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Pressemitteilung
Nr. 12/12
30. August 2012

Honorarkürzungen bei Psychologischen Psychotherapeuten nicht mehr zumutbar

Angesichts der Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen fordert der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), zu bedenken, dass die Honorare der Psychologischen Psychotherapeuten auf keinen Fall weiter gekürzt werden können. „Bereits jetzt sind sie die Geringverdiener unter den Leistungserbringern im Gesundheitswesen“, erläutert BDP-Vizepräsident Heinrich Bertram seinen Standpunkt. „Der im Juli erstmals veröffentlichte Honorarbericht zeigt eindeutig, was wir schon lange ahnten: Wir sind die Kellerkinder der niedergelassenen Kassenpraxen.“

Im Durchschnitt erzielte ein Kassenarzt 2011 einen monatlichen Gewinn von 5442 Euro. Die Psychotherapeuten bilden mit 2657,83 Euro das absolute Schlusslicht. Rechnet man diese Zahlen auf einen Stundenlohn mit allen Abzügen – wie ihn auch Angestellte haben – herunter, ergibt sich ein Gegensatz von 23,26 zu 12,57 Euro. Im Vergleich dazu verdient ein Polier auf dem Bau im Westen 13,85 Euro pro Stunde.

Grundlage für die BDP-Stundenlohn-Analyse bilden die Umsätze der Arztgruppen in den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) für das erste Halbjahr 2011, aktuelle Sätze der Sozialabgaben sowie Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Nähere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der BDP-Sektion Verband Psychologischer Psychotherapeuten (VPP):
www.vpp.org/meldungen/12/120717_einkommen.html

Aktuellerer Stand der Verhandlung: www.vpp.org/meldungen/12/120903_honorare.html


Alenka Tschischka, Pressereferentin
Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
Tel. 030 - 209 166 620
Fax: 030 - 209 166 680
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