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Auftakt im BMG zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

   19.02.2015

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 5. Februar in Bonn eine erste Gesprächsrunde zu einer Reform der Psychotherapeutenausbildung durchgeführt. Anlass war die im November 2014 beschlossene Forderung des 25. Deutschen Psychotherapeutentages (DPT) nach einer umfassenden Novellierung des Psychotherapeutengesetzes und Einführung einer so genannten Direktausbildung. Der BDP war im BMG durch seinen Präsidenten Professor Dr. Michael Krämer sowie Dr. Peter Freytag und Robin Siegel vom Bundesvorstand des Verbandes Psychologischer Psychotherapeuten (VPP) im BDP vertreten. Die Repräsentanten des BDP äußerten sich kritisch zu dem Modell der Direktausbildung und erläuterten die vom Verband beschlossenen Eckpunkte mit Kriterien zu den Zielen einer Gesetzesänderung. Hierfür sind u. a. wesentlich, dass die gegenwärtigen Missstände der Ausbildung innerhalb des jetzigen postgradualen Systems gelöst werden können, die Vergütung der Psychotherapeuten/innen in Ausbildung unverzüglich angemessen geregelt werden muss und es keine Abkoppelung der Psychotherapie vom Studium der Psychologie damit von der Psychologie als grundlegender Disziplin geben darf. Selbstverständlich wird der BDP seinen Standpunkt in den weiteren Diskussions- und ggf. Gesetzgebungs-Prozess deutlich einbringen. Der BDP hat sein Positionspapier „Effiziente Lösung statt teurer Experimente!“ veröffentlicht .