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Flugangst

Flugangst (Aviaphobie), eine inzwischen bei etwa einem Drittel der Fluggäste anzutreffende mehr oder weniger stark ausgeprägte Angst vor dem Fliegen, die von deutlichem Unbehagen bis zu panischer Angst reicht. Die Maßnahmen der Fluggesellschaften reichen von reibungslosem Service, Schulung des Flugpersonals, Unterhaltung der Passagiere, beruhigenden Ansagen der Piloten aus dem Cockpit bei schwierigen Flugsituationen, farbiger Gestaltung der Flugzeugkabine (keine grellen Farben) bis hin zu speziellen Seminaren gegen Aviaphobie. 1996 fand die erste weltweite Konferenz für Flugangsttherapeuten verschiedener Fluggesellschaften statt

Flugangsttherapie, zielt darauf ab, die schätzungsweise bei 500 Millionen Menschen verbreitete Angst bzw. Panik vor dem Fliegen zu bekämpfen, die unterschiedliche Auslöser haben kann: kritische Erlebnisse beim Fliegen (z.B. Lufttrubulenzen und freier Fall in einem Luftloch, Flug durch ein Unwetter; Überleben eines Absturzes), aber auch bloßes Unbehagen vor dem Fliegen, da im Gegensatz zum z.B. Autofahren keinerlei Kontrolle über das Fahrzeug möglich ist. Es gibt - je nach Auslöser - unterschiedliche Therapieformen, um die Angst abzumindern, positives Denken zu fördern und das Vertrauen in Technik und Sicherheitsvorkehrungen aufzubauen: a) bei früheren traumatisierenden Erlebnissen Verhaltenstherapie und auch Gesprächspsychotherapie mit dem Ziel, das Erlebte schildern und verarbeiten zu lassen, mit der traumatisierenden Situation zu konfrontieren und wieder zum Mitfliegen zu veranlassen; b) bei Unbehagen ohne konkreten Anlass, auch bei Angehörigen von Opfern: Entspannungsmethoden (Entspannungstechniken) und Atmungsübungen (Atmung) vor dem Flug und während des Flugs.

G.We.