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Pressemitteilung
Nr. 26/05
11. November 2005

Großer Georg-Gottlob-Preis an den Psychotherapieforscher Klaus Grawe verliehen

Psychologenkongress in Potsdam setzt seine Arbeit fort

Beim 23. Kongress für Angewandte Psychologie in Potsdam wurde am Freitagabend der mit 10.000 Euro dotierte Große Georg-Gottlob-Preis posthum an den  Psychotherapieforscher Prof. Klaus Grawe verliehen. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre herausragende Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Angewandten Psychologie für ihr Lebenswerk geehrt. Die Präsidentin des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen, Carola Brücher-Albers, würdigte Grawes Beitrag zur Entwicklung der Psychotherapie in Deutschland und Europa. Als Wissenschaftler und Berufspraktiker mit Lust zum fachlichen Diskurs habe er die Frage, wie Psychotherapie wirkt, über viele Jahre verfolgt.
In seiner Laudatio hob Prof. Franz Caspar Klaus Grawes Engagement für die Praxis und für eine immer bessere Psychotherapeutenausbildung hervor. Als Forscher habe er mehr als 450 wissenschaftliche Artikel und Buchbeiträge verfasst. Weit über verhaltenstherapeutische Kreise hinaus bekannt geworden sei er 1990/91 mit der Erstellung des Forschungsgutachtens zu Fragen des Psychotherapeutengesetzes im Auftrag der Deutschen Bundesregierung und durch sein Buch "Psychotherapie im Wandel. Von der Konfession zur Profession". "Mit Klaus Grawe haben wir einen kreativen, streitbaren und für viele auch unbequemen Wissenschaftler verloren", erklärte Caspar. "Seine Vitalität hat viele angesteckt."
Die Stifterin des Großen Georg-Gottlob-Preises, Hildegard Gottlob, betonte in ihrer Rede die Akribie und Leidenschaft, mit der sich Grawe der Psychotherapie in Forschung und Praxis verschrieben habe. Würden seine Erkenntnisse umfassend angewandt, ließen sich die Kosten im Gesundheitswesen senken und die Chronifizierung vieler Krankheitsverläufe verhindert.

Der Deutsche Psychologentag in Potsdam geht am heutigen Samstag mit der Verleihung der Hugo-Münsterberg-Medaille an den renommierten Arbeitspsychologen Prof. Eberhard Ulich zu Ende. 650 Psychologen aus dem deutschsprachigen Raum sowie eine Abordnung aus Afghanistan nahmen daran teil.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Glinkastr. 5, 10117 Berlin
Tel. (49) 30 - 209 149 59
Fax: (49) 30 - 209 149 66
E-Mail: presse@bdp-verband.org