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Lexikon der Psychologie

Die Entwicklung der Psychologie als eigenständige Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten setzte erst spät ein. Als Entstehungsdatum wird gewöhnlich 1879, das Jahr der Gründung des weltweit ersten Universitätsinstituts für Psychologie in Leipzig, genannt. Gesellschaftliche und politische Entwicklungen haben in der Folge die Anwendung psychologischer Erkenntnisse, die damal noch überwiegend im Experimentallabor gewonnen wurden, vorangetrieben und zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine weltweit anerkannte Profession geschaffen. Die Zahl der Diplompsychologen nimmt exponentiell zu. Sie lag 1980 bei etwa 260.000, nähert sich nun bereits der Millionengrenze und spiegelt den inzwischen enormen Stellenwert der Psychologie bei der Lösung von Alltagsproblemen wider.
Es ist der Psychologie gelungen, sich im Zuge der Professionalisierung von der Medizin und den pädagogischen Berufen abzugrenzen, eigenständig zu forschen und ihren Wissensbestand in die Praxis umzusetzen. Zwar bietet sich nicht in allen Bereichen schon ein einheitliches Bild: Wir finden - wie es nicht anders sein kann - unterschiedliche theoretische Positionen und Forschungsrichtungen und je nach sozio-ökonomischem Entwicklungsstand und gesellschaftlichen Problemen andere Spezialisierungen, Anwendungsfelder und Teildisziplinen. Diese Heterogenität hängt vor allem auch damit zusammen, dass die Psychologie eine "weiche" Wissenschaft ist. Menschliches Erleben und Verhalten, der Gegenstand der Psychologie, ist beeinflusst durch soziale Randbedingungen. Es lässt sich mit Hilfe psychologischer Theorien relativ sicher beschreiben und im nachhinein erklären, schwieriger allerdings lassen sich in Unkenntnis der möglichen sozialen Einflussnahmen Prognosen stellen und langfristige Veränderungen herbeiführen.Die Konzeption des "Lexikon der Psychologie" berücksichtigt die Heterogenität und die mit ihrem Gegenstand zusammenhängende Grundproblematik dieser jungen Disziplin in umfassenden Bestandsaufnahmen. In über 100 ausführlichen Essays werden
  • Hauptforschungsbereiche (z.B. Emotion, Kognition, Lernen, Wahrnehmung),
  • Teildisziplinen (z.B. Freizeit-, Geronto-, Sportpsychologie) und
  • gesellschaftliche Aufgabenstellungen (z.B. Arbeitslosigkeit, Gewalt, Sucht)

beschrieben und in Hunderten von kleineren Beiträgen vertieft (z.B. emotionale Entwicklung, Sexualität im Alter, Selbsthilfe-Gruppen). Darüber hinaus finden sich in Tausenden von definierenden und verweisenden Stichworten alle einschlägigen Begriffe der Psychologie und ihrer Randgebiete. Ein differenziertes Verweissystem vernetzt die Einzelstichworte mit den Übersichtsbeiträgen und verdeutlicht so die Gesamtzusammenhänge.

Damit vermittelt das "Lexikon der Psychologie" den allgemein anerkannten Wissensbestand in Forschung, Theorie und Praxis (z.B. Psychoneuroendokrinologie, Psychoneuroimmunologie, Experimentelle Psychologie, Klinische Psychologie). In der kritischen Reflexion der Kontroversen, Schwachstellen und Gefahlren der Anwendung psychologischen Wissens (z.B. Angewandte Psychologie, Evaluation, Ethik im Humanexperiment, Professionalisierung) zeigt es jedoch auch Problembewusstsein. Die Spannweite der Essays reicht von klassischen Themen wie "Leib-Seele-Problem", "Persönlichkeit" und "Psychotherapie" bis hin zu neuen und zukunftsweisenden Themenbereichen wie "Hochbegabung", "Internet", "Interkulturelle Psychologie", "Pränatale und Perinatale Psychologie", "Psychotraumatologie" und "Weltraumpsychologie".

Anbieter:
Spektrum Akademischer Verlag
Slevogtstr. 3 -5
D - 69126 Heidelberg

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