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Ausbildungserfolg ist prognostizierbar!

Jedes Jahr beginnt rund eine halbe Million Jugendliche in Deutschland eine Berufsausbildung. Etwa 95 Prozent erreichen auch den angestrebten Abschluss, allerdings in etwa 10 Prozent der Fälle erst im zweiten Anlauf. Behörden und Unternehmen wollen nicht nur, dass "ihre" Auszubildenden die Prüfung bestehen, sondern sie wünschen auch gute Abschlüsse. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind das menschliche Kapital für Unternehmenserfolg.
Gute Prüfungsergebnisse hängen nicht nur von der Qualität der Ausbildung ab. Die Auszubildenden selbst leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg. Wer die richtigen Vorraussetzungen mitbringt, hat gute Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss. Aber was sind die richtigen Voraussetzungen?
Die psychologische internationale Forschung hat sich schon lange mit dieser Frage befasst und sie hat eine eindeutige Antwort gefunden. Inzwischen liegen einige wenige, aber sehr aussagekräftige Untersuchungen speziell für die Berufsausbildung in Deutschland vor. Obwohl sich eine Berufsausbildung in Deutschland erheblich von einem in den USA üblichen "Training" für einen Arbeitsplatz unterscheidet, decken sich die Erkenntnisse aus beiden Bereichen erstaunlich gut: Es kommt vor allem auf die allgemeine Intelligenz der Bewerber an und nicht etwa auf scheinbar berufsspezifische Fähigkeiten. Darüber hinaus konnten weitere Fähigkeiten gefunden werden, die zu einer Verbesserung der Vorhersage des Ausbildungserfolgs beitragen.

Diese Forschungsergebnisse haben Konsequenzen für die Praxis der Auswahl von Auszubildenden. Eine professionelle Eignungsdiagnostik, die diese Erkenntnisse nutzt und die richtigen Testverfahren einsetzt, kann wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Sie hilft, unter den vielen Bewerbern diejenigen herauszufinden, die aufgrund ihrer Fähigkeiten sehr gute Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss haben. Sie hilft aber auch, Bedarf an zusätzlicher Förderung zu erkennen.

Eine aktuelle Untersuchung zum Thema:
Prädiktion von Ausbildungserfolg: Allgemeine Intelligenz (g) oder spezifische kognitive Fähigkeiten?
Lothar Schmidt-Atzert, Bernhard Deter und Silvia Jaeckel
Zeitschrift für Personalpsychologie, 2004, Band 3, Heft 4, S. 1-12 (im Druck).

Prof. Dr. Lothar Schmidt-Atzert
Schmidt-atzert@staff.uni-marburg.de

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