FAQ zum neuen Psychologie-Studium | BDP-S

Du möchtest Psychotherapeut*in werden? Was ändert sich mit der Reform des PsychThG?

Zum 01.09.2020 wird das novellierte PsychThG in Kraft treten. Die PsychThG-Reform umfasst unter anderem die Neuordnung der Psychotherapie-Ausbildung und eine Reform des Studiengangs Psychologie.

In unserem FAQ findest du Antworten auf die häufigsten Fragen!

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  • Was bringt die Gesetzesänderung?

     

    Mit der PsychThG-Reform können können Universitäten ab dem Wintersemester 20/21 ein "neues" Psychologiestudium mit dem Berufsziel Psychotherapie anbieten.

    Es wird sich in ein 3-jährigen polyvalenten Psychologie-Bachelor- und ein 2-jähriges Masterstudium aufteilen und wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Bei bestandener Prüfung wird die Approbation (Erlaubnis zur Behandlung) erteilt. Nach dem Studium sind die approbierten Absolvent*innen dann als Psychotherapeut*innen in Weiterbildung (PiW) in stationären oder ambulanten psychotherapeutischen Bereichen tätig. Die PiW werden im Rahmen ihrer Weiterbildung von den Krankenkassen vergütet – vorgesehen ist die Gehaltsklasse E13 (für 2020: 4002.26€ brutto). Außerdem werden die PiW sozialversicherungspflichtig angestellt sein, erhalten Rechtsanspruch auf Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

    Auch für die Psychotherapeut*innen in Ausbildung stellt das Gesetz eine Verbesserung dar. Es tritt eine Übergangsregelung in Kraft, sodass alle Studierenden der Psychologie, die ihr Studium oder die Ausbildung bis zum 30.09.2020 begonnen haben, zwölf Jahre Zeit haben, ihre Ausbildung zu beenden. Außerdem gilt auch, dass eine Vergütung von mindestens 1000€ gezahlt werden muss.

     

  • Was muss ich studieren, wenn ich Psychotherapeut*in werden möchte?

     

    Um Psychotherapeut*in zu werden muss weiterhin ein Bachelor in Psychologie (B.Sc. Psychologie) studiert werden. Dieser Studiengang muss approbationskonform sein und ermöglicht dann das Studium des Masters klinische Psychologie und Psychotherapie weiterzuführen. Es muss aber darauf geachtet werden, dass während des Bachelor-Studiums insbesondere klinisch-psychologische Inhalte vertieft werden, wenn ein Masterstudiengang in Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie angestrebt wird.

    Im Gesetzgebungsprozess gab es zwischenzeitlich den Gedanken, ein eigenes Psychotherapie-Studium einzuführen. Diese Möglichkeit soll es aber nicht geben. Abschluss des (approbationskonformen) Bachelors in Psychologie wird den Zugang zum Master Klinische Psychologie und Psychotherapie erlauben, mit dem die Approbation und die Weiterbildung angestrebt werden kann.

    Zwar wird es private Universitäten geben, die den B.Sc. Psychotherapie anbieten werden, hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Studiengang vom BDP anerkannt und approbationskonform ist. Sonst besteht die Gefahr der unzureichenden Vermittlung psychologischer und wissenschaftsmethodischer Kompetenzen für zukünftige Psychotherapeut*innen. Dadurch werden grundlegende Kompetenzen, etwa Entscheidungsfindung anhand des aktuellen wissenschaftlich fundierten Kenntnisstandes zu treffen, gefährdet. Es besteht also die Gefahr, dass der Bachelor nicht approbationskonform ist und damit nicht zur Approbation nach dem neuen Master (Master Klinische Psychologie und Psychotherapie) berechtigt.

     

  • Was wird im neuen Master anders sein?

     

    Die Inhalte des neuen Masterstudiengangs gehen sowohl über das bisherige Psychologiestudium als auch über die Themen der bisherigen Therapieausbildung hinaus. Die Inhalte des Studiums werden vor allem Inhalte der klinischen Psychologie und Psychotherapie umfassen – die notwendigen Inhalte für die Approbation werden in der Approbationsordnung niedergeschrieben. Es bleiben aber auch freie Bereiche, sodass einige Fächer von Standort zu Standort variieren können. Nach dem abgeschlossenen Masterstudiengang wird von der Hochschule der angestrebte akademischen Grad verliehenen (z.B. M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie). Erst nach der staatlichen Approbation darf dann die Berufsbe­zeichnung „Psychotherapeut*in“ geführt werden.

     

  • Ich studiere schon im Studiengang „B.Sc. Psychologie“. Kann ich damit Psychotherapie-Master und Approbation anstreben?

     

    Diese Frage ist nicht einfach und vor allem nicht einheitlich zu beantworten.
    Grundsätzlich gilt, dass der "neue" Master auch mit einen "alten" Bachelor studiert werden kann, allerdings berechtigt dieser Abschluss dann NICHT zur Approbation und Weiterbildung nach neuem System.

    Daher müssten Studierende mit „altem“ Bachelor die Psychotherapeutenausbildung nach dem alten System absolviert werden, da nicht alle geforderten Inhalte der Approbationsordnung im "alten" Bachelor studiert wurden.

    Allerdings wird es für einige Universitäten wahrscheinlich Nachqualifizierungsangebote geben um den "alten" Bachelor die nötigen Inhalte noch mitzugeben, da der Bachelor in Psychologie (B.Sc. Psychologie) an den meisten Standorten bereits jetzt nah an der geforderten neuen Studienordnung ist. Allerdings besteht darauf kein Anspruch und ist dies auch nicht für alle Universitäten vorgesehen. Für weitere Informationen muss sich dann an die jeweilige Hochschule wenden. Mit der gebotenen Nachqualifizierung sollte es aber an sich möglich sein den "neuen" Master approbationskonform zu studieren und danach eine Approbation zu erhalten. Für Studierende, die bereits im Master studieren, ist diese Nachqualifizierung noch einmal komplizierter und nicht vorgesehen.

     

  • Wie verändert sich die Ausbildung zur Psychotherapeut*in?

     

    Die Reform sieht vor, dass Psychotherapeut*innen weiterhin eine Praxisausbildung brauchen – wie im alten System sollen die angehenden Psychotherapeut*innen nach dem abgeschlossenen Masterstudium unter Anleitung in stationären und ambulanten Einrichtungen arbeiten. Die Weiterbildung soll fünf Jahre dauern.

    Hier wird im neuen Gesetz von „Psychotherapeut*in in Weiterbildung“ (PiW) gesprochen, statt von der alten Bezeichnung „Psychotherapeut*in in Ausbildung“ (PiA). Eine große Neuerung ist, dass die Approbation im neuen System vor dem Praxisteil erfolgen wird. Nach dem erfolgreichen Masterabschluss werden die Absolvent*innen die Approbation anstreben, ablegen und dann die Weiterbildung beginnen. Aufgrund ihrer Approbation können PiW nun entsprechend ihrer Qualifikation bezahlt werden. Für die Zeit der Weiterbildung werden PiW im Gegensatz zu den PiA sozialversicherungspflichtig angestellt, haben Anspruch auf Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und sollen voraussichtlich nach TVöD E13 bezahlt (für 2020: 4056.62 € brutto).

    Außerdem fallen für PiW voraussichtlich die (meisten) Gebühren für die Ausbildung am Institut weg.

     

  • Kriege ich als Psychotherapeut*in in Ausbildung jetzt auch (mehr) Geld?

     

    Ja, voraussichtlich.
    Durch den starken Druck, den die Interessenvertretung der Psychologiestudierenden und die Berufsverbände auf das Bundesministerium für Gesundheit und die Bundesregierung ausgeübt haben, konnte erkämpft werden, dass auch Psycholog*innen in Ausbildung (PiA) ab dem 1.09.2020 eine Vergütung erhalten sollen. So müssen die PiA in der Klinik mindestens 1000€ brutto erhalten, in der ambulanten Einsatzstelle sollen 40% des erwirtschafteten Geldes an die PiA ausgezahlt werden. Sozialversicherungspflichtige Anstellung mit klaren Regelungen zu Urlaub, Krankheit und Versicherungen wurden für die PiA nicht spezifiziert – hier liegt es am Arbeitgeber.

    Hier sei erwähnt, dass die Petition für eine Besserstellung der PiA mit knapp 85.000 Unterschriften unter den zehn erfolgreichsten Petitionen weilt, die in Deutschland jemals in den Bundestag eingingen.

     

  • Wie lang wird die neue Weiterbildung dauern?

     

    Voraussichtlich 5 Jahre in Vollzeit. Eine Teilzeitweiterbildung ist nicht vorgesehen.

     

  • Gibt es eine Übergangsregelung für Psychologie-Studierende und Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiA)?

     

    Ja.

    Die Übergangsregelung besagt, dass all diejenigen, die bis zum 31.08.2020 ein Psychologie-Studium oder die Psychotherapie-Ausbildung (PiA) begonnen haben, zwölf Jahre Zeit haben, ihre Ausbildung zu beenden. Kann ein Härtefall (etwa Krankheit oder Schwangerschaft) nachgewiesen werden, kann
    dieser Zeitraum um maximal drei Jahre verlängert werden. Die Ausbildung muss also bis zum Stichtag abgeschlossen sein, also der 01.09.2032.

     

  • Ist es möglich mit dem "alten" B.Sc. Psychologie den "neuen" M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie zu studieren?

     

    Diese Frage ist nicht einheitlich zu beantworten. Grundsätzlich gilt, dass der "neue" Master auch mit einen "alten" Bachelor studiert werden kann, allerdings berechtigt dieser dann NICHT zur Approbation und Weiterbildung nach neuem System.

    Daher müssten Studierende mit „altem“ Bachelor und "neuem" Master die Psychotherapeutenausbildung nach dem alten System absolviert werden, da nicht alle geforderten Inhalte der Approbationsordnung im "alten" Bachelor studiert wurden.

    Allerdings wird es wahrscheinlich für einige Universitäten Nachqualifizierungsangebote geben um den "alten" Bachelor die nötigen Inhalte noch mitzugeben, da der Bachelor in Psychologie (B.Sc. Psychologie) an den meisten Standorten bereits jetzt nah an der geforderten neuen Studienordnung ist. Welche Nachqualifikationen genau notwendig sind hängt allerdings von den Studieninhalten des jeweiligen Bachelors in Psychologie (genaue Bezeichnung ist wichtig: B. Sc. Psychologie) ab. An vielen Standorten werden das wahrscheinlich Module wie z.B. medizinisches Grundwissen oder Formen der Psychotherapie sein, da diese in den meisten bisherigen Grundstudiengängen noch nicht enthalten sind. Außerdem sind klinischer Inhalte im Bachelor eine Voraussetzung (z.B. Module wie klinische Psychologie und pädagogische Psychologie). Allerdings besteht darauf kein Anspruch und ist dies auch nicht für alle Universitäten vorgesehen. Für weitere Informationen muss sich dann an die jeweilige Hochschule gewandt werden. Mit der gebotenen Nachqualifizierung sollte es aber an sich möglich sein den "neuen" Master approbationskonform zu studieren und danach eine Approbation zu erhalten. Für Studierende, die bereits im Master studieren, ist diese Nachqualifizierung noch einmal komplizierter und eigentlich auch nicht vorgesehen.

     

  • Gibt es zu der neuen Ausbildung schon Details oder Konzepte?

     

    Das Studium schließt mit einer staatlichen psychotherapeutischen Prüfung ab, bei deren Bestehen die Absolventen eine Approbation erhalten und somit die Berechtigung, den Beruf des Psychotherapeuten auszuüben. Nach der bestandenen Abschlussprüfung wird allerdings eine Weiterbildung nötig sein, um später die Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen zu können. Die Weiterbildung soll in stationären und ambulanten Einrichtungen stattfinden, außerdem soll es während dieser Zeit ein Gehalt nach TVöD E13 (4056.62 € Brutto) geben, da die Approbation nach dem Master bereits vorliegt. Vergleichbar ist das mit der Situation von Assistenzärzten.

     

  • Ist die 5-jährige Weiterbildung zwingend erforderlich, um als Psychotherapeut*in arbeiten zu dürfen?

     

    Erst nach der Weiterbildung kann man sich ins Arztregister eintragen lassen und damit eine Zulassung für die Patientenversorgung und damit die Berechtigung für die Abrechnung über die Krankenkasse erhalten. In der Weiterbildung wird die Psychotherapiefachkunde erworben. Dies beinhaltet entweder die Ausbildung für die Therapie von Erwachsenen oder von Kindern und Jugendlichen. Möglicherweise wird auch die Neuropsychologie eine Weiterbildung respektive Fachkunde des Psychotherapeuten werden, dies ist allerdings noch nicht klar.

    Innerhalb der Weiterbildung wird sich dann auf eine der vier wissenschaftlich anerkannten Therapieverfahren fokussiert (Tiefenpsychologie, Psychoanalyse, Systemische Therapie oder Verhaltenstherapie). Der genaue Ablauf der Weiterbildung befindet sich noch in der Erarbeitung, weshalb abschließende Informationen nicht gegeben werden können.

     

  • Was bedeutet die Reform für die Ausbildung zum Kinder- und Jugendtherapeut*innen?

     

    Es ist allen Absolvent*innen, die keinen approbationskonformen Master Klinische Psychologie und Psychotherapie studiert haben (also auch mit entsprechenden Bachelor), nicht mehr möglich Kinder- und Ju­gendlichenpsychotherapeut*in zu werden. Natürlich gilt dies erst nach der Übergangszeit. Das heißt, dass die Übergangsfrist bei angefangenem Studium (z.B. Soziale Arbeit oder Erziehungswissenschaften) genauso gilt, wie sie für das Psychologiestudium gilt. Jedes Studium, welches bisher dazu befähigt KJP zu werden, kann die Ausbildung in der Übergangsphase (12 Jahre ab 2020) weiterhin beginnen. Allerdings muss das Studium auch vor dem 31.08.2020 aufgenommen worden sein. Danach ist es außerhalb des "neuen" Masters nicht mehr möglich Kinder- und Jugendlichenpsychotheut*in zu werden.

     

  • Was bedeutet das Gesetz für andere Weiterbildungsformen, wie z.B. für die Weiterbildung Neuropsychologie?

     

    Für die Weiterbildung Neuropsychologie kommt es erst einmal darauf an, ob diese Weiterbildung mit in die Fachkunde des Psychotherapeuten aufgenommen wird oder nicht. Sollte dies, wonach es aktuell aussieht, passieren, dann gibt es auch für die Weiterbildung Neuropsychologie eine Übergangszeit von 12 Jahren, nach der nur noch approbierte Psychotherapeuten (das "neue" Psychologiestudium mit dem Master in klinischer Psychologie und Psychotherapie und der anschließenden Approbation) diese Weiterbildung machen können.

     

  • Welche Unis bieten zum Herbst 2020 einen Psychotherapeuten Master (nach dem neuen Prinzip) an?

     

    Master werden erstmal noch nicht angeboten, flächendeckend ist wohl 2022/2023 erst damit zu rechnen. Bachelor sollten möglichst ab 2020 angeboten werden, aber auch hier gibt es von Uni zu Uni Unterschiede.

    Dahingehend sollte sich vor Studienbeginn dringend informiert werden, ob der Bachelor approbationskonform ist und so zur Approbation mit entsprechenden Master berechtigt. Sonst kann die Situation entstehen, dass mit diesem Bachelor kein Psychotherapeut werden kann. Sollte die Uni noch keinen approbationskonformen Bachelor (also eben den neuen polyvalenten Bachelor anbieten, respektive den "alten" Bachelor darauf umgestellt haben) kann man auch bei der Uni nachfragen wie diese damit umgeht und ob z.B. eine Übernahme in den dann umgestellten Bachelor vorgesehen ist bzw. erfolgt.

     

  • Wie steht es perspektivisch um Klinische Psychologen, die nicht die Ausbildung anstreben?

     

    Mit einem Master in klinischer Psychologie ohne zusätzliche Therapieausbildung (und ohne Approbation) besteht ebenfalls die Möglichkeit, psychische Störungen zu diagnostizieren und, in begrenzter Form, zu behandeln: zum Beispiel in Kliniken, in der klinischen Forschung, in Gesundheitsämtern oder Beratungsstellen. Die Perspektiven sind jedoch deutlich schlechter, da Psycholog*innen mit Therapeut*innenausbildung weitaus stärker nachgefragt sind.

    Ebenso besteht für klinische Psycholog*innen ohne Psychotherapie-Ausbildung die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen - zum Beispiel als Berater*in oder Trainer*in - im Unterschied zum Psychotherapeut*innen dürfen sie jedoch keine Psychotherapie anbieten. Von der Reform wird dieser Berufszweig nicht direkt beeinträchtigt.

     

  • Bis wann studiert man einfach wie bisher noch den Master, um anschließend die Therapeutenausbildung machen zu können?

     

    Den "alten" Master (z.B. einen allgemeinen Master mit klinischen Anteilen) kann man auch weiterhin studieren, wenn er noch von der jeweiligen Universität bzw. Hochschule angeboten wird. Die Therapeutenausbildung wird dann allerdings nur auf dem "alten" Weg möglich sein, welche auf 12 Jahre (im Härtefall 15 Jahre) befristet ist. Das heißt, dass die Ausbildung bis zum 1. September 2032 abgeschlossen sein muss.

    Damit diese Übergangsregelung greift muss das Studium, was eben im "alten" Weg/System dazu berechtigte die Psychotherapeutenausbildung zu beginnen, vor dem 31.08.2020 aufgenommen worden sein.

     

  • Ist der Master nur für Bachelor-Psychologen zugänglich oder kann man die Module Klinische Psychologie nachholen?

     

    Generell müssen sowohl ein approbationskonformer B.Sc. als auch M.Sc. studiert werden um im "neuen" Ausbildungssystem Psychotherapeut*in zu werden.

     

  • Gilt für die Übergangsregelung das Antrittsdatum des Masterstudiengangs oder des Bachelorstudiums?

     

    Bei einem Studiengang, der vom BDP anerkannt ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Beginn des Bachelor-Studiums als Antrittsdatum angesehen wird.

     

  • Woher soll das Geld für die PiA kommen? Bekommt man die 1000€ zusätzlich, wenn man bereits jetzt Geld von der Klinik kriegt?

     

    Die Vergütung bezieht sich auf:

    Stationär: min. 1000€ für PiA

    Ambulant: Ausschüttung von min. 40% der Kassenleistungen

    Die Finanzierung ist bis jetzt noch nicht abschließend geklärt. Trotzdem ist es verpflichtend für die Kliniken ab jetzt mindestens 1000€ zu bezahlen, alles Zusätzliche liegt im Ermessen der Kliniken. Wer mehr bezahlt tut dies nicht im Rahmen der Verpflichtung.

     

Der Gesetzgebungsprozess macht deutlich, dass sich unser berufspolitisches Engagement gelohnt hat, so konnte der BDP relevante Änderungen einbringen. So verbessert sich insbesondere die Situation für (angehende) Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiA) sich im Vergleich zur derzeitigen Situation deutlich. Leider bleibt die Situation für die PiA trotzdem weit hinter unseren Forderungen.

Die Reform des PsychThG ist ein anhaltender Prozess des Gesetzgebungsverfahren - Änderungen am Gesetz sind nicht auszuschließen. Aktuelle Änderungen versuchen wir immer schnellsmöglich in das FAQ einzupflegen.

Das FAQ ist ein Produkt der Studierenden im Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen.
Alle Angaben sind nach bestem Wissen gemacht. Für die Richtigkeit der Inhalte übernehmen wir keine Gewähr.

Stand des FAQ ist der 24.07.2020

 

 

Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung - 15. November 2019

 

Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten - 04. März 2020