Sektionstagung am 24.11.2006

Fachtagung der Sektion GUS „„Fachliche Aktivitäten für Gesellschaft und Öffentlichkeit"“ am 24.11.2006 in Nürtingen

Fachvorträge

Aktivitätsschwerpunkte in der Gerontopsychologie“ (Fachkreis Gerontopsychologie, Dr. Rudolf Günther)

Mitglieder des Fachkreises Gerontopsychologie berichten über Aktivitätsschwerpunkte in der Gerontopsychologie, u.a. über

  • Zusammensetzung und Fachprofil des Netzwerkes "Gerontopsychologie",
  • psychologische Beiträge zur Diagnostik und Therapie alterstypischer Erkrankungen und Beschwerden,
  • Praxiskonzepte zum gesunden Altern.

„Psychische Wirkungen von Natur und Begrünung“ (Dr. Rudolf Günther & Detlef Timp)

Ein Überblick über internationale Studien unter (meist umwelt-) psychologischer Beteiligung über Auswirkungen von Natur und Begrünung auf den Menschen wird gegeben. Es können Beziehungen zur Steigerung des Wohlbefindens, zu vielfältigen Gesundheitsindikatoren sowie zum Sozial- und Leistungsverhalten empirisch belegt werden können. Bestehende Anwendungsfelder werden beschrieben: für Gesundheitseinrichtungen, Gesundheitsförderung durch Freiraumgestaltung für Kinder und Senioren, Gestaltung von Betriebsflächen oder Stadtentwicklung bis hin zur Kriminalprävention. Perspektiven für psychologische Arbeitsgebiete werden skizziert, anhand der sektionsinternen Aktivitäten im interdisziplinären Kontext exemplarisch erläutert und mit den Teilnehmern diskutiert. 

„Förderung psychischer Gesundheit in Europa“ (Maximilian Rieländer)

Die Förderung psychischer Gesundheit ("Mental Health Promotion and Prevention") wird in der europäischen Gesundheitspolitik von der EU und der WHO gegenwärtig sehr betont. Diesbezügliche Entwicklungen werden dargestellt.

Der BDP will diesen europäischen Prozess der Förderung psychischer Gesundheit durch eigene Beiträge aktiv unterstützen. Insbesondere will er - auf Initiative des Referenten und der Sektion – das Wissen und Bewusstsein um positive Qualitäten psychischer Gesundheit und Verbesserungsansätze fördern. Der bei der nachfolgenden DK abzustimmende Entwurf wird dargestellt; Verbesserungsvorschläge werden gern angenommen.   

„Handschriftdiagnostik in der Praxis“ (Renate Joos)

Eine moderne Schriftpsychologie bemüht sich um klare, eindeutige Beschreibungen der graphischen Gegebenheiten und um eine psychologische Auswertung von Schriften.

Im Referat geht es um die Ermittlung des graphischen Tatbestandes (Variablen der Handschrift) und den Prozess des graphologischen Deutens. Einsatzmöglichkeiten in einer allgemeinen Gutachten- und Beratungspraxis werden an Hand von Beispielen gestreift Als Breitbandmethode kann die Handschriftdiagnostik mithelfen, die Diagnostik in der Kinder- und Jugendberatung und auch in der  Erwachsenendiagnostik abzurunden, und so der „Verödung der Diagnostik“ (vgl. E.F.Plaum in Report Psychologie 6/7 2006) entgegenwirken.

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