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Pressemitteilung
Nr. 28/05
12. November 2005

Psychologie ist mitten in der Gesellschaft angekommen

Bilanz und Ausblick beim Deutschen Psychologentag

Zum Abschluss des dreitägigen Kongresses für Angewandte Psychologie hat die Präsidentin des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen, Carola Brücher-Albers, die Entwicklung des Berufsstandes seit Kriegende als eine Erfolgsstory bezeichnet. Insbesondere in den 70er und 80er Jahren sei die Zahl der Psychologen stark gestiegen. Heute werde Psychologie nicht mehr nur mit Sigmund Freud und der Couch verortet. Sie sei mitten in der Gesellschaft angekommen, in der sich mit der Prävention, der Gesundheitsförderung, der Bildungs- und Frühförderung zusätzlich zu den etablierten neue zukunftsfähige Arbeitsfelder auftun. Viele junge Menschen hätten den Wunsch Psychologie zu studieren, auf einen Studienplatz kommen fünf Bewerber.

Am letzten Beratungstag verlieh der BDP die Hugo-Münsterberg-Medaille an den renommierten Arbeitspsychologen Prof. Dr. Eberhard Ulich. Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Prof. Hannelore Weber, unterstrich in ihrem Grußwort die Bedeutung von Psychologen wie Ulich, die sich der humanen, gesund erhaltenden Gestaltung der Arbeit widmen, den arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stellen und dies auch in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und zunehmender Hilflosigkeit.

In seiner Laudatio würdigte Prof. Winfried Hacker den Preisträger als einen Menschen, der die Psychologie in die Wirtschaft, die Schule, in Krankenhäuser und zu Wirtschafts- und Sozialpolitikern trägt. Gerade in turbulenten Entwicklungen und in Zeiten gefährdeter menschlicher Wesenszüge habe er sich bemüht, den Psychologenberuf als einen wirkungsstarken und wissenschaftlich fundierten Beruf weiter zu entwickeln. Hacker verwies auf etwa 450 wissenschaftliche Publikationen, darunter das gerade erschienene Standardlehrbuch „Arbeitspsychologie“ in neuester überarbeiteter Auflage. „Ulichs Arbeit trägt dazu bei, die Einheit unseres Faches deutlicher zu machen, zu begreifen, dass Lehren wie auch Heilen Arbeit ist und Gesetzmäßigkeiten dieses Bereichs gehorcht und dass Arbeiten psychisch krank machen oder heilen kann“, so Hacker.
Eberhard Ulich dankte dem BDP für die Auszeichnung. Er freue sich, dass der Verband einen Vertreter der Zunft ausgewählt habe, die sich der Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeit widmet und sehe darin ein positives Signal für sein Fach.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Glinkastr. 5, 10117 Berlin
Tel. (49) 30 - 209 149 59
Fax: (49) 30 - 209 149 66
E-Mail: presse@bdp-verband.org