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Pressemitteilung
Nr. 21/05
7. September 2005

BDP tritt für angemessene Bezahlung von Psychologen in Forschung, Lehre und Praxis ein

Am 1. Oktober 2005 wird für Angestellte im Öffentlichen Dienst, die beim Bund und den Kommunen beschäftigt sind, der bislang gültige BAT durch einen neuen Tarifvertrag - TVÖD - abgelöst. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen tritt in dieser Situation für eine angemessene Bezahlung von Psychologen in Forschung Lehre und Praxis ein. Mit großer Sorge hatte zuvor bereits die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) zur Kenntnis genommen, dass die Tarifgemeinschaft der Länder den zwischen Bund, Kommunen und Arbeitnehmervertretern ausgehandelten Vertrag nicht übernehmen will. Die DGPs befürchtet, dass hieraus mittelfristig erhebliche Lohnkürzungen für wissenschaftliche Angestellte erwachsen können. Lohnkürzungen würden die Abwanderungsbereitschaft der besten Nachwuchskräfte weiter verstärken. Dem "brain drain" in den angloamerikanischen Raum können nur durch gute Arbeits- und Qualifikationsbedingungen sowie eine international wettbewerbsfähige Vergütung wirkungsvoll begegnet werden.

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat sich der Erklärung der DGPs angeschlossen. Der Verband sieht allerdings genauso Gefahren für die Berufsanfänger, die sich entschlossen haben psychotherapeutisch zu arbeiten und sich derzeit in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten befinden.
Eine Überführung von BAT 2a und BAT 1b in die TVÖD-Gruppe 13 ist aus Sicht der Psychologenorganisationen nicht akzeptabel. Selbst die Gruppe 14 könne - da alle Zuschläge wegfallen - eine Gehaltsreduktion mit sich bringen.

Der BDP unterstützt die Forderung der DGPs an die verantwortlichen Entscheidungsträger in der Tarifgemeinschaft der Länder, bei der Ausgestaltung des neuen Tarifvertrages Bedingungen zu schaffen, die den Wissenschaftsstandort Deutschland nicht in Frage stellen. Genauso wenig dürfe aus Sicht des BDP die gesundheitliche Versorgung gefährdet werden.
Die Sektion Angestellte und Beamtete Psychologen im Verband hat ihre Mitglieder aufgerufen sich den von ver.di organisierten Streiks anzuschließen. Der nächste Streik findet am 12. September in Hannover statt. Angesprochen sind die Beschäftigten aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen und NRW.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Glinkastr. 5, 10117 Berlin
Tel. (49) 30 - 209 149 59
Fax: (49) 30 - 209 149 66
E-Mail: presse@bdp-verband.org