und Verhalten, analysiert die Bedingungen seines Auftretens, zeigt dessen Folgen auf und macht Vorhersagen über seine Auftretenswahrscheinlichkeit in künftigen Situationen. Sie entwickelt Strategien zur planmäßigen Veränderung menschlichen Erlebens und Verhaltens und zur Überprüfung der Effekte solcher Strategien. Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, insofern sich ihre Erkenntnisse aus belegbaren Daten herleiten. Kontrollierte Beobachtungen, Experimente, Befragungen und Testverfahren sind für die Psychologie charakteristische Erkenntnis- und Evaluationsmethoden.

Im Studium beschäftigst du dich mit den verschiedensten Fragen! Zum Beispiel damit, wie eigentlich gutes Teamwork funktioniert, oder was eine histrionische Persönlichkeitsstörung beschreibt!

Aufau des Psychologie-Studiums

Das Psychologiestudium ist in zwei Phasen aufgeteilt: das Bachelorstudium und das konsekutive Masterstudium. Das Bachelorstudiengang dauert 6 Semester, also 3 Jahre! Der Masterstudiengang umfasst 4 Semester, also 2 Jahre. Um voll ausgebildete:r Psycholog:in zu sein, muss man mindestens 10 Semester Psychologie studiert haben. Sowohl im Bachelor- wie auch im Masterstudium wird mit dem European Credit Transfer System (ECTS) gearbeitet. Alle Leistungen, die man während des Studiums erbringt, werden anhand eines Punktesystems bewertet. Mithilfe dieses europaweit standardisierten Punktesystems können Leistungen problemlos anerkannt werden und Psychologie im Ausland studieren ist einfacher.

Das Bachelor-Studium Psychologie

Der Bachelor ist das Grundstudium in dem Grundlagen aller Bereiche der Psychologie behandelt werden, zum Beispiel in der Sozialpsychologie und Entwicklungspsychologie. Außerdem werden Kentnisse des guten wissenschaftlichen Arbeitens geleht, zum Beispiel Statistik und Testkonstruktion.

Während des Bachelor-Studiums müssen 180 ECTS-Credit Points erworben werden. Grundsätzlich ermöglicht der Bachelor den Zugang zum Arbeitsmarkt. In der Psychologie wird in den meisten Bereichen jedoch ein Master benötigt. So kann man zum Beispiel in der klinischen Psychologie einzig mit einem Bachelor- und Masterabschluss arbeiten

Das Master-Studium Psychologie

Das konsekutive Masterstudium ist in der Regel kürzer (zwei Semester, 120 ECTS) und dient der Vertiefung der Kenntnisse aus dem Bachelorstudiengang. Viele Universitäten bietet hier die Möglichkeit einer Spezialisierung an, etwa in Richtung Wirtschaftspsychologie oder Schulpsychologie. Neben dem konsekutiven Masterstudium Psychologie gibt es auch interdisziplinäre Masterangebote, die eine Schnittstelle zwischen der Psychologie und anderen Fächern darstellt. Alternativen zum Psychologie-Master haben wir hier gesammelt: Interdisziplinäre Masterangebote.

Nach dem Studium

Grundsätzlich ist jeder Absolvent, der einen B.Sc. und M.Sc. in Psychologie vorweisen kann, für den Arbeitsmarkt bestens gerüstet und kann direkt in viele verschiedene Berufsfelder einsteigen.
Für einige Arbeitsfelder müssen nach dem Studium aber noch Aus- oder Weiterbildungen absolviert werden. Wer zum Beispiel als Psychologischer Psychotherapeut arbeiten möchte und über die Krankenkassen abrechnen will, muss zuerst eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten machen. Diese dauert in Vollzeit nochmal 5 Jahre. Mehr Infos zum neuen Psychologie-Studium und der Weiterbildung Psychotherapie findest du hier.

Voraussetzungen

Die generelle Zugangsvoraussetzung für das Bachelor-Studium Psychologie ist eine Hochschulzugangsberechtigung. Deshalb wird eine der Qualifikationen vorausgesetzt:

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur) für Studium an Uni oder FH oder
  • fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur) für Studium an FH und manchen Unis
  • Alternativ: Berufliche Qualifizierung (je nach Bundesland und Hochschule - bei Fragen helfen euch unsere berufspolitischen Fachreferent:innen gerne weiter)

Über die formale Zugangsvoraussetzung hinaus gibt es außerdem einige Dinge zu beachten, bevor das Psychologie-Studium begonnen wird. Das Psychologie-Studium ist ein naturwissenschaftliches Studium. Ein solides Verständnis von Mathematik und Biologie sind also unverzichtbar für einen guten Start in das Studium.

Außerdem ist das Psychologie-Studium ein sehr beliebtes Fach und die Anzahl der jährlichen Bewerbungen auf Studienplätze ist hoch. Deshalb sind fast alle Psychologie-Studiengänge in Deutschland zulassungsbeschränkt. Das bedeutet, dass neben den formalen Voraussetzungen auch weitere Kriterien zur Auswahl der Bewerbung hinzugezogen werden. Und meistens ist das die Note im Abitur! Den sogenannten NC (Numerus Clausus) gibt es deshalb, weil es mehr Bewerber an einer Uni gibt, als freie Studienplätze zur Verfügungen stehen. Dann müssen die Universitäten nach bestimmten Kriterien auswählen, wer angenommen wird und wer nicht. In den meisten Fällen ist das Auswahlkriterium die Abiturnote, manchmal werden einzelne Noten jedoch mehr gewichtet als andere (u.a. Mathematik). Bessere Chancen auf Zulassung gibt es außerdem, wenn man Wartesemester vorweisen kann, also Semester, in denen nach dem Abitur nicht an einer deutschen Hochschule studiert wird.

Fächer im Psychologie-Studium

Die Psychologie gliedert sich in  Grundlagen- und Anwendungsfächer. Die Grundlagenfächer im Psychologie-Studium fokussieren eher wichtige grundlegende Prinzipien des menschlichen Verhaltens. Anwendungsfächer beschäftigen sich damit, diese Grundlagen in der Praxis anzuwenden und Ableitungen für berufliche Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Fächern, die sich ausschließlich mit der wissenschaftlichen Methode auseinandersetzen. Kentnisse über die verschiedenen Methodensind wichtig für das wissenschaftliche Arbeiten im Studium und im späteren Berufsalltag.

Grundlagenfächer

  • Allgemeine Psychologie mit den Bereichen Wahrnehmen, Denken, Gedächtnis, Lernen, Sprache, Emotion und Motivation

  • Persönlichkeits- und Differenzielle Psychologie

  • Entwicklungspsychologie aller Lebensabschnitte - vom Neugeborenen bis ins hohe Alter

  • Sozialpsychologie

  • Biologische Psychologie

Methodenfächer

Tipp: Klickt auf ein Fach um detaillierte Infos zu erhalten!
 

Anwendungsfächer und Berufsfelder

Die Psychologie gliedert sich in mehr oder weniger breite Anwendungsfächer, in denen die Erkenntnisse aus den Grundlagenfächern praktische Anwendung finden. Nicht alle Berufsfelder werden als Anwendungsfach im Studium gelehrt, manche nur in speziellen Masterstudiengängen (z.B. Medienpsychologie).

Anwendungsfächer

weitere Teilbereiche der Psychologie

  • Medienpsychologie

  • Markt- und Meinungsforschung

  • Verkehrspsychologie

  • Gesundheitspsychologie

  • Sportpsychologie

  • Notfallpsychologie

  • Umweltpsychologie

  • Gerontopsychologie

  • Palliativpsychologie