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Pressemitteilung
Nr. 23/05
10. November 2005

Ausgrenzung kommt die Gesellschaft teuer zu stehen

Deutscher Psychologentag beginnt in Potsdam

In Potsdam beginnt am Donnerstag der 23. Kongress für Angewandte Psychologie. Der Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) erwartet zum Kongress etwa 700 Psychologen aus der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz. Auf Einladung des BDP wird auch eine Delegation afghanischer Psychologen am Kongress teilnehmen und über die Folgen des Krieges für die psychische Gesundheit der Bevölkerung berichten.
Das Motto des Psychologentages lautet: "Jung sein - Alt werden im 21. Jahrhundert", ein Motto, das bei näherem Hinschauen in hohem Maße gesellschaftliche Interessen- und Konfliktlagen in sich birgt. In welcher Weise Menschen in ihrer Würde geachtet werden und eine Chance zu beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe besitzen, interessiert Psychologen nicht nur in den Bereichen Erziehung und Arbeitswelt, so BDP-Präsidentin Carola Brücher-Albers am Vorabend des Kongresses. Besondere Aktualität hat der Kongress durch die jüngsten Ereignisse in Frankreich und die gerade veröffentlichten Ergebnisse der neuen Pisa-Studie gewonnen. Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen - egal welchen Alters - sei nicht hinnehmbar und komme die Gesellschaft am Ende teuer zu stehen.

Der BDP verleiht im Rahmen des Kongresses am Samstag die Hugo-Münsterberg-Medaille an den renommierten Arbeitspsychologen Prof. Dr. Eberhard Ulich. 
Bereits am Freitag wird darüber hinaus der mit 10.000 Euro dotierte Große Georg-Gottlob-Preis der gleichnamigen Stiftung posthum an den in diesem Sommer verstorbenen Psychotherapieforscher Prof. Dr. Klaus Grawe für sein Lebenswerk verliehen.
Eine Jury wird außerdem die Preisträger des Georg-Gottlob-Studienpreises auswählen und am gleichen Tag bekannt geben. Die Ausgezeichneten erhalten insgesamt ebenfalls 10.000 Euro



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Glinkastr. 5, 10117 Berlin
Tel. (49) 30 - 209 149 59
Fax: (49) 30 - 209 149 66
E-Mail: presse@bdp-verband.org