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Pressemitteilung
Nr. 22/06
17. November 2006

BDP spricht sich für großzügige Regelung beim Bleiberecht aus

Im Vorfeld der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern hat die Präsidentin des BDP, Carola Brücher-Albers in einem Brief an die Minister appelliert, eine großzügige Regelung für "Altfälle" zu treffen und die Praxis der "Kettenduldung" zu ändern.
Mehr als die Hälfte der ca. 200.000 Menschen, die sich in Deutschland als "Geduldete" aufhalten, leben hier schon länger als fünf Jahre, darunter viele Kinder. Deutschland ist ihr Zuhause geworden, dennoch droht ihnen die Abschiebung. Insbesondere viele Bürgerkriegsflüchtlinge leiden an einer posttraumatischen Belastungsstörung und entwickeln unter der ständigen Unsicherheit der drohenden Abschiebung zusätzlich massive Ängste, so Brücher-Albers. Die gegenwärtige Praxis der nach vielen Jahren noch erfolgenden Abschiebung psychisch erkrankter Menschen in unsicherere Verhältnisse ohne Behandlungsangebot verstößt nach Ansicht des Verbands gegen die Menschenrechte und die Kinderrechtskonvention.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Glinkastr. 5, 10117 Berlin
Tel. (49) 30 - 209 149 59
Fax: (49) 30 - 209 149 66
E-Mail: presse@bdp-verband.org